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	<title>Willy Morel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T02:36:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Morel&amp;diff=1971140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Zeitschriftentitel korrigiert; Wikilinks aktualisiert</title>
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		<updated>2023-11-13T09:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeitschriftentitel korrigiert; Wikilinks aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Alfred Morel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1894]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[9. April]] [[1973]] in [[London]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willy Morel stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Er studierte – unterbrochen von 1915 bis 1918 durch Kriegsdienst während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] – Klassische Philologie an den Universitäten zu [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] und [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]], wo er 1921 mit einer [[Dissertation]] über die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Hypsipyle&amp;#039;&amp;#039; des [[Euripides]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde &amp;#039;&amp;#039;(De Euripidis Hypsipyla)&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Promotion lebte er als Privatgelehrter in Frankfurt und widmete sich einer ausgedehnten Publikationstätigkeit. Neben zahlreichen Aufsätzen und Literaturberichten gab er zwei größere Textausgaben heraus: &amp;#039;&amp;#039;Fragmenta Poetarum Latinorum&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1927) und &amp;#039;&amp;#039;[[Appendix Vergiliana]]&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] begannen Repressionen gegen Morel. Ihm wurde nach und nach die Möglichkeit zur Publikation entzogen. Neben Aufsätzen in ausländischen Zeitschriften veröffentlichte er Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Herausgeber [[Wilhelm Kroll]] und [[Karl Mittelhaus]] das Unternehmen auch für jüdische Gelehrte offenhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Novemberpogrome 1938]] wurde Morel verhaftet und für kurze Zeit im [[Konzentrationslager]] inhaftiert. Nach seiner Freilassung [[Auswanderung|emigrierte]] er 1939 nach England. Er ließ sich in Cambridge nieder und zog 1941 nach London, wo er bis zu seinem Tod als Privatgelehrter lebte. 1949 wurde er britischer Staatsangehöriger. Sein Nachlass befindet sich teilweise in der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischen Exil veröffentlichte Morel keine größeren Arbeiten mehr. Die größte Bedeutung hat seine Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Fragmenta Poetarum Latinorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die positive Rezension von [[Ulrich Knoche]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 4 (1928), S. 687–697; dagegen die kritische Rezension von [[A. E. Housman]]: &amp;#039;&amp;#039;The Classical Review&amp;#039;&amp;#039;. Band 42 (1928), S. 77–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Ausgabe wurde 1963 und 1975 unverändert nachgedruckt. Nach diesem zweiten Nachdruck, der zwei Jahre nach Morels Tod erschienen war, unternahm [[Karl Büchner (Altphilologe)|Karl Büchner]] eine Überarbeitung, die nach seinem Tod (1981) von [[Jürgen Blänsdorf]] abgeschlossen wurde. Von Blänsdorf stammen auch die dritte und vierte ergänzte Auflage (1995, 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckart Mensching]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Nachruf auf Willy Morel (8. Aug. 1894–9. Apr. 1973).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Latein und Griechisch in Berlin. Mitteilungsblatt des Landesverbandes Berlin des [[Deutscher Altphilologenverband|Deutschen Altphilologenverbandes]].&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1989, S. 110–124. Neuabdruck in &amp;#039;&amp;#039;Nugae zur Philologie-Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Berlin 1990, S. 48–63.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|97||Morel, Willy|Eckart Mensching|117143359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117143359}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=864637406&amp;amp;db=100 Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117143359|LCCN=n/79/082286|VIAF=108990719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morel, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Morel, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Morel, Willy Alfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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