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	<title>Willy Nolte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:41:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Nolte&amp;diff=2190848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Leben */ Marinedienstgrade</title>
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		<updated>2025-10-30T12:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Marinedienstgrade&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Nolte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1906]] in [[Kassel]]; † [[15. Oktober]] [[2004]] in [[Bad Pyrmont]]) war ein deutscher [[Biologe]] und [[Fischerei]]rat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willy Nolte wurde 1906 in Kassel geboren. Seine Jugendjahre in [[Sterbfritz]], [[Rinteln]], [[Bad Nenndorf]] und [[Hannover]] schlossen 1927 mit dem Abitur an der &amp;#039;&amp;#039;[[Oberrealschule]] am [[Clevertor]]&amp;#039;&amp;#039; in Hannover ab. Zum Studium ging er nach [[Göttingen]] an die [[Georg-August-Universität]], um Biologie, [[Mathematik]], [[Physik]] und [[Sport]] auf [[Lehramtsstudium|Lehramt]] zu studieren. Im selben Jahr wurde er Mitglied der [[Burschenschaft Holzminda]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Nolte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem dritten Semester wechselte er zu [[Zoologie]], [[Botanik]] und [[Geologie]], mit dem Ziel, in die angewandte Biologie zu gehen. Irgendwann entdeckte er sein Ziel Fischereiforschung und Fischereiverwaltung. Seine [[Doktorarbeit]] über [[Fische]] verfasste er bei [[Alfred Kühn]]. Seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] erfolgte 1932. 1934 gab er für die [[Deutsche Burschenschaft]] eine &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste berufliche Station war die preußische Landesanstalt für Fischerei am [[Müggelsee]] in [[Berlin]], an der er als Volontärassistent in der biologischen Abteilung arbeitete. Im April 1934 erhielt er eine Anstellung beim Oberfischmeister für die Binnengewässer der [[Provinz Pommern]] in [[Stettin]]. Dort war seine Aufgabe die Erstellung eines Katasters der über 1000 Binnenseen in [[Pommern]]. 1935 erhielt er den Auftrag für eine Untersuchung der [[Aale|Aal]]-Fischerei des [[Stettiner Haff]]es von [[Swinemünde]] aus, dem Sitz des Oberfischmeisteramtes für die Küstengewässer. 1936 ging er zum Oberfischmeisteramt nach [[Baltijsk|Pillau]], wo er unter anderem bezüglich der [[Kaulbarsch]]-Fischerei im [[Frisches Haff|Frischen Haff]] arbeitete. Im Oktober 1936 musste er zur [[Kriegsmarine]] und wurde dort 1937 Reserveoffiziersanwärter. Im Juli 1937 untersuchte er die Aal-Fischerei an den Küsten der Insel [[Rügen]]. 1938 machte er vom Oberfischmeisteramt in [[Kiel]] aus [[Fischereirecht|fischereirechtliche]] Untersuchungen über die [[Lübecker Bucht]]. In [[Travemünde]] lernte er zu dieser Zeit seine spätere Frau kennen, die er 1939 heiratete. Für kurze Zeit wurde er zur Kriegsmarine nach [[Plön]] und Kiel einberufen, bevor er nach [[Labiau]] in [[Ostpreußen]] versetzt wurde. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Nolte Soldat bei einer Küstenbatterie in Pillau. Ein Jahr später erfolgte seine Ernennung zum Regierungsfischereirat. Zugleich wurde ihm die Leitung des Fischereiamtes Labiau – dem größten dieser Art in [[Preußen]] – übertragen. Kurz darauf diente er als [[Leutnant zur See]] bei der Marinefestungskommandantur [[Klaipėda|Memel]] und übernahm zeitgleich die Leitung des Fischereiamtes Memel. Im Verlauf des Krieges wurde er zum [[Oberleutnant zur See]] befördert und war Batteriechef von [[Flakbatterie|Flakbatterien]] und später [[Kompaniechef]] der Stabskompanie, erhielt das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] mit Schwertern und gleichzeitig ein Verfahren von [[Gauleiter]] Koch wegen angeblicher [[Sabotage]] der Kriegswirtschaft in der Fischerei. In diesem Verfahren wurde er freigesprochen. Mit Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzuges]] machte er den Einmarsch nach [[Litauen]] mit, wurde jedoch bald nach Memel zurückbeordert, um die Fischerei zu betreuen. Ab 1944 ging es um die Verteidigung Memels, die im Dezember 1944 aufgegeben werden musste. Als ältester Kompaniechef und stellvertretender Abteilungskommandeur musste Nolte dafür sorgen, dass die deutschen Truppen sich über die [[Kurische Nehrung]] zurückziehen konnten. Als Nachhut erreichte er selbst erst am 14. Februar 1945 Pillau, wo er als [[Hafenkapitän]] und Chef der Hafenschutzflotte die [[Flucht]] sehr vieler Ostpreußen über die Ostsee organisierte. In der letzten Nacht verließ er mit den letzten 21 Booten Pillau, um [[Hel (Stadt)|Hela]] zu erreichen. Inzwischen war Nolte [[Kapitänleutnant]] und Führer der Hafensicherungsabteilung beim Admiral &amp;#039;&amp;#039;Östliche Ostsee&amp;#039;&amp;#039; und konnte befehlsgemäß zwei Stunden vor [[Waffenstillstand]] mit einem der letzten Boote nach [[Flensburg]] und [[Eckernförde]] auslaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus kurzer Gefangenschaft wurde er bereits am 29. Juni 1945 entlassen, da die Fischerei zu den ernährungswichtigen Berufen zählte. In Hannover begann er in einer Fischereiabteilung der [[Landwirtschaftskammer]] seine Nachkriegstätigkeit, bis er 1949 nach Gründung des Fischereiamtes des Landes [[Niedersachsen]]s in [[Bremerhaven]] zu dessen Leiter berufen wurde. Beteiligt war er auch an vielen internationalen Fischereiverhandlungen in [[Bonn]], [[Den Haag]] und [[London]]. Er veröffentlichte über 80 fischereiwissenschaftliche und -wirtschaftliche Titel. Von 1962 bis 1972 war er Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;[[Verband Deutscher Fischereiverwaltungsbeamter und Fischereiwissenschaftler|Verbandes Deutscher Fischereiverwaltungsbeamter und Fischereiwissenschaftler]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner Pensionierung zog er 1972 mit seiner Frau von Bremerhaven nach Bad Pyrmont, wo er 2004 im Alter von 97 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse für seinen außergewöhnlichen Einsatz für die Belange der Fischerei&lt;br /&gt;
* Ehrenband und Silberner Ehrenteller der Burschenschaft Holzminda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen zum Problem der Lokalisation des Assoziationsvermögens im Fischgehirn.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Göttingen 1932.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Statistik der Binnenfischerei, 1946–1948, im Bereich des Landesfischereiverbandes Niedersachsen. Ein Beitrag zur Statistik der Binnenfischerei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Archiv für Niedersachsen. Zeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 1953, 7/9, S. 332–350.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Speisemuschelfischerei in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Archiv für Niedersachsen. Zeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 1954, 1/3, S. 31–48.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die fischereilichen Verhältnisse in der Aussenelbe und im nördlichen Wurster Watt.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Fischerei in Hannover. 50 Jahre Landesfischereiverband Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Küstenfischerei in den Weser-Elbe-Watten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Archiv für Niedersachsen. Zeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 1974, 2, S. 122–132.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Küstenfischerei in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Juli 1972. &amp;lt;!-- Welchen Inhalt hat dieser Zeitungsartikel?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Fischwirtschaftszeitung.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 1972, S. 11.&lt;br /&gt;
* Hans-Hermann Rudolph (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte-Herren-Zeitung der Burschenschaft Holzminda.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2005, S. 15–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1110240570|VIAF=34994106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nolte, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fischerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nolte, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biologe und Fischereirat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Pyrmont]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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