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	<title>Willy Metschke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Metschke&amp;diff=1225040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-09T07:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Willi Metschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Jenő Fesca&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Arpád Városz&amp;#039;&amp;#039;, * [[24. Januar]] [[1894]] in [[Berlin]]; † [[31. Dezember]] [[1945]] ebendort&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin X B (Prenzlauer Berg), Geburtsurkunde Nr. 533 vom 13. Februar 1894 für &amp;#039;&amp;#039;Carl Willi Baer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Geiger (Musiker)|Geiger]] und [[Kapellmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Metschkes Eltern waren der Arbeiter Karl Metschke (* 1868 in [[Hähnichen]]; † 1918 Berlin) und die [[Strumpfwirker]]in Auguste Donath, geb. Baer, auch Beer (* 1868 in [[Słońsk|Sonnenburg]]). Die Eltern heirateten einige Monate nach seiner Geburt.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin X B, Heiratsurkunde Nr. 708 vom 25. September 1894; seitdem &amp;#039;&amp;#039;Carl Willi Metschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Wo seine musikalische Ausbildung, insbesondere zum Geiger, stattfand, ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;In den Schülerlisten der beiden größten Berliner Ausbildungsstätten, der Hochschule für Musik ([https://www.udk-berlin.de/universitaet/universitaetsarchiv/digitalisate/jahresberichte/jahresberichte-der-hochschule-fuer-musik-1/ &amp;#039;&amp;#039;Jahresberichte&amp;#039;&amp;#039;]) und dem Stern’schen Konservatorium ([https://www.udk-berlin.de/fileadmin/2_dezentral/FR_Musikwissenschaft/Dokumente/StudierendeSternKonsLMneu.pdf Schülerlisten]) ist er nicht nachgewiesen&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits mit 19 Jahren führte er die Berufsbezeichnung „Musiker“,&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Oberschöneweide, Heiratsurkunde Nr. 132 vom 23. Juli 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; ab Frühjahr 1919 sind Auftritte unter eigenem Namen nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Im „Schwarzen Kater“. &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 2. April 1919, S. 8 [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/NK74UBKUBYWAJJYJRZ6CLQCQVNPAVRS6?issuepage=8]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1922 und 1942 machte er zahlreiche Schallplattenaufnahmen und war mit seiner Kapelle im Rundfunk zu hören.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1913 heiratete er die Verkäuferin Hedwig Zielinski (* 1891 in [[Leszno|Lissa]]; † 1967 in Berlin), die Ehe wurde 1924 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Oberschöneweide, Heiratsurkunde Nr. 132 vom 23. Juli 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 heiratete er in zweiter Ehe Gertrud Dunge, geb. Rapp (* 1898 in [[Debrzno|Preußisch Friedland]]; † 1947 in Berlin). Gertrud Metschke war Jüdin, die Ehe wurde 1937 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin  IV A, Heiratsurkunde Nr. 73 vom 3. März 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
[[Schellackplatte]]n mit Metschke finden sich auf den Labeln [[Parlophone|Parlophon]] (1922), [[Homophon (Label)|Homokord/Homocord]] (1922–1926), [[Vox-Schallplatten- und Sprechmaschinen-AG|Vox]]  (1926–1928), Kristall (1932–1933) und Clangor (um 1942).&amp;lt;ref&amp;gt;Metschke in [https://ght.phonomuseum.at/V2/index.php GHT-BASE Web]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Metschke trat auf dem Etikett der Homophon Co. „[[Homocord|Homokord]]“ (damals noch mit „k“ geschrieben) unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Jenő Fesca&amp;#039;&amp;#039;, daneben aber auch noch unter dem Künstlernamen &amp;#039;&amp;#039;Arpád Városz&amp;#039;&amp;#039; auf. Dabei hat sich durch Vergleich herausgestellt, dass diese Pseudonyme komplementär verwendet wurden, indem Aufnahmen auf 25-cm-Platten unter &amp;#039;&amp;#039;Arpád Városz&amp;#039;&amp;#039;, die 30-cm-Ausgaben aber unter &amp;#039;&amp;#039;Jenő Fesca&amp;#039;&amp;#039; erschienen. Die Werbung der Firma stellte diese Kunstfiguren als real dar und warb in schwärmerischen Worten vom „einschmeichelnden warmen Ton und straffen Rhythmus“ der Darbietungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Phonographische Zeitschrift]] (Fachblatt für den Schallplatten- und Sprechmaschinenhandel, 1902 bis 1938), Berlin, Verlag Rothgiesser &amp;amp; Diesing, Jg. 1923: &amp;#039;&amp;#039;„Arpád Városz, Künstlerkapelle. Aufnahmen der neuesten Schlager mit jenem einschmeichelnden warmen Ton und straffen Rhythmus, der unwillkürlich zum Tanze verlockt. Die technische Wiedergabe ist so vollendet, daß man nicht Musikplatten, sondern die Kapelle selbst zu hören glaubt“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metschke spielte Geige und leitete schon vor dem Ersten Weltkrieg in Berlin zeitgemäße [[Ensemble (Musik)|Tanzkapellen]], zum Beispiel im Berliner &amp;#039;&amp;#039;Tanz-Palast Libelle&amp;#039;&amp;#039;, wovon noch Homokord-Etiketten mit dieser Aufschrift Zeugnis geben. Diese frühen Aufnahmen 1922 tragen auch noch den Namen „Kapellmeister Willy Metschke“. In den 1920er-Jahren gab es neben dem damals üblichen Tanzmusik-Repertoire mit Walzern von Strauß und Waldteufel auch „jazzige“ Einspielungen von Fescas Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Blackin’ blues (Foxtrot, LaPorte &amp;amp; Nathanson) / Shanghai (Foxtrot, Horatio Nicholls): Homocord B. 8628, 30 cm, Kapelle Jenő Fesca&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch bei anderen Schallplattenfirmen, beispielsweise bei Lindströms „Parlophon“-Etikett, war es auch bei der Homophon Co. zu der Zeit Brauch, das der Künstler in das noch weiche Aufnahmewachs seine Signatur schrieb; diese wurde dann mitgepreßt und der Käufer erhielt eine „signierte“ Schallplatte mit dem Namenszug seines Lieblingskünstlers. Dies wurde auch bei „&amp;#039;&amp;#039;Jenő Fesca&amp;#039;&amp;#039;“ praktiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Metschke spielte als „Jenő Fesca“ außer bei Homokord auch noch bei VOX und bei Kristall; das Pseudonym „Arpád Városz“ findet sich ausschließlich auf Homokord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* als &amp;#039;&amp;#039;Orchester des Tanzpalastes Libelle Willy Metschke&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Glocken der Liebe / Leb’ wohl, schwarzbraunes Mägdelein (Homokord 223, ca. 1920)&lt;br /&gt;
* als &amp;#039;&amp;#039;Arpád Városz Orchester&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Kiss Mama kiss Papa / Brno (Homokord M 1714)&lt;br /&gt;
** Was Blumen träumen / Aubade printinaire (Homokord B 1810)&lt;br /&gt;
** Wo hast du die schönen blauen Augen her / Wenn du nicht kannst, lass mich mal&lt;br /&gt;
* als &amp;#039;&amp;#039;Orchester Jenő Fesca&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** May Queen / Ouvertüren-Foxtrot (Vox 8179, 1926)&lt;br /&gt;
** Down home blues / Valencia (Vox 8180, 1926)&lt;br /&gt;
** Münchner Kindl / Weana Madln (Vox 8415, 1927)&lt;br /&gt;
** Mein Darling muss so sein wie du / Die kleinen Mäderln im Trikot (Vox 8416, 1927)&lt;br /&gt;
** Potpourri aus der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zigeunerprinzessin]]&amp;#039;&amp;#039; (2 Teile) (Vox 8420, 1927)&lt;br /&gt;
** Gold und Silber / [[Morgenblätter]] (Vox 8479, 1927) (auch als &amp;#039;&amp;#039;Arpad Janos-Orchester&amp;#039;&amp;#039; auf Kristall 1607)&lt;br /&gt;
** Pluie de diamants (2 Teile) (Vox 8517, 1927)&lt;br /&gt;
** Poranek / Die Hochzeit der Winde (Vox 8614, 1928)&lt;br /&gt;
** In den Teegärten Ceylons / Liebesgruß (Vox 8615, 1928)&lt;br /&gt;
** Blackin’ blues / Shanghai (Homocord B 8628)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vox-Diskografie siehe PDF-Datei&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lotz-verlag.de/Vox-Kuenstlerdiscographie.pdf   Vox-Kuenstlerdiscographie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst H. Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz in Deutschland – die deutsche Jazzchronik bis 1960&amp;#039;&amp;#039;. 2., verbesserte Auflage. Olms, Hildesheim 1996, ISBN 3-487-08375-2.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Lotz|Rainer E. Lotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Grammophonplatten aus der Ragtime-Ära&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Die bibliophilen Taschenbücher&amp;#039;&amp;#039; 141). Harenberg, Dortmund 1979, ISBN 3-88379-141-5, S. 81 (Label einer Homokord-Schallplatte)&lt;br /&gt;
* Simon Géza Gábor, Magyar Jazzkutatási Társaság Föszerkesztö, 11. Januar 2008: &amp;#039;&amp;#039;Úgy tünik, hogy Fesca Jenő és Városz Árpád nevével kell kiegészítenünk az „álmagyarok“ sorát, hiszen a részletekre mindig nagyon ügyelö Lotz mindkettöjük hangfelvételeit Willy Metschke neve alatt hozza. Elöfordult viszont, amikor üzlettechnikai okokból éppen egy magyar zenész, például Komor Géza szerepelt idegen név, Harry Jackson neve alatt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Metschke bei [https://grammophon-platten.de/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?11631.post grammophonplatten.de]&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1544006}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|4307209|Jenö Fesca}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|4718669|Arpád Városz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.jazzkutatas.eu/article.php?Id=121 Jazzkutatás] (ungarisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.lotz-verlag.de/Vox8600-8699.htm Lotz-Verlag]&lt;br /&gt;
* [http://www.russian-records.com/articles.php?article=homokord&amp;amp;cat_id=162 Homokord company profile]&lt;br /&gt;
* [http://grammophon-platten.de/page.php?100 Datierung von Homokord Platten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbeispiele ==&lt;br /&gt;
* [http://petertscherny.bplaced.net/platten/Homocord-25cm-14-a.mp3  Willy Metschke] als „Arpád Városz“ spielt den Foxtrot „Lucky Hours“ von Hartwig v. Platen, aufgen. 1925 auf Homocord B.1896 (Matr. 17 999)&lt;br /&gt;
* [http://www.dismarc-audio.org/GHT/GHT001/001_7712_b.mp3  Willy Metschke] als „Arpád Városz“ spielt den &amp;#039;modernen Tanz&amp;#039; “Florida du Rève” von Harry Boston auf Homocord 2-1432 (Matr. 18 522)&lt;br /&gt;
* [http://www.dismarc-audio.org/GHT/GHT001/001_7712_a.mp3  Willy Metschke] als „Arpád Városz“ spielt den Boston “Narcotic” von Harry Boston auf Homocord 2-1432 (Matr. 18 523)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Metschke, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Metschke, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vesca, Jenő (Pseudonym); Városz, Arpád (Pseudonym); Metschke, Carl Willi (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geiger und Kapellmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 24. Januar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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