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	<title>Willy Vandersteen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:47:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Vandersteen&amp;diff=453096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotje: (GR) File renamed: File:Vandersteen.jpg → File:Willy Vandersteen with Spike and Suzy in a shopping mall in Hasselt.jpg #2</title>
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		<updated>2025-07-23T14:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Vandersteen.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Vandersteen.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Vandersteen.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Willy_Vandersteen_with_Spike_and_Suzy_in_a_shopping_mall_in_Hasselt.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Willy Vandersteen with Spike and Suzy in a shopping mall in Hasselt.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Willy Vandersteen with Spike and Suzy in a shopping mall in Hasselt.jpg&lt;/a&gt; #2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vandersteen1985.jpg|miniatur|Vandersteen (1985)]]&lt;br /&gt;
[[File:Signatur Willy Vandersteen.jpg|thumb|Signatur Vandersteen 1968]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willebrord Jan Frans Maria Vandersteen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1913]] in [[Antwerpen]]; † [[28. August]] [[1990]]) war der Verfasser verschiedener erfolgreicher [[Comic]]-Serien, insbesondere von &amp;#039;&amp;#039;Suske en Wiske&amp;#039;&amp;#039; (dt. [[Suske und Wiske]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Willy Vandersteen besuchte von 1928 bis 1935 die [[Koninklijke Academie voor Schone Kunsten Antwerpen|Akademie der Schönen Künste]] in Antwerpen, wo er die Fächer Bildhauerei und Ornamentkunst belegte. Gleichzeitig war er in der Pfadfinderbewegung aktiv, wo er unter dem [[Fahrtenname|Fahrtennamen]] »Schlauer Fuchs« zum Privatgebrauch viele Zeichnungen und Comics anfertigte, darunter eine Fortsetzung zu [[Hergé|Hergés]] &amp;#039;&amp;#039;Totor&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter&amp;quot;&amp;gt;Peter van Hooydonck: Willy Vandersteen, Standaard Uitgeverij, Antwerpen 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1936 arbeitete er als Schaufenster-Dekorateur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 kreierte Vandersteen für das Kaufhaus [[A l&amp;#039;ínnovation]] den Comicstrip &amp;#039;&amp;#039;Kitty Inno&amp;#039;&amp;#039;, der in dem hausinternen Blatt &amp;#039;&amp;#039;Entre nous&amp;#039;&amp;#039; erschien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter&amp;quot;/&amp;gt; Die Hauptfigur dieses humoristischen Strips ist Verkäuferin bei À l’innovation. Ab 1941 publizierte Vandersteen auch in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;De Dag&amp;#039;&amp;#039;. Es entstanden Strips wie &amp;#039;&amp;#039;Tor, de holbewoner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pudifar&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Barabitje&amp;#039;&amp;#039;. 1942 trat Vandersteen eine Stelle als [[Illustrator]] beim Presse- und Propagandadienst der Landwirtschafts- und Nahrungskorporation in Brüssel an. Im selben Jahr fertigte er außerdem Illustrationen unter dem [[Pseudonym]] »Kaproen« für das Buch &amp;#039;&amp;#039;Zóó zag Brussel de Dietsche Militanten&amp;#039;&amp;#039; (etwa: &amp;#039;&amp;#039;So sah Brüssel die deutsche Armee&amp;#039;&amp;#039;) an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.standaard.be/cnt/DMF20100913_064 De Standaard] vom 13. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lambiek.net/artists/v/vandersteen.htm Lambiek: Willy Vandersteen]&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Buch wurde der Aufmarsch der deutschen Armee im Juli 1942 in Brüssel mit Texten von Bert Peleman im Sinne der Nationalsozialisten propagandistisch aufbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Wick, in: Bastei Freunde 32, Niederkrüchten 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 zeichnete Vandersteen für das Wochenblatt &amp;#039;&amp;#039;Bravo&amp;#039;&amp;#039; die Serie &amp;#039;&amp;#039;Simbat de zeerover&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr erschien zudem mit &amp;#039;&amp;#039;Piwo, het houten paard&amp;#039;&amp;#039; das erste Comicalbum Vandersteens. 1944 und 1946 folgten zwei weitere Alben mit &amp;#039;&amp;#039;Piwo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suske und Wiske ===&lt;br /&gt;
[[Image:Willy Vandersteen with Spike and Suzy in a shopping mall in Hasselt.jpg|thumb|right|Statue von Willy Vandersteen mit Suske und Wiske in [[Hasselt (Belgien)|Hasselt]]]]&lt;br /&gt;
Am 30. März 1945 erschien in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[De Standaard|De Nieuwe Standaard]]&amp;#039;&amp;#039; die erste Folge der Geschichte &amp;#039;&amp;#039;De avonturen van Rikki en Wiske&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter&amp;quot;/&amp;gt; Die Hauptfiguren waren Bruder (Rikki) und Schwester (Wiske). Ebenfalls mit dabei waren Wiskes Puppe Schanulleke und die Tante der beiden: Sidonie. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der »Raketenpanzer«, die Erfindung eines zerstreuten Ingenieurs, dessen Aufgabe es ist, Kriege schneller zu beenden, damit schneller neue begonnen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der zweiten Geschichte mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Op het eiland Amoras&amp;#039;&amp;#039;, die ab dem 19. Dezember 1945 publiziert wurde, lernte Wiske den Jungen Suske kennen. Beide waren ab diesem Zeitpunkt unzertrennlich. Rikki verschwand aus der Serie und tauchte erst 2003 wieder auf. Ebenfalls ab der zweiten Episode war Professor Barabas mit dabei. Lambik, eine weitere Hauptfigur der Serie, hatte in der dritten Story &amp;#039;&amp;#039;De sprietatoom&amp;#039;&amp;#039; ihren ersten Auftritt. Jerom (dt.: Wastl) kam 1952 in der Geschichte &amp;#039;&amp;#039;De dolle musketiers&amp;#039;&amp;#039; dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 trat Karel Van Milleghem, der Chefredakteur von &amp;#039;&amp;#039;Kuifje&amp;#039;&amp;#039;, der flämischen Version von &amp;#039;&amp;#039;[[Tintin]]&amp;#039;&amp;#039;, an Vandersteen heran und bot ihm an, wöchentlich eine &amp;#039;&amp;#039;Suske und Wiske&amp;#039;&amp;#039;-Seite für &amp;#039;&amp;#039;Kuifje&amp;#039;&amp;#039; zu zeichnen. Vandersteen nahm das Angebot an, weil er die Chance sah, so seine Serie auch einem französischsprachigen Publikum bekannt zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter&amp;quot;/&amp;gt; Bis 1958 entstanden so acht albenlange Geschichten,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bdoubliees.com/tintinbelge/series1/bobbobette.htm bdoubliees: Bob et Bobette dans le journal Tintin édition belge]&amp;lt;/ref&amp;gt; die später in der sogenannten »Blauen Reihe« als Alben nachgedruckt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.nl/catalogus/strips/albumreeksen/16517-blauwe-reeks?scope=16517 Catawiki: Blauwe reeks]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sogenannten »Roten Reihe« wurden demgegenüber die Geschichten nachgedruckt, die zuvor in den Zeitungen veröffentlicht worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.nl/catalogus/strips/albumreeksen/16549-rode-reeks-vlaams Catawiki: Rode reeks Vlaams]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende 1971 zeichnete Vandersteen hier etwas über 70 Geschichten, bevor er die Serie an seinen Mitarbeiter [[Paul Geerts]] übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Snoek und andere Gagserien ===&lt;br /&gt;
Ab Ende 1945 zeichnete Vandersteen nach Szenarien von Wim Goderis die Gagserie &amp;#039;&amp;#039;De familie Snoek&amp;#039;&amp;#039;. Jede Woche erschien von dieser Serie eine Seite mit einem abgeschlossenen Gag in der Zeitung. Bis Anfang 1954 kamen so 404 Seiten zusammen, von denen der überwiegende Teil in elf Alben gesammelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.nl/catalogus/strips/albumreeksen/16425-standaard-uitgaven-1e-reeks?language=all&amp;amp;scope=9494&amp;amp;filters&amp;amp;#91;6751&amp;amp;#93;=9494 Catawiki: De Familie Snoek 1-11]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Serie erzählt von den alltäglichen Erlebnissen der titelgebenden Familie, die aus dem Vater Leonard, der Mutter Marie, der Teenager-Tochter Gaby und dem Kind Sloeber besteht. Treibende Kraft für die Gags ist meistens die Tollpatschigkeit des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde die Serie von Vandersteen wiederbelebt und erschien zunächst in der Kinderzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Pats&amp;#039;&amp;#039; und später in der Fernsehillustrierten &amp;#039;&amp;#039;TV-Ekspres&amp;#039;&amp;#039;. Bei den Zeichnungen wurde Vandersteen von [[Eduard De Rop]] und [[Eugeen Goossens]] unterstützt. 1972 wurde &amp;#039;&amp;#039;De familie Snoek&amp;#039;&amp;#039; dann erneut beendet. Das neue Material wurde in sieben weiteren Alben gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.nl/catalogus/strips/albumreeksen/16302-standaard-uitgaven-3e-reeks?language=all&amp;amp;scope=9494&amp;amp;filters&amp;amp;#91;6751&amp;amp;#93;=9494 Catawiki: De Familie Snoek 1-7]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Gagserien, die Vandersteen im Laufe der Jahrzehnte zeichnete, waren unter anderem &amp;#039;&amp;#039;De vrolijke bengels&amp;#039;&amp;#039; (ab 1946), &amp;#039;&amp;#039;De grappen van Lambik&amp;#039;&amp;#039; (ab 1949), &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;t Prinske&amp;#039;&amp;#039; (ab 1953) und &amp;#039;&amp;#039;Het plezante circus&amp;#039;&amp;#039; (ab 1954). &amp;#039;&amp;#039;De vrolijke bengels&amp;#039;&amp;#039; erzählt von den Streichen der Kinder Poliet (Erfinder), Patatje (Fresssack), Pontius und Pilatus (Zwillinge, die in Reimen sprechen) und Vlooike (das einzige Mädchen). Im März 1950 wurde diese Kindergruppe durch Suske und Wiske abgelöst. Der Serientitel &amp;#039;&amp;#039;De vrolijke bengels&amp;#039;&amp;#039; blieb aber erhalten. Im April 1953 kam die ursprüngliche Gruppierung zurück. &amp;#039;&amp;#039;De grappen van Lambik&amp;#039;&amp;#039; schildert die Missgeschicke von Lambik, einer der Hauptfiguren aus &amp;#039;&amp;#039;Suske en Wiske&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bessy und andere realistische Serien ===&lt;br /&gt;
Inspiriert durch die [[Lassie]]-Filme entwickelte Vandersteen 1952 die Colliehündin Bessy als Hauptfigur einer gleichnamigen Serie. Ort der Handlung sollte der Wilde Westen sein. Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;De Standaard&amp;#039;&amp;#039; lehnte die Veröffentlichung der neuen Serie jedoch ab, da sie bereits &amp;#039;&amp;#039;Suske en Wiske&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;De familie Snoek&amp;#039;&amp;#039; publizierte. Daher erschien &amp;#039;&amp;#039;[[Bessy (Comic)|Bessy]]&amp;#039;&amp;#039; zunächst in französischer Sprache in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[La Libre Belgique]]&amp;#039;&amp;#039;. Erst ein knappes Jahr später übernahm auch mit &amp;#039;&amp;#039;Ons Volk&amp;#039;&amp;#039; eine flämische Zeitschrift die Serie. Mitarbeiter an Bessy war [[Karel Verschuere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Wilden Westen spielt sich die Serie &amp;#039;&amp;#039;Karl May&amp;#039;&amp;#039; (deutsch bei Wick Comics&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comicguide.de/php/detail.php?id=5959&amp;amp;file=r&amp;amp;display=short Comic Guide: Karl May]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ab, die Vandersteen ab 1962 gestaltete. Im Mittelalter ist demgegenüber die Serie &amp;#039;&amp;#039;De Rode Ridder&amp;#039;&amp;#039; (deutsch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Ritter&amp;#039;&amp;#039; zunächst im Harro Knersch Verlag, später bei Wick Comics&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comicguide.de/php/detail.php?id=34&amp;amp;file=r&amp;amp;display=short Comic Guide: Der Rote Ritter]&amp;lt;/ref&amp;gt;) angesiedelt. Hauptfigur dieser seit 1959 publizierten Serie ist der Ritter Johan. Vandersteen lieferte hier lediglich die Szenarien. Als Zeichner fungierten unter anderem Karel Verschuere und Eduard De Rop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde Vandersteen durch einen Mitarbeiter von Standaard, Henk van der Heyden, darauf aufmerksam gemacht, dass die Rechte an »Biggles«, einer Romanreihe des Autors William Earl Johns um einen Piloten und Abenteurer, frei geworden waren. Diese Romanreihe erschien seit 1932 und zählte 1965 bereits mehr als 80 Titel. Vandersteen erdachte nun die Szenarien für &amp;#039;&amp;#039;Biggles&amp;#039;&amp;#039;, während Karel Verschuere und später [[Karel Biddeloo]] für die Zeichnungen zuständig waren. Karel Biddeloo war es auch, der ab 1969 die Szenarien Vandersteens für die in Afrika spielende Serie &amp;#039;&amp;#039;Safari&amp;#039;&amp;#039; (deutsch im Rädler Verlag&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.de/catalog/comics/serien-helden/9485-safari Catawiki: Safari]&amp;lt;/ref&amp;gt;) zeichnerisch umsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Robert und Bertrand ===&lt;br /&gt;
Seit Vandersteen in seiner Jugend den Roman &amp;#039;&amp;#039;Robert en Bertrand&amp;#039;&amp;#039; von [[Raf Verhulst]] gelesen hatte, spielte er immer wieder mit dem Gedanken, diese Figuren in Comicform zu gießen. 1972 war es schließlich soweit. Die erste Geschichte von Robert und Bertrand, &amp;#039;&amp;#039;Mysterie op Rozendael&amp;#039;&amp;#039;, erschien ab dem 30. November 1972 in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;De Standaard&amp;#039;&amp;#039;. In der Geschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts spielt, werden neben den beiden Landstreichern Robert und Bertrand auch gleich zwei weitere Figuren eingeführt, die in der Serie immer wieder auftreten sollten: Nummer 17, ein Polizist, und Joeki, ein Waisenkind aus [[Moldawien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1985 gestaltete Vandersteen 67 Geschichten um die beiden Figuren, bevor er die Serie an [[Marck Meul]] (Text) und [[Ron van Riet]] (Zeichnungen) weitergab.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Albenliste auf [http://www.stripinfo.be/strip.php?reeks=1884 stripinfo.be]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 16. Abenteuer, &amp;#039;&amp;#039;De Stakingbrecher&amp;#039;&amp;#039;, gewann 1977 auf dem Comicfestival in Angoulême den Preis für das beste nicht französischsprachige Album.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geusen ===&lt;br /&gt;
Nachdem Vandersteen die Verantwortung für &amp;#039;&amp;#039;Robert en Bertrand&amp;#039;&amp;#039; abgegeben hatte, begann er 1985 mit einem Werk über die [[Geusen]] und den [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]]. Bereits 1954/55 hatte er sich dieser Zeit mit dem Zweiteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Thyl Ulenspiegel|Tijl Uilenspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch 1980/81 bei Becker &amp;amp; Knigge&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comicguide.de/php/detail.php?id=4053&amp;amp;file=r&amp;amp;display=short Comic Guide: Thyl Ulenspiegels Abenteuer]&amp;lt;/ref&amp;gt;) gewidmet. Hauptfiguren von &amp;#039;&amp;#039;De Geuzen&amp;#039;&amp;#039; sind der Troubadour und Freiheitskämpfer Hannes, die Bauerntochter Veerle und der Knecht Tamme. Als Besonderheit wurde am Ende jeden Albums eine Radierung von [[Pieter Bruegel der Ältere|Pieter Bruegel]] reproduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod im Jahr 1990 stellte Vandersteen zehn albenlange Geschichten fertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Albenliste auf [http://www.stripinfo.be/strip.php?reeks=2043 stripinfo.be]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Serie wurde auf ausdrücklichen Wunsch Vandersteens nach seinem Tod nicht fortgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peter&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Comics von Willy Vandersteen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Außer den im vorherigen Absatz genannten Arbeiten zeichnete und textete Vandersteen eine Fülle weiterer Comics, von denen hier exemplarisch einige genannt werden sollen:&lt;br /&gt;
* De avonturen van Judi, ab 1952&lt;br /&gt;
* Jerom (dt. [[Wastl (Comic)|Wastl]]), ab 1960&lt;br /&gt;
* Pats, ab 1974&lt;br /&gt;
* Schanulleke, ab 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erscheint bei Adhemar seit 2012 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Uit de archieven van Willy Vandersteen&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe mit kürzeren Arbeiten Vandersteens aus den 1940er und 1950er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.catawiki.nl/catalogus/strips/albumreeksen/1337379-uit-de-archieven-van-willy-vandersteen?language=all&amp;amp;hide_language_switch=true Catawiki: Uit de archieven van Willy Vandersteen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Willy Vandersteen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128643412}}&lt;br /&gt;
*[http://suskeenwiske.ophetwww.net/index.html?bio/willyeng.html Biografie bei suskeenwiske.ophetwww.net (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128643412|LCCN=n/79/55537|VIAF=118699659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Vandersteen, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Zeichner (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Szenarist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vandersteen, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vandersteen, Willebrord Jan Frans Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Comic-Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotje</name></author>
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