<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Willy_Herbert</id>
	<title>Willy Herbert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Willy_Herbert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Herbert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T18:28:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Herbert&amp;diff=1775802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lieblingsmicha am 11. April 2026 um 23:12 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Herbert&amp;diff=1775802&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T23:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Fußballspieler ähnlichen Namens siehe [[Willi Herbert]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HerbertWilly.jpg|mini|Wilhelm „Willy“ Ludwig Herbert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willy“ Ludwig Herbert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1904]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[27. September]] [[1969]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Frankfurt am Main in den Jahren 1911 bis 1919 absolvierte der Sohn eines Fuhrunternehmers von 1919 bis 1922 dort eine [[Friseur]]lehre. Von 1922 bis 1931 arbeitete er als Friseurgeselle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 25. August 1926 trat Herbert in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 43.222)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15001566&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Von der SA wechselte er im Juni 1927 zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 1.031), in der er am 11. Juli 1929 zum SS-Truppführer ernannt wurde und in der Folge weiter Führungsaufgaben übernahm. Am 1. April 1933 wurde er schließlich nach der Leitung der 32. SS-Standarte zum Führer der 33. SS-Standarte ernannt. Seine Beförderung zum [[SS-Standartenführer]] war bereits am 29. Juli 1932 erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits im März 1933 dem [[Nassauischer Kommunallandtag|Kommunallandtag Wiesbaden]] und dem Provinziallandtag Hessen-Nassau angehört hatte, wurde er auch Mitglied des letzten [[Landtag des Volksstaates Hessen|Landtages des Volksstaates Hessen]]. Von November 1933 bis zum März 1936 saß Herbert als Abgeordneter für den Wahlkreis 33 (Hessen-Darmstadt) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Zur [[Reichstagswahl 1938]] kandidierte er erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst im September 1933 kommissarischer Polizeipräsident in [[Darmstadt]], übte Herbert schließlich diese Funktion vom 1. Oktober 1933 bis zum 15. Mai 1935 in [[Mainz]] aus. Anschließend leitete er unter anderem als hauptamtlicher SS-Führer die 36. SS-Standarte in Danzig und nahm danach weitere Führungsaufgaben innerhalb der SS wahr. Von Anfang Oktober 1937 bis zum Kriegsende 1945 leitete er als Nachfolger [[Josef Fitzthum]]s die 58. SS-Standarte in [[Köln]], wo er 1940 auch [[Ratsherr]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er 1940 zur [[Waffen-SS]] eingezogen und leistete mit Unterbrechungen Kriegsdienst. Zuletzt wurde er zum Hauptamt [[Volksdeutsche Mittelstelle]] versetzt und wurde bei der Waffen-SS im Juni 1944 zuletzt zum SS-Obersturmführer d.R. befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende tauchte Herbert unter, ohne sich bei seiner Familie zu melden, und wurde daher durch seine Ehefrau Irma für tot erklärt. Er nahm seinen Wohnsitz in München, wo er auch einer Arbeit nachging. Aufgrund des ungeklärten Mordes an dem NS-Funktionär [[Wilhelm Schäfer (Politiker)|Wilhelm Schäfer]] im Juli 1933 wurde Herbert 1955 festgenommen, da ein auf ihn zugelassenes Fahrzeug sich in Tatortnähe befunden haben soll. Bis zur Verhandlung wurde er jedoch wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Aus Beweismangel wurde das Verfahren in Frankfurt am Main gegen Herbert 1956 eingestellt. Aus der Zeitung erfuhr 1955 Herberts Sohn Gerhard (* 1931) von der Verhaftung seines angeblich verstorbenen Vaters.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Pluwatsch: [http://www.ksta.de/koeln/-ss-standartenfuehrer-willy-herbert-im-schatten-des-vaters-1926666 &amp;#039;&amp;#039;SS-Standartenführer Willy Herbert Im Schatten des Vaters&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Kölner Stadtanzeiger]] vom 10. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Ehescheidung heiratete Herbert 1956 eine Münchner Arbeitskollegin.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2014 übergab der pensionierte Lehrer Gerhard Herbert († [[31. Dezember]] [[2025]]) den Nachlass seines Vaters dem [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln]]. Zuvor hatte er sich bereits mit der NS-Vergangenheit seines Vaters auseinandergesetzt, den er 1955 kurzzeitig wiedertraf und danach zum letzten Mal 1963 sah. Der als Zeitzeuge vor Schulklassen auftretende Sohn hatte durch Archivanfragen herausgefunden, dass sein Vater am 20. Oktober 1942 zum „Sonderkommando R Lemberg“ versetzt worden war. Das zuständige Wehrbezirkskommando des Vaters befand sich in [[Lublinitz]] im Distrikt Lublin des sogenannten [[Generalgouvernement]]s. In diesem Bereich befanden sich [[Vernichtungslager]] der [[Aktion Reinhardt]]. Sein Sohn mutmaßte, dass sein Vater in diesem Rahmen am [[Holocaust]] beteiligt gewesen sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Pluwatsch:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;„Ich möchte ihn hassen“&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.fr-online.de/panorama/ns-erbe--ich-moechte-ihn-hassen-,1472782,26812244,item,0.html |wayback=20160424163608   }}. In: [[Frankfurter Rundschau]] vom 10. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 176.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 71 = &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, Nr. 147.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130490741}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0127-}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=130490741|titel=Herbert, Wilhelm Ludwig|datum=2022-05-28}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=130490741|Titel=Wilhelm Ludwig Herbert|Datum=2022-05-28|Abruf=2023-05-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130490741|VIAF=6041856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herbert, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herbert, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Herbert, Wilhelm Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer, Polizist und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. September 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieblingsmicha</name></author>
	</entry>
</feed>