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	<title>Willy Rosen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Rosen&amp;diff=791608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Werke */</title>
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		<updated>2026-03-22T10:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kurt Schwabach und Willy Rosen 03.jpg|mini|Willy Rosen (rechts) mit [[Kurt Schwabach]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Julius Rosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[18. Juli]] [[1894]] in [[Magdeburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Julius Rosenbaum&amp;#039;&amp;#039;; für tot erklärt am [[1. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) (nach anderen Angaben: 30. September 1944&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|22|54|55|Rosen, Willy|Volker Kühn|134579690}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Kabarett|Kabarettist]], [[Komponist]] und Texter. Er gehörte zu den bekanntesten Unterhaltungskünstlern in Deutschland in den 1920er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Cicerostr 55 (Wilmd) Willy Rosen.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Cicerostraße 55, in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Willy Rosen wurde als Sohn von Amelie Rosenbaum, geborene Mercker, und des Kaufmanns Arthur Rosenbaum geboren und war [[Jude|jüdischer]] Abstammung. Er besuchte das König-Wilhelm-Gymnasium in Magdeburg und lernte das Klavierspielen. Er nahm dann eine Lehre in der [[Berlin]]er Konfektionsfirma &amp;#039;&amp;#039;Kleider en gros&amp;#039;&amp;#039; auf, die er erfolgreich abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 wurde er zum Kriegsdienst in der [[Infanterie]] an die Ostfront in [[Russland]] eingezogen und erlitt dort eine schwere Verwundung. Er schrieb bereits kleine Texte und Lieder für ein Fronttheater. Noch während des Krieges gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Kapelle Rosen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Er kehrte dann nach Berlin zurück und fand 1919 zunächst eine Anstellung bei seinem alten Arbeitgeber. Abends spielte er bereits in Cafés. Eine erste Tätigkeit im Kabarett erfolgte noch im gleichen Jahr im Berliner Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Kater&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Spielorte waren das Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Die Spinne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rakete&amp;#039;&amp;#039; und das 1924 gegründete [[Kabarett der Komiker]]. Zu seinen Förderern gehörten der Musikverleger [[Will Meisel]] sowie [[Harry Waldau]], [[Paul O’Montis]] und Peter Sachse. Ab 1924 verfasste er eigene musikalische Lustspiele. Seine häufigen Auftritte und seine Klavierbegleitung von Stummfilmen in großen Kinosälen führten zu einer größer werdenden Popularität. Gerade seine Klavierbegleitungen mit vielen Aufführungen am Tag, selbst in Kindervorstellungen, erfreuten sich großer Beliebtheit. Markenzeichen war die vor jedem Auftritt vorgetragene Floskel: &amp;#039;&amp;#039;„Text und Musik von mir“&amp;#039;&amp;#039;, die bald zum geflügelten Wort wurde. Willy Rosen verband eingängige Melodien mit witzigen Texten und trat bald auch in großen deutschen Häusern auf. Tourneen führten ihn durch Deutschland, aber auch in die [[Schweiz]], [[Niederlande]], nach [[Dänemark]], in die [[Tschechoslowakei]] und nach [[Belgien]]. Er trat im Rundfunk auf und komponierte und textete für den aufkommenden Tonfilm. Dort war er auch in einigen Nebenrollen zu sehen. Er veröffentlichte über 50 Schallplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 trat er auf Einladung des Magdeburger Oberbürgermeisters [[Hermann Beims]] mit großem Erfolg anlässlich der [[Deutsche Theaterausstellung 1927|Deutschen Theaterausstellung]] in seiner Heimatstadt auf. Zweimal gewann er die &amp;#039;&amp;#039;Goldene Geige&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Schlagerwettbewerb&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1931 nahm er auch offiziell seinen bisherigen [[Künstlername]]n Rosen als Nachnamen an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=de&amp;amp;itemId=13692346&amp;amp;ind=3 Geburtsurkunde Willy Julius Rosenbaum, mit Vermerk der Namensänderung in Rosen, vom 20. Oktober 1931], auf yadvashem.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Machtergreifung|Machtübergabe]] an die [[Nationalsozialisten]] wurde Rosen ein [[Berufsverbot|Auftrittsverbot]] in Deutschland erteilt. Er gab zunächst einige Gastspiele im Ausland, kehrte jedoch bis 1936 immer wieder nach Berlin zurück. Nach Aufenthalten in der Schweiz, [[Österreich]] und der Tschechoslowakei emigrierte er 1937 in die Niederlande und ließ sich in [[Scheveningen]] nieder. Dort gründete er mit anderen Berliner Emigranten das [[Exilkabarett]] &amp;#039;&amp;#039;Theater der Prominenten&amp;#039;&amp;#039;. Zum Ensemble gehörten [[Siegfried Arno]], [[Trude Berliner]], [[Rita Georg]], [[Max Ehrlich]], [[Hortense Raky]], [[Willy Stettner]], [[Szöke Szakall]] und [[Erich Ziegler (Musiker)|Erich Ziegler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Westfeldzug|deutschen Besetzung der Niederlande]] wurde das Theater 1942 verboten. Sein Freund [[Kurt Robitschek]] organisierte in [[New York City|New York]] Solidaritätskonzerte für Rosen und sammelte Geld für eine Überfahrt Rosens in die [[USA]]. Die Flucht aus Europa gelang jedoch nicht mehr. Rosen wurde im [[Durchgangslager Westerbork]] inhaftiert, wo er an den von Max Ehrlich gestalteten Theaterabenden mitwirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufrichtigs&amp;quot;&amp;gt;[https://www.aufrichtigs.com Westerbork, Programmzettel] bei aufrichtigs.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang September 1944 kam er nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] in die „Magdeburger Kaserne“. Am 29. September wurde Willy Rosen in das [[Vernichtungslager|NS-Vernichtungslager Auschwitz]] deportiert, verstarb vermutlich auf dem Weg dorthin, und wurde zum 1. Oktober 1944 für tot erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=de&amp;amp;itemId=11614324&amp;amp;ind=2 Willy Julius Rosen], Datensatz 11614324 auf yadvashem.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Theaterautorin Verona Forster schrieb über das Leben Rosens ein Theaterstück. Im Jahr 2006 benannte seine Heimatstadt Magdeburg ihm zu Ehren eine Straße als [[Magdeburger Straßen/W|Willy-Rosen-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der italienische Komponist [[Francesco Lotoro]] dirigierte am 15. April 2018 in [[Jerusalem]] ein Konzert mit Werken jüdischer Komponisten, die in Konzentrationslagern entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/music/2018/mar/01/lost-music-of-nazis-prisoners-to-be-heard-at-concert-in-jerusalem Lost music of Nazis’ prisoners to be heard at concert in Jerusalem], [[The Guardian ]], 1. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?time_continue=155&amp;amp;v=U42wB_d9C34 Videomitschnitt des Concerts &amp;quot;Notes of Hope&amp;quot;, Jerusalem, 15. April 2018], mit englischen Untertiteln, Video auf [[YouTube]] (abgerufen am 16. April 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzert fand anlässlich [[Jom haAtzma’ut]] und des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels statt und beinhaltete u.&amp;amp;nbsp;a. Werke von [[Max Ehrlich]] und Willy Rosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 2022 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Wilmersdorf]], Cicerostraße 55, ein [[Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Rosen veröffentlichte zu Lebzeiten mehr als 50 Schallplatten. Einige seiner Stücke erschienen später auch auf CD.&lt;br /&gt;
* Wenn die Geranien blühn&lt;br /&gt;
* Wenn Du einmal Dein Herz verschenkst&lt;br /&gt;
* Darf ich um den nächsten Tango bitten, Text Kurt Schwabach 1930&lt;br /&gt;
* [[Eine schöne weiße Chrysantheme]], Schlager, 1928&lt;br /&gt;
* Laß deine Frau im Frühling nicht mit andern gehen! Willy Rosen (Personlich), Odeon O-2152 Be5728&lt;br /&gt;
* Nege*bübchen, Schlaflied, aufgenommen im März 1935 mit den Sid Kay Fellows im Untergeschoss einer Berliner Synagoge. Text und Music von ihm selbst, Lukraphon 1125a 607 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy Rosen – Text und Musik von mir&amp;#039;&amp;#039;, 23 Stücke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy Rosen – Wenn ich den Text nicht weiter kann … 1925–1935&amp;#039;&amp;#039;, 24 Stücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenrollen spielte er in den Filmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1930: [[Die zärtlichen Verwandten]]&lt;br /&gt;
* 1932: Aafa Kunterbunt II (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmkompositionen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1933: [[Manolescu, der Fürst der Diebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Verona Forster: &amp;#039;&amp;#039;„Obgleich man ja nie weiß, was weiter wird.“ Ein wichtiger Fund: Handschriften von Willy Rosen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands&amp;#039;&amp;#039;. 24. Jg., Nr. 4, Wien: März 2008, {{ISSN|1606-4321}}, S. 26–31.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|54|55|Rosen, Willy|Volker Kühn|134579690}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 294.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …&amp;#039;. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht. S. 429 f., ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosen, Willy.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2. Saur,  München 1983, S. 981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134579690|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://textundmusikvonmir.co.uk Willy Rosen] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0742102}}&lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS|00002220|Willy Rosen|Autor=Volker Kühn}}&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=1785}}&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=3770 Eintrag zu Willy Rosen] bei exilarchiv.de&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Rosen, Willy}}&lt;br /&gt;
* * [https://www.deutschlandfunk.de/musica-reanimata-der-unterhaltungskuenstler-willy-rosen.1992.de.html?dram:article_id=496172 Georg Beck: &amp;#039;&amp;#039;Musica Reanimata – Der Unterhaltungskünstler Willy Rosen&amp;#039;&amp;#039;], auf deutschlandfunk.de; enthält Mitschnitt Berliner Gesprächskonzert im Berliner Ballhaus: [[Klaus Völker]] im Gespräch mit [[Winfried Radeke]] [https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/07/06/musica_reanimata_der_unterhaltungskuenstler_willy_rosen_dlf_20210706_2205_98724c34.mp3 &amp;#039;&amp;#039;Der Unterhaltungskünstler Willy Rosen&amp;#039;&amp;#039;], auf ondemand-mp3.dradio.de, abgerufen am 7. Juli 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134579690|LCCN=nr2005009654|VIAF=59038018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosen, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Wilmersdorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosen, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenbaum, Wilhelm Julius (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kabarettist, Komponist und Texter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1944 oder 1. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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