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	<title>Willy Marschler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 2. Januar 2025 um 20:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MarschlerWilly.jpg|mini|Willy Marschler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Marschler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1893]] in [[Legnica|Liegnitz]]; † [[8. November]] [[1952]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) in [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marschler wurde als Sohn eines Mühlenbesitzers geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt; Er besuchte von 1900 bis 1907 Volksschulen in Liegnitz und [[Plauen]]. Nach einer dreijährigen kaufmännischen Lehre arbeitete Marschler bis 1914 als kaufmännischer Angestellter. Von 1914 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und war ab 1919 bis 1923 als [[Handlungsgehilfe]] und Eisenhändler in [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Ilmenau]] tätig. Zusätzlich war er ab 1919 im [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]] und im Bühnenvolksbund ehrenamtlich tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1922 trat Marschler in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein und wurde Mitglied der Ortsgruppe Ilmenau, die ab 1923 [[Fritz Sauckel]] leitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt; Am 10. Februar 1924 folgte die Wahl Marschlers in den [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Landtag Thüringens]], anfangs als Abgeordneter der [[Nationalsozialistische Freiheitspartei|DVFB]] (Deutsch-Völkische Freiheitsbewegung). Dem Landtag gehörte er bis zur Auflösung am 14. Oktober 1933 als Mitglied der NSDAP-Fraktion an. Nach der Aufhebung des Parteiverbots trat er zum 7. Dezember 1925 wieder in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 24.216).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27681166&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt; Vom 23. Januar 1930 bis zum Rücktritt, nach einem erfolgreichen Misstrauensantrag der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] am 1. April 1931, war er als Staatsrat für Weimar Regierungsmitglied ohne Geschäftsbereich der Regierung [[Baum-Frick-Regierung|Baum-Frick]]. Daneben hatte er das ehrenamtliche Amt des Bevollmächtigten für Thüringen für die [[GAGFAH|Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten Berlin]] inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der NSDAP zum [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|VI. Thüringer Landtag]] wurde Marschler am 26. August 1932 Staatsminister für Finanzen und Wirtschaft in einer Landesregierung mit Fritz Sauckel als Vorsitzendem des Staatsministeriums, ehe er am 8. Mai 1933 als Ministerpräsident Nachfolger von Sauckel wurde. Er blieb weiterhin Finanz- und Wirtschaftsminister und nach dem Ausscheiden von [[Fritz Wächtler]] wurde er im Januar 1936 noch zusätzlich Volksbildungsminister. Die eigentliche Macht in Thüringen hatte allerdings der neue [[Reichsstatthalter]] Sauckel. Ihm war der Ministerpräsident verantwortlich und Sauckel musste die von der Landesregierung erlassenen Gesetze bestätigen. Daneben war Marschler von 1931 bis 1932 Bürgermeister von [[Ohrdruf]] und ab November 1933 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstags]]. 1937 wurde er auf Wunsch Sauckels in den Vorstand der [[Nietzsche-Archiv|Stiftung Nietzsche-Archiv]] aufgenommen. 1940 wurde er zum Leiter des Landesamtes Thüringen für den [[Vierjahresplan]] und 1943 zum [[Sturmabteilung|SA]]-Obergruppenführer ernannt. Marschler wurde mit dem [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichen]] und dem Silbernen [[Gauehrenzeichen|Gauadler]] ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Otto Hellmuth#„Dr.-Hellmuth-Plan“|Rhönplan]] des mainfränkischen Gauleiters [[Otto Hellmuth]] führte zur Aufstellung eines eigenen, oft als „Marschler-Plan“ bezeichneten Rhönplans und zu einem innerparteilichen Konflikt, der bis zum [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Obersten Parteigericht der NSDAP]] eskalierte und erst auf Anweisung Adolf Hitlers beendet wurde. Im Unterschied zu [[Otto Hellmuth#„Dr.-Hellmuth-Plan“|Hellmuths Rhönplan]] sah der Marschler-Plan keine rassebiologischen Untersuchungen der Bevölkerung und keine Absiedlungen vor, sondern lediglich landwirtschaftliche und infrastrukturelle Verbesserungsmaßnahmen, aufbauend auf den schon vor 1933 durchgeführten Notstandsarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1945 nahm die US-Armee Marschler in [[Gera]] gefangen. Es folgten eine [[Internierung]] und aufgrund einer schweren Krankheit am 10. Oktober 1946 die Entlassung auf Bewährung aus einem Internierungslager bei [[Darmstadt]]. 1948/49 verurteilte ihn eine bayerische Spruchkammer. Nach einem Aufhalt in [[Dortmund]] lebte er bis Januar 1950 in [[Ermershausen]]. Danach zog er nach Karlsruhe, wo er im Geschäft seiner Ehefrau arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3631450931}}&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Post]], Volker Mahl, Dieter Marek: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Handbuch – Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1999, ISBN 3-7400-0962-4, S. 607.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124209157}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124209157}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|124209157}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rhoen.info/lexikon/personen/Marschler_10989823.html http://www.rhoen.info/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Post, Volker Wahl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven; 1). Weimar 1999, ISBN 3-7400-0962-4, S. 607.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Thüringen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister von Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124209157|LCCN=n2005019203|VIAF=74779304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marschler, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ohrdruf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marschler, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Legnica|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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