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	<title>Willy Prager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:33:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Prager&amp;diff=2141958&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21850-49: Verbesserung durch Verallgemeinerung</title>
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		<updated>2026-04-14T19:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verbesserung durch Verallgemeinerung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willy Prager (BerlLeben 1906-10).jpg|mini|hochkant|Willy Prager, 1906]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Prager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Willy&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Willi Prager&amp;#039;&amp;#039;, (* [[23. Mai]] [[1877]] in [[Kattowitz]], [[Oberschlesien]]; † [[4. März]] [[1956]] in [[West-Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Schmargendorf, Sterbeurkunde Nr. 522 vom 6. März 1956&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Regisseur]], [[Kabarettist]], [[Librettist]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Prager stammte aus einer jüdischen Familie. Sein Bruder war der Pianist, Dirigent und Komponist Fritz Prager (1883–1962).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00003385 &amp;#039;&amp;#039;Fritz Prager&amp;#039;&amp;#039;.] lexm.uni-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gebürtige Oberschlesier begann seine Laufbahn 1898 am Berliner Varieté ‚Quargs‘. Aus dieser Zeit ist eine Grammophon-Aufnahme mit einem „Zitaten-Kouplet“ erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe das &amp;#039;&amp;#039;Text-Buch der bis Juli&amp;#039;&amp;#039; [1904] &amp;#039;&amp;#039;erschienenen Konzert-Platten&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Arthur Blumenthal, Breslau 1904)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten ab 1909 Verpflichtungen an hauptstädtische Kabaretts wie [[Rudolf Nelson]]s ‘Chat Noir’ und das ‘Linden-Cabaret’. Noch vor dem Ersten Weltkrieg konnte man Prager auch an regulären Sprechbühnen der Hauptstadt (z.&amp;amp;nbsp;B. am [[Hebbel-Theater]] und an [[Max Reinhardt]]s [[Deutsches Theater (Berlin)|Deutschem Theater]], dort auch als Regisseur tätig) sehen. Unter Reinhardts Regie spielte er allein 1912 so verschiedenartige Rollen wie den Kahlbauch in [[Frank Wedekind]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Frühlings Erwachen]]&amp;#039;&amp;#039;, den Polonius in &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039;, den Schatzmeister im&amp;#039;&amp;#039; [[Faust. Eine Tragödie|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; und den Antonio in &amp;#039;&amp;#039;[[Viel Lärm um nichts]]&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr inszenierte Wedekind mit Prager in der Rolle des Krenzl eine Aufführung seines eigenen Werkes &amp;#039;&amp;#039;[[Der Marquis von Keith]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1925 wirkte Willy Prager am Kabarett [[Schall und Rauch (1919–1921)|Schall und Rauch]], machte sich einen Namen als Komiker und [[Couplet]]sänger, unter anderem in der Musikrevue &amp;#039;&amp;#039;[[Es liegt in der Luft]]&amp;#039;&amp;#039; und verfasste nebenbei mehrere Operettenlibretti (zum Beispiel zu [[Ralph Benatzky]]s &amp;#039;&amp;#039;Liebe im Schnee&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Die kleine Sünderin, Die Prinzessin vom Nil&amp;#039;&amp;#039; und der Revue &amp;#039;&amp;#039;An alle&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seinem Debüt als Filmschauspieler unter Reinhardts Regie (als Triton, einer der Götter, in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Insel der Seligen]]&amp;#039;&amp;#039;) trat Prager auch sporadisch vor die Kamera. Zu Beginn des [[Tonfilm]]s beteiligte er sich an mehreren Lustspiel-Drehbüchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] 1933 erhielt Prager ein Auftrittsverbot und durfte nur noch im [[Kulturbund Deutscher Juden]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschlossene Vorstellung: der jüdische Kulturbund in Deutschland 1933–1971&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich, Berlin 1992, ISBN 3-89468-024-5, S. 99, 101 f, 104&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Jahre überlebte Prager in einer „[[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis bei: [https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00003385 &amp;#039;&amp;#039;Fritz Prager&amp;#039;&amp;#039;.] lexm.uni-hamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Verstecken in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte er ans Theater zurück, so von 1945 bis 1949 an die Berliner [[Tribüne (Theater)|Tribüne]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Theater in Berlin: Theaterpremieren 1945–1970.&amp;#039;&amp;#039; Spitzing, Berlin 1972, S.&amp;amp;nbsp;296–298; {{DNB|730111156}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, trat 1949 in der Rudolf-Nelson-Revue &amp;#039;&amp;#039;Berlin-W Weh&amp;#039;&amp;#039; auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44436410 |Titel=W-Weh mit Musik |Jahr=1949 |Nr=19 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete wieder als Filmschauspieler. Ein besonderer Erfolg war für ihn die Darstellung des jüdischen Arztes Dr.&amp;amp;nbsp;Silbermann in dem [[DEFA]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ehe im Schatten]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum 1948 wurde er zum Ehrenmitglied des [[Kabarett der Komiker]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prager war seit 1919 mit Anna Marie Gniffke (* 1898 [[Werder (Rehfelde)]]; † 1963 Berlin) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Hannover 1, Heiratsurkunde Nr. 3554 vom 29. Dezember 1919&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er starb 1956 nach längerer Krankheit im Alter von 78 Jahren an Herzversagen und wurde auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prager, Willy.jpg|mini|Schallplatte von Willy Prager (Berlin 1906)]]&lt;br /&gt;
* 1913: [[Die Insel der Seligen]]&lt;br /&gt;
* 1920: [[Kohlhiesels Töchter (1920)|Kohlhiesels Töchter]]&lt;br /&gt;
* 1920: Die Augen der Welt&lt;br /&gt;
* 1926: Der Jüngling aus der Konfektion&lt;br /&gt;
* 1930: [[Liebeswalzer]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Delikatessen (1930)|Delikatessen]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Das Kabinett des Dr. Larifari]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Liebling der Götter (1930)|Liebling der Götter]]&lt;br /&gt;
* 1931: Moritz macht sein Glück (auch Drehbuchmitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Das gelbe Haus des King-Fu]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Um eine Nasenlänge (1931)|Um eine Nasenlänge]] (nur Drehbuchmitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1931: Schützenfest in Schilda (auch Drehbuchmitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Nacht ohne Pause]] (nur Drehbuchmitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1931: Eine Nacht im Grandhotel&lt;br /&gt;
* 1932: Aus einer kleinen Residenz&lt;br /&gt;
* 1947: [[Ehe im Schatten]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Morituri (1948)|Morituri]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Beate (Film)|Beate]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Schicksal am Berg]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Um eine Nasenlänge (1949)|Um eine Nasenlänge]] (Drehbuch: gemeinsam mit [[Bobby E. Lüthge]])&lt;br /&gt;
* 1950: [[Das kalte Herz (1950)|Das kalte Herz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Von Willy Prager existieren Platten auf den Labeln [[Deutsche Grammophon|G&amp;amp;T]] (Berlin 1903), [[Edison Records]] (Walzen, Berlin, ca. 1905), [[Homophon (Label)|Homophon/Homokord]] (Berlin 1906–1910 und 1921), Zonophone (Berlin 1908) und [[Electrola]] (Berlin 1928–1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl:&lt;br /&gt;
* Ich weiß, das ist nicht so (Der Portier) aus der Revue &amp;#039;&amp;#039;Es liegt in der Luft&amp;#039;&amp;#039;. Musik: Mischa Spoliansky, Text: Marcellus Schiffer. Electrola Kat.-Nr. E.G. 891, Serien-Nr. 8-42113. Am Klavier: Mischa Spoliansky, aufgenommen Juni 1928&lt;br /&gt;
* Fräulein, woll’n Sie nicht. Musik und Text: Willy Prager. Electrola Kat.-Nr. E.G. 1340, Serien-Nr. 8-42217. Am Klavier: Fritz Prager, aufgenommen Mai 1929&lt;br /&gt;
* So leise war ich schon immer. Musik und Text: Willy Prager. Electrola Kat-Nr. E.G. 1340, Serien-Nr. 8-42218. Am Klavier: Fritz Prager, aufgenommen Mai 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sie werden lachen: nichts erfunden – alles erlebt.&amp;#039;&amp;#039; Capriccio-Musikverlag, Berlin 1948, {{DNB|575430796}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diskografie Willy Prager.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Weihermüller: &amp;#039;&amp;#039;Discographie der deutschen Kleinkunst&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Birgit-Lotz-Verlag, Bonn 1991, ISBN 3-9802656-0-9, S.&amp;amp;nbsp;217–219.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biografie und Diskografie Willy Prager.&amp;#039;&amp;#039; In: Berthold Leimbach: &amp;#039;&amp;#039;Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898–1945.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Göttingen 1991; ohne Paginierung, {{DNB|911350551}}.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S.&amp;amp;nbsp;281.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0695115}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|81ba95e9d1f64a5185a204680cb233a6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116280131|LCCN=no2007037184|VIAF=69677853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prager, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prager, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Prager, Willi; Prager, Willfrid; Prager, Wilhelm (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur, Kabarettist, Librettist und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kattowitz]], [[Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Halensee]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21850-49</name></author>
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