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	<title>Willy Leow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Leow&amp;diff=1419556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fehlerfuchs: /* Rezeption */ ref korr</title>
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		<updated>2026-02-17T09:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption: &lt;/span&gt; ref korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willy Leow 1930.jpg|mini|Willy Leow als Reichstagsabgeordneter im Reichstagshandbuch der 5. Wahlperiode, 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Leow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1887]] in [[Brandenburg an der Havel]]; † [[3. Oktober]] [[1937]] in der [[Sowjetunion]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Politiker]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und für diese von 1928 bis 1933 Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] in der [[Weimarer Republik]]. Leow war nach [[Ernst Thälmann]] der Zweite Bundesvorsitzende des [[Paramilitär|paramilitärischen]] [[Roter Frontkämpferbund|Rotfrontkämpferbundes]] (RFB) und mit Aufstieg Thälmanns zum Vorsitzenden der KPD war Leow praktisch der Leiter des [[Wehrverband]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtKommunistenBioHandb |NAME=Leow, Willy |bundesstiftung=willy-leow |bundesstiftungID=4707}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Willy Leow besuchte die Volksschule in Brandenburg. Danach erlernte er das Tischlerhandwerk und wurde an der Arbeiterbildungsschule in Berlin unterrichtet. Im Januar 1904 wurde Leow Mitglied des [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverbandes]]. Im selben Jahr trat Leow in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein, der er bis 1916 angehörte. Leow beteiligte sich 1917 an der Gründung des [[Spartakusbund]]es und gehörte kurzzeitig der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an. Er wurde im Frühjahr 1918 zusammen mit [[Leo Jogiches]], [[Willi Budich]] und anderen verhaftet und mit der [[Novemberrevolution]] befreit. Leow war mit der Gründung der KPD zum Jahreswechsel 1918/19 deren Gründungsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leow war im Parteibezirk Berlin-Nordwest [[Parteisekretär|Sekretär]] und anschließend [[Pförtner]] in der Parteizentrale in der [[Rosenthaler Straße (Berlin)|Rosenthaler Straße]], dem Vorgängerobjekt des [[Karl-Liebknecht-Haus]]es.&lt;br /&gt;
1925 stieg Leow zum Zweiten Vorsitzenden des RFB, den 1924 gegründeten Wehr- und Schutzorganisation der KPD, auf. Mit der [[Reichstagswahl 1928]] wurde Leow in den Reichstag gewählt, dem er bis 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] floh Leow ins Ausland. Ab 1935 lebte er in der Sowjetunion. Er arbeitete als Redakteur und Leiter des deutschsprachigen Staatsverlages in der [[Wolgadeutsche Republik|Wolgadeutschen Republik]]. 1936 wurde er im Zuge der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinistischen Säuberungen]] verhaftet und am 3. Oktober 1937 wegen „Organisation einer [[Trotzkismus|trotzkistisch]]-terroristischen Gruppe“ vom Militärkollegium des [[Oberstes Gericht der UdSSR|Obersten Gerichts der UdSSR]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und [[Erschießung|erschossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulla Plener]], Natalia Mussienko (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verurteilt zur Höchststrafe: Tod durch Erschießen. Todesopfer aus Deutschland und deutscher Nationalität im Großen Terror in der Sowjetunion 1937/1938&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 2006, S. 58 (Reihe: Texte/Rosa-Luxemburg-Stiftung, Band 27).&amp;lt;/ref&amp;gt; Leow wurde durch eine Verfügung des [[Präsidium des Obersten Sowjets|Präsidiums des Obersten Sowjets]] der UdSSR im Januar 1989 [[Rehabilitation|rehabilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Post mortem ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0127-305, Berlin 1927, Reichstreffen RFB, Thälmann, Leow.jpg|mini|Willy Leow (rechts) neben [[Ernst Thälmann]] (1927)]]&lt;br /&gt;
In der von der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) beherrschten Geschichtsschreibung der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] fiel Leow einer &amp;#039;&amp;#039;[[Damnatio memoriae]]&amp;#039;&amp;#039; anheim. Er wurde in Geschichtsbüchern der und in der öffentlichen Erinnerungskultur bewusst verschwiegen. Seine Person wurde gezielt nicht erwähnt und Spuren seiner Existenz systematisch aus Dokumentenveröffentlichungen und Bildreproduktionen beseitigt. So wurde Leow beispielsweise aus einer vielfach abgedruckten Fotografie, die ihn neben Ernst Thälmann während eines RFB-Aufmarsches in den 1920er Jahren zeigte, herausretuschiert. Grund für diese Praxis war, dass die Verhaftung und Hinrichtung eines deutschen Kommunisten und Flüchtlings vor dem Faschismus wie Leow in der Sowjetunion nicht mit dem Geschichtsbild der SED vereinbar war und er daher in keiner Veröffentlichung vorkommen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Hütter: &amp;#039;&amp;#039;Bilder, die lügen. Begleitbuch zur Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/gallery13794722/Wenn-Bilder-luegen.html |titel=Wenn Bilder lügen |werk=[[Die Welt|Welt Online]] |abruf=2019-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Beim Rücktritt von [[Albert Schreiner (Historiker)|Albert Schreiner]] aus der Bundesführung des RFB im August 1927 erklärte dieser, dass „Thälmann und Leow das Bestreben hatten weitere selbstständige politische Kraft aus der Bundesführung fernzuhalten. [...] Selbstständige Parteiarbeiter kamen nach kurzer Zeit in Konflikt mit Leow und mußten das Feld räumen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach, [[Ronald Friedmann]]: &amp;#039;&amp;#039;»Wenn Moskau das so will...« – Eine Ernst Thälmann Biographie&amp;#039;&amp;#039;, trafo Verlag, Berlin 2025, S. 181f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Nachgang des [[Blutmai]]s 1929 berichtete der [[Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung|Reichskommissar für die Überwachung der öffentlichen Ordnung]] an den [[Reichsministerium des Innern|Reichsinnenminister]], dass innerhalb von KPD und RFB „eine grosse Entrüstung über die Feigheit der Führer, wobei insbesondere Thälmann, Leow, [[Hans Pfeiffer (Politiker)|Pfeiffer]], [[Ernst Schneller|Schneller]] und [[Wilhelm Pieck|Pieck]] genannt werden, [herrscht], denen man vorwirft, dass sie während der ganzen Demonstration nirgends auf der Strasse zu sehen gewesen seien.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach, Ronald Friedmann: &amp;#039;&amp;#039;»Wenn Moskau das so will...« – Eine Ernst Thälmann Biographie&amp;#039;&amp;#039;, trafo Verlag, Berlin 2025, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der später von der KPD zur SPD übertretene [[Herbert Wehner]] schrieb Jahrzehnte später in seinen Lebenserinnerungen, Leow sei „eine durch und durch [[Korruption|korrupte]] Person“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Wehner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeugnis&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. von Gerhard Jahn.), Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1982, ISBN 3-462-01498-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Leow, Willy |bundesstiftung=willy-leow |bundesstiftungID=4707}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leow, Willy&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;. Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 433.&lt;br /&gt;
* Kurt G. P. Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Der rote Frontkämpferbund 1924–1929. Beiträge zur Geschichte und Organisationsstruktur eines politischen Kampfbundes&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1975, ISBN 3-7700-5083-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130185663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130185663|VIAF=15870301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leow, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leow, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handwerker und Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fehlerfuchs</name></author>
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