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	<title>Willy Reichelt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Reichelt&amp;diff=1675521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 26. Juni 2025 um 21:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ReicheltWilly.jpg|mini|Willy Reichelt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Reichelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1880]] in [[Heidelberg (Seiffen)|Heidelberg]], [[Erzgebirge]]; † vermutlich am [[17. Juli]] [[1946]] in [[Moskau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[SA-Standartenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und einer Fortbildungsschule war Reichelt zwei Jahre lang in der Landwirtschaft tätig. Nachdem er von 1900 bis 1902 dem Eisenbahnregiment II Schöneberg angehört hatte, ging er als Teil der nach dem [[Boxeraufstand]] installierten ostasiatischen Besatzungsbrigade für zwei Jahre nach [[Kaiserreich China|China]]. Nach seiner Rückkehr gehörte er bis 1905 erneut dem Eisenbahnregiment II an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1905 bis 1907 diente Reichelt bei der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|kaiserlichen Schutztruppe]] in [[Deutsch-Südwestafrika|Südwestafrika]]. Anschließend wurde er zur dortigen Polizei versetzt, bei der er bis 1914 tätig war. Nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kehrte Reichelt zur Schutztruppe zurück, mit der er sich an den [[Erster Weltkrieg in Südwestafrika|Kämpfen in Afrika]] beteiligte, bis er 1915 in britische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach dem Ende des Weltkrieges wurde Reichelt 1919 aus Afrika ausgewiesen, seine Farm wurde konfisziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Deutschland zurückgekehrt, verdiente Reichelt seinen Lebensunterhalt in den folgenden Jahren als Steuerinspektor in [[Marienberg]] in [[Sachsen]] und war beim Wirtschafts- und Finanzministerium Sachsen tätig. Seit 1920 war er in der völkischen Bewegung tätig. 1923 fand er Anschluss an die NSDAP und wurde Ortsgruppenleiter in Marienberg, der neugegründeten Partei schloss er sich zum 22. Mai 1926 an (Mitgliedsnummer 36.709).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34091589&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort begründete er auch 1932 eine Zweigstelle der „Kolonialen Reichsarbeitsgemeinschaft“ (später [[Reichskolonialbund]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947). Eine historisch-biographische Studie |Hrsg=Andreas Weigelt, Klaus-Dieter Müller, Thomas Schaarschmidt, Mike Schmeitzner |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2015 |Seiten=543 |ISBN=978-3-525-36968-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Partei wurde er 1933 nach der „[[Gleichschaltung]]“ als Abgeordneter in den Sächsischen Landtag entsandt. Von November 1933 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 gehörte Reichelt dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] als Abgeordneter für den Wahlkreis 28 ([[Dresden]]-[[Bautzen]]) an. In der [[Sturmabteilung|SA]] wurde er zwischenzeitlich, vom 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1932 bis zum 30.&amp;amp;nbsp;September 1935, mit der Führung der Standarte 244, Marienberg, Oberes Erzgebirge, betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende wurde Reichelt am 28. Mai 1945 in Marienberg verhaftet und bis September 1945 in Dresden interniert. Am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 1946 wurde er in Moskau vom [[Militärgericht|Militärkollegium]] des Obersten Gerichts der UdSSR aufgrund von [[Kriegsverbrechen]] und „konterrevolutionärer Tätigkeit“ [[Todesstrafe|zum Tode]] durch [[Erschießung|Erschießen]] verurteilt. Das Präsidium des [[Oberster Sowjet der UdSSR|Obersten Sowjets]] lehnte die [[Gnadenbefugnis|Begnadigung]] ab, woraufhin das Urteil vollstreckt wurde. Die [[Hinrichtung]] erfolgte vermutlich am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1946 in Moskau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947). Eine historisch-biographische Studie |Hrsg=Andreas Weigelt, Klaus-Dieter Müller, Thomas Schaarschmidt, Mike Schmeitzner |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2015 |Seiten=544 |ISBN=978-3-525-36968-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Müller, [[Thomas Schaarschmidt (Historiker)|Thomas Schaarschmidt]], [[Mike Schmeitzner]], Andreas Weigelt: &amp;#039;&amp;#039;Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947). Eine historisch-biographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-525-36968-5, Kurzbiographien auf beiliegender CD, dort S. 543f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130553409}}&lt;br /&gt;
* [http://mdz12.bib-bvb.de/~db/bsb00000146/images/index.html?nativeno=354 Eintrag zu Reichelt im Reichstagshandbuch von 1938 {fälschlicherweise stellen die ersten zwei Zeilen seines Eintrages eine Wiederholung der Personalien des Abgeordneten Heinrich Reiner dar}]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130553409|VIAF=38029213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichelt, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsch-Südwestafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichelt, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg (Seiffen)|Heidelberg]], [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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