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	<title>Willy Sommerfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Sommerfeld&amp;diff=150156&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-31T15:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Sommerfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Künstlername: &amp;#039;&amp;#039;W. S. Feld&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1182.&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[11. Mai]] [[1904]] in [[Danzig]]; † [[19. Dezember]] [[2007]] in [[Berlin]]) war ein bis zu seinem Tod im Alter von 103 Jahren aktiver [[Deutschland|deutscher]] [[Stummfilm]]-[[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willy Sommerfeld kam schon sehr jung mit der [[Musik]] in Kontakt: Im Alter von drei Jahren erkrankte er so schwer, dass ihn der Arzt schon aufgegeben hatte. Ein Freund seiner Schwester spielte ihm damals täglich auf seiner [[Zither]] etwas vor. Als Willy Sommerfeld dann unerwarteterweise doch noch gesund wurde, hatte er den Wunsch, Musiker zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes [[Musikinstrument|Instrument]] war eine [[Violine|Geige]], wobei ihm aber die Töne nicht vielfältig genug waren. Schließlich lernte er [[Klavier]] spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im jungen Erwachsenenalter machte er dann in seiner Geburtsstadt Danzig eine Ausbildung zum [[Musikpädagogik|Musiklehrer]], anschließend begab er sich Anfang der 1920er Jahre nach [[Berlin]]. Dort absolvierte er ein Studium der [[Komposition (Musik)|Komposition]] am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jener Zeit verdiente er sich Geld in einem Stummfilm-[[Kino]], wo er zunächst seinen [[Professur|Professor]] vom Konservatorium, der dort Klavier spielte, auf der Geige begleitete. Da sich der Kinobesitzer aber nicht zwei Musiker gleichzeitig leisten konnte, übernahm schließlich Willy Sommerfeld allein die Filmbegleitung auf dem Klavier. Zu den Filmen spielte er dann rein intuitiv und nicht nach Noten. Laut eigener Aussage schießen ihm die Bilder, die er auf der Leinwand sieht, ins Gehirn, und von dort aus in seine Hände. Da er sehr klein ist, geht das sehr schnell. (&amp;#039;&amp;#039;Zitat&amp;#039;&amp;#039;) Damals traf er auch auf viele Schauspieler, er lernte aber nur sehr wenige von ihnen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre übernahm er bei einem Musikverlag in [[Braunschweig]] die Stelle eines [[Verlagslektor|Lektors]]. Nach Feierabend begleitete er dann auch dort Filme in den Braunschweiger Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre wechselt er an das [[Staatstheater Braunschweig|Braunschweiger Staatstheater]]; zu Beginn hatte er dort die Stelle des [[Kapellmeister]]s inne, später arbeitete er sich nach oben, bis er sogar das [[Orchester]] dirigierte. Als er sich 1933 nach einer Vorstellung weigerte, den [[Hitlergruß]] zu zeigen, wurde er entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1933 suchte der [[Regisseur]] [[Helmut Käutner]] einen Pianisten für seine [[Kabarett]]-Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Vier Nachrichter&amp;#039;&amp;#039;. Willy Sommerfeld ging schließlich mit dieser Gruppe auf Deutschlandtournee, bis sie von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] verboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kehrte er nach Berlin zurück. Die darauffolgenden drei Jahrzehnte arbeitete er dann als [[Komponist]] und [[Dirigent]], musikalischer Leiter, Hörspiel- und Dokumentarfilmvertoner, Theatermusikschreiber und [[Musiktherapie|Musiktherapeut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1970er Jahre traf er einen Kollegen, der im Berliner Kino [[Arsenal (Kino)|Arsenal]] Stummfilme begleitete. Obwohl sich Willy Sommerfeld damals gerade auf den Ruhestand vorbereitete, sprang er für ihn ein und setzte diese Auftritte danach regelmäßig bis ins zweite Halbjahr 2007 fort. Er spielte ohne Noten und erklärte, er wolle vor einer Vorstellung nur wissen, ob der Film lustig oder traurig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1988 – [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1994 – Ernennung zum [[Ehrenprofessur|Professur h. c.]] durch den Berliner Senat&lt;br /&gt;
* 1995 – [[Deutscher Filmpreis]]: [[Filmband in Gold]] als Ehrenpreis&lt;br /&gt;
* 2004 – [[Berlinale Kamera]] der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationalen Filmfestspiele Berlin]]&lt;br /&gt;
* 2006 – [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2006 – Dokumentarfilm „The Sounds of Silents – Der Stummfilmpianist“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0814022}}&lt;br /&gt;
* [https://www.willysommerfeld.de/ „The Sound of Silents - Der Stummfilmpianist“: Film über Willy Sommerfeld]&lt;br /&gt;
* [https://www.derstandard.at/consent/tcf/?url=/?id=3167553 „Willy Sommerfeld 103-jährig gestorben“], Der Standard, 2. Januar 2008&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/kultur/kino/kinolegende-stummfilm-pianist-sommerfeld-gestorben-a-526161.html „Stummfilm-Pianist Sommerfeld gestorben“], [[Spiegel Online]], 2. Januar 2008&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/online/2006/49/stummfilmpianist Rabea Weihser: &amp;#039;&amp;#039;Das Melodiefossil&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeit Online] (vom 2. Januar 2008, abgerufen am 11. Dezember 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133818799|VIAF=1212836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Sommerfeld, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sommerfeld, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stummfilmpianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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