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	<title>Willy Praml - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:18:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Praml&amp;diff=2614459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-16T12:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willy Praml 2017.JPG|mini|hochkant|Willy Praml im [[Theater Willy Praml]] (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Praml&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1941]] in [[Landshut]]) ist ein deutscher Privattheaterintendant, Schauspieler und [[Regisseur]]. Er ist der Gründer und jahrzehntelang verantwortlicher Theaterleiter des [[Theater Willy Praml]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Willy Praml.jpg|mini|hochkant|Willy Praml während des Theaterprojekts &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rabbi von Bacharach]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Bacharach]] (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Metzgermeisters und Gastronomen, die Eltern bewirtschafteten die Theatergaststätte „Bernlochner“ in Landshut, wollte von früh an Schauspieler werden und bestand mit 18 Jahren auch die Aufnahmeprüfung der Münchner Falckenberg-Schauspielschule. Doch sein Vater verweigerte ihm, die Volljährigkeit lag damals bei 21 Jahren, hartnäckig die nötige Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;praml80&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fnp.de/frankfurt/theater-ikone-willy-praml-wird-80-90951233.html Theater-Ikone Willy Praml wird 80], Frankfurter Neue Presse vom 30. August 2021, abgerufen am 21. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Praml legte 1960 das Abitur am Deutschen Gymnasium in Freising ab. Von 1961 bis 1968 studierte er Germanistik, Geschichtswissenschaft und Geografie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität]] in München. Von 1968 bis 1971 war er hauptamtlicher Bundesreferent für musische Bildung beim [[Bund Deutscher Pfadfinder]] in Berlin, wo er mit Theaterkursen den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag ([[Élysée-Vertrag]]) umsetzte. Von 1971 bis 2000 war er als hauptamtlicher Mitarbeiter für Theater- und Kulturarbeit an der staatlichen [[Hessische Jugendbildungsstätte Dietzenbach|Hessischen Jugendbildungsstätte Dietzenbach]] tätig. Während dieses Zeitraums praktizierte er nachhaltig Theaterarbeit mit Laien, überwiegend mit Arbeiterjugendlichen und Jugendlichen aus damaligen Gastarbeiter-Familien (vg. das Frankfurter Teatro Siciliano, I MACAP u.&amp;amp;nbsp;a.). Mit einigen dieser selbstproduzierten Stücke (z.&amp;amp;nbsp;B. „Mensch Maier“) gastierte er an vielen deutschen Bühnen (Frankfurter [[Theater am Turm]], [[Volksbühne Berlin]]/Ost, [[Impulse (Theaterfestival)]], [[Theatertreffen der Jugend]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Hansjörg Maier erhielt Praml 1979 den mit 10.000 Mark dotierten [[Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin]] für ihre „beispielhafte theaterpädagogische Arbeit mit Jugendlichen“ an der hessischen [[Jugendbildungsstätte]] [[Dietzenbach]] und dem Wannseeheim für Jugendarbeit in [[Berlin]]. Von 1979 bis 1990 entwickelte Willy Praml neue Theaterformen in hessischen Dörfern, besonders in der Gemeinde [[Brechen (Hessen)|Brechen]] bei Limburg an der Lahn. Hieraus entstanden mehrere Theaterproduktionen mit teilweise über 100 Mitwirkenden. u.&amp;amp;nbsp;a. „Die Nirrerländer“ (Aufzeichnung beim ZDF, 1981) und „Sein Blut kommet über uns – Requiem im Schatten der bewältigten Nacht“ als Koproduktion mit der [[Alte Oper Frankfurt|Alten Oper Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 gründete Praml das freie [[Theater Willy Praml]] in [[Frankfurt am Main]] und spielt mit diesem seit dem Jahr 2000 in der [[Naxoshalle]] in Frankfurt am Main. 1994 führte er zur 1200-Jahr-Feier Frankfurts mit Profis und Laien [[Goethes Faust]] in der [[Frankfurter Paulskirche]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/persoenlich/frankfurter-gesichter-willy-praml-1254537.html Willy Praml in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Gesichter&amp;#039;&amp;#039; der Frankfurter Allgemeinen Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde die Hessische Jugendbildungsstätte Dietzenbach geschlossen und Willy Praml als Dozent an die [[Fachhochschule Frankfurt]] versetzt. Mit dem Wintersemester 2006/07 wurde er in den Ruhestand versetzt, seitdem widmet sich Willy Praml ausschließlich der Leitung des von ihm, zusammen mit dem Schauspieler, Bühnen- und Kostümbildner Michael Weber, gegründeten Theater Willy Praml. Die Arbeit dieser Theatercompagnie zeichnet sich durch große, raumgreifende Inszenierungen aus, die die ästhetischen Möglichkeiten und den „industriekathedralen“ Charakter ihrer Spielstätte, der Naxoshalle sowie auch des öffentlichen Raums nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine vielfältigen Beiträge zur Kultur wurde er 2011 von der Stadt Frankfurt mit dem alle zwei Jahre verliehenen und mit 50.000&amp;amp;nbsp;€ dotierten [[Binding-Kulturpreis]] ausgezeichnet. Im Dezember 2022 wurde Praml mit der [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]] geehrt, die für herausragendes Engagement im kommunalpolitischen, kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen oder städtebaulichen Bereich verleihen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=21851:willy-praml-erhaelt-frankfurter-ehrenplakette&amp;amp;catid=126:meldungen-k&amp;amp;Itemid=100890 Willy Praml erhält Frankfurter Ehrenplakette], nachtkritik.de vom 19. Dezember 2022, abgerufen am 21. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem überstandenen Schlaganfall übernahm der 80-Jährige erstmal keine Regie mehr, blieb stattdessen als Schauspieler seines Privattheaters weiterhin aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;praml80&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Pramls Sohn [[Gregor Praml]] ist Musiker und künstlerischer Leiter der Frankfurter [[Romanfabrik]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Frankfurter-Romanfabrik-Meine-Frau-hat-den-groesseren-Buecherstapel-zu-Hause-liegen-42236.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter [[Joanna-Maria Praml]] ist Schauspielerin und Regisseurin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Schülke |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kinder-von-willy-praml-wenn-nichts-so-natuerlich-ist-wie-das-theaterleben-11860296.html |titel=Wenn nichts so natürlich ist wie das Theaterleben |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2012-08-18 |sprache=de |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hansjörg Maier, Willy Praml&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Bund Deutscher PfadfinderInnen|Bund Deutscher Pfadfinder im Bund Demokratischer Jugend]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Lehrlingstheater und proletarische Öffentlichkeit&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Jugend und Politik&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1974&lt;br /&gt;
   |DNB=770493467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rhein-main-wiki.de/index.php?title=Willy_Praml Willy Praml] im Rhein-Main-Wiki (abgerufen am 22. April 2012).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5980&amp;amp;key=standard_document_41812813 Binding-Kulturpreis an Willy Praml].&amp;#039;&amp;#039; Auf &amp;#039;&amp;#039;[[Hessischer Rundfunk|hr-online]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juni 2011.&lt;br /&gt;
* Claudia Michels: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.fr-online.de/frankfurt/willy-praml-das-herz-der-dramatik,1472798,8576608.html |text=Das Herz der Dramatik |archive-is=20130211042228}}.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1194080472|LCCN=n94009841|VIAF=42383101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Praml, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Frankfurt University of Applied Sciences)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Praml, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theaterleiter und Bühnenregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landshut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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