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	<title>Willy Spühler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-22T17:10:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auslandsreisen: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Willy Spühler.gif|miniatur|Willy Spühler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Spühler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1902]] in [[Aussersihl]]; † [[31. Mai]] [[1990]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]) aus dem [[Kanton Zürich]]. Als [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] war er zuerst Verkehrs-, dann Aussenminister und bekleidete zweimal das Amt des [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespräsidenten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Spühler war Sohn eines Buchdruckers. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Stadtzürcher Verwaltung, wo er von 1935 bis 1942 das Arbeitsamt leitete. Von 1942 bis 1959 war er im [[Stadtrat]] Leiter des Wirtschafts- und Gesundheitswesens. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er außerdem mit der Verwaltung der Zentralstelle für Kriegswirtschaft betraut, einem Amt, das zum Kriegshöhepunkt 1944 fast 700 Angestellte umfasste und die üblen sozialen Zustände während des Ersten Weltkriegs verhindern sollte. 1928 wurde er in das Zürcher Stadtparlament gewählt. 1942 wechselte er in die städtische Exekutive, womit er direkt in die Verantwortung für die Kriegswirtschaft eingebunden war. Er sorgte für signifikante Lebensmittelhilfen an sozial Schwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spühler wurde 1938 in den [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] gewählt und wechselte 1955 in den [[Ständerat]]. Er galt als Fachmann für Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik. 1958 bis 1959 war er Präsident der [[SRG SSR|Schweizerischen Rundspruchgesellschaft]] (SRG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srgssr.ch/de/wer-wir-sind/die-geschichte-der-srg/chronik-der-srg-seit-1931 |titel=Chronik der SRG seit 1931 |werk=[[SRG SSR|srgssr.ch]] |abruf=2021-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1959 gaben nacheinander die Bundesräte [[Philipp Etter]], [[Hans Streuli]], [[Thomas Holenstein (Politiker, 1896)|Thomas Holenstein]] und [[Giuseppe Lepori]] ihren Rücktritt auf Ende des Jahres bekannt. Für die [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokraten]] bestand nun die Gelegenheit mit Unterstützung der [[Christlichdemokratische Volkspartei|SKVP]] nach knapp sechs Jahren Opposition erneut in die Regierung einzuziehen. Für den Zürcher Bundesratssitz stellte man Ständerat Willy Spühler auf, der bereits 1951 bei der Wahl von [[Max Weber (Politiker, 1897)|Max Weber]] 60 Stimmen erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Spühler heiratete 1928 Anna Pauline, geborene Vogel (1910–1999). Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Friedhof Enzenbühl]] in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesrat ==&lt;br /&gt;
[[File:Spühler Welter Tschudi FN Jost N 7498.jpg|thumb|Bundesrat Spühler, Nationalrat Welter und Bundesrat Tschudi (von links nach rechts)]]&lt;br /&gt;
Die [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlung]] wählte Willy Spühler als Nachfolger von [[Hans Streuli]] am 17. Dezember 1959 im ersten Wahlgang in den [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]]. Das Parlament bestätigte ihn 1963 und 1967 im Amt. Infolge des Rücktrittes von Vizepräsident [[Jean Bourgknecht]] wurde er bereits 1962 Vizepräsident des Bundesrates und 1963 [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespräsident]]. Er war 1967 wieder Vizepräsident des Bundesrates und 1968 erneut Bundespräsident. Nach dem Rücktritt von Bundesrat [[Paul Chaudet]] war er 1967–1970 zusammen mit [[Ludwig von Moos]] und [[Hans-Peter Tschudi]] amtsältestes Regierungsmitglied. Zwei Tage nach [[Hans Schaffner]] gab er am 8. Oktober 1969 ebenfalls seinen Rücktritt aus dem Bundesrat bekannt. Er beendete seine Regierungstätigkeit am 31. Januar 1970, seinem 68. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom zurückgetretenen [[Giuseppe Lepori]] übernahm er im Januar 1960 das Post- und Eisenbahndepartement. Da sich sein Departement vermehrt mit Verkehrs- und Energiefragen auseinanderzusetzen hatte, führte dies 1963 zu einer Umorganisation und zur Umbenennung in das [[Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation|Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement]]. Spühler musste sich mit den zukünftigen Energieträgern der Schweiz befassen, da die [[Wasserkraft]] nicht mehr beliebig ausgebaut werden konnte. Um dem steigenden Energiebedarf der Wirtschaft gerecht zu werden, unterstützte er die Förderung der Atomkraft vor fossilen Brennstoffen, um die Luftverschmutzung und die Abhängigkeit vom Ausland zu vermindern. Trotz Widerstand der Energiewirtschaft, die einen Übergang zur [[Planwirtschaft]] befürchtete, setzte er sich mit der Bevorzugung der Atomenergie durch. 1964 beschlossen die [[Nordostschweizerische Kraftwerke|Nordostschweizerischen Kraftwerke]] den Bau von [[Kernkraftwerk Beznau|Beznau I]]. Das [[Kraftwerk Chavalon|Wärmekraftwerk Chavalon]] startete den Betrieb 1965.&lt;br /&gt;
[[Datei:Willy Spühler (1902–1990) SP-Politiker, Bundesrat, Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich.jpg|alternativtext=Willy Spühler (1902–1990) SP-Politiker, Bundesrat. Anny Spühler-Vogel (1910–1999). Jan S. Krulis-Randa (1926–2015). Ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre und Co Direktor des Instituts für betriebswirtschaftliche Forschung an der Universität Zürich. Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich|mini|Grab, [[Friedhof Enzenbühl]], Zürich]]&lt;br /&gt;
1966 wechselte er ins [[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten|Politische Departement]]. Nach dem Rücktritt von Bundesrat [[Friedrich Traugott Wahlen]] übernahm er hier das Erbe zweier sehr populär gewordener Bundesräte, nämlich das von Wahlen und seinem Vorgänger [[Max Petitpierre]]. Erstmals wurde damit ein Sozialdemokrat Aussenminister. Sofort schlug sich dies in einer breiten Diskussion um die Rolle der Schweiz in der internationalen Gesellschaft (namentlich den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]]) und der Bedeutung der [[Dauernde Neutralität|Neutralität]] nieder. Zwar sprach sich der Bundesrat noch gegen einen Beitritt der Schweiz zur UNO aus, jedoch hatte Spühler die umfassendste Analyse der Situation in Auftrag gegeben, die bis dato vorgelegen hatte. Dies hatte die Vorbehalte der Schweizer gegenüber den Vereinten Nationen deutlich reduziert. Spühler überwand die bis zu jenem Zeitpunkt vorherrschende, durch die Kriegszeit geprägte «Igelhaltung» der Schweiz und begann mit einer Politik der Öffnung, was er auch durch verschiedene Reisen unterstrich. So besuchte er nicht nur die neutralen Staaten [[Österreich]] und [[Schweden]], sondern auch Ostblockstaaten wie [[Jugoslawien]] oder [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auslandsreisen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Staat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; | 1967 || {{SWE}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUT}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CAN}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{USA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | 1969 || {{ROU-1965}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{KEN}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{TZA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{UGA}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{RWA-1962}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{AUT}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{YUG-1946}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{FRA}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Urs Altermatt (Hrsg.) Die Schweizer Bundesräte, ein Biografisches Lexikon; Artemis Verlag Zürich und München; 1991; ISBN 3-7608-0702-X&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008140|Willy Spühler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P2111}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|4719|Spühler, Willy|Autor=Markus Bürgi}}&lt;br /&gt;
* {{BAR-CH|4150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Hans Streuli]]|NACHFOLGER=[[Pierre Graber]]|AMT=[[Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates|Mitglied im Schweizer Bundesrat]]|ZEIT=1960–1970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsteher/in des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Schweizer Verkehrsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172406781|VIAF=245168974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spuhler, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundespräsident (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständerat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SRG SSR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Tomáš-Garrigue-Masaryk-Ordens (1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Weißen Doppelkreuzes 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spühler, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aussersihl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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