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	<title>Willy Harzheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:40:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Harzheim&amp;diff=359378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Schriften */ Korrektur</title>
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		<updated>2025-10-31T20:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Harzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1904]] in Horst, heute [[Gelsenkirchen-Horst]]; † [[27. Dezember]] [[1937]] in [[Sibirien|Westsibirien]] erschossen) war ein deutscher Arbeiterschriftsteller und [[Kommunismus|Kommunist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Harzheim war zunächst [[Bergmann]] auf [[Zeche]]n in Gelsenkirchen und [[Essen]]. 1920 trat er in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]] (KJVD), 1923 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein. Nach seiner Entlassung beim Bergbau ging er für ein Jahr als Bauarbeiter nach Stuttgart. Dort gehörte er der Bezirksleitung des KJVD an. 1929 erschienen die ersten Veröffentlichungen von ihm in kommunistischen Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1929 tippelte Harzheim vom Ruhrgebiet aus nach [[Berlin]]. Er wurde dort Mitarbeiter des [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]], bald auch dessen Sekretär und betreute als solcher die vom Bund herausgegebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Linkskurve|Linkskurve]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort erschienen auch Beiträge von ihm. Im November 1930 nahm er als Mitglied der deutschen Delegation an der II. Internationalen Konferenz proletarischer und revolutionärer Schriftsteller in [[Charkiw|Charkow]] teil, zu deren Vorbereitung er schon im Mai gemeinsam mit [[Otto Biha]] in Charkow gewesen war. 1932 heiratete Harzheim in Berlin die Stenotypistin Nora Schapiro (gebürtig aus [[Daugavpils|Dwinsk]], [[Gouvernement Witebsk]]). Anscheinend lebte er nicht mit ihr zusammen, sondern verschaffte ihr wohl nur durch die Ehe die Staatsbürgerschaft. Nora Harzheim wurde während der NS-Zeit zu einer Haftstrafe verurteilt, konnte nach deren Verbüßung nach England emigrieren und lebte nach dem Krieg wieder bis zu ihrem Tode unter dem ihr von den Nazis aufgezwungenen Vornamen Sarah in [[Berlin-Köpenick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] half Harzheim bei der Emigration von [[Johannes R. Becher]] und emigrierte dann selbst in die [[Sowjetunion]]. Er wurde als Kulturarbeiter nach [[Prokopjewsk]] in Westsibirien geschickt; dort redigierte er die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Bergmann&amp;#039;&amp;#039;. Er lebte einige Zeit mit der kommunistischen Schriftstellerin [[Emma Tromm]] (1896–1991) zusammen, die in Moskau im Zuge der [[Stalinsche Säuberungen|Säuberungen]] als Sekretärin der dortigen deutschen Schriftstellergruppe entlassen worden war; beide organisierten gemeinsam u.&amp;amp;nbsp;a. eine [[Agitprop]]-Theatergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1937 wurde Willy Harzheim im Zuge der [[Deutsche Operation des NKWD|Deutschen Operation des NKWD]] verhaftet und am 27. Dezember 1937 wegen „konterrevolutionärer Betätigung“ erschossen. Die KPD in Moskau schloss ihn aus der Partei aus; erst im März 1957 wurde dieser Ausschluss durch die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] – allerdings unter der üblichen Geheimhaltung – rückgängig gemacht. Das Westsibirische Bezirksmilitärgericht hob das Urteil am 23. August 1957 auf und rehabilitierte Harzheim. Auch diese Rehabilitierung wurde allerdings, wie in den meisten Fällen, erst sehr viel später bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tanks und Stacheldraht. Erzählung aus den Tagen der Ruhrbesetzung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Jugendinternationale, Berlin, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Mensing (Jurist)|Wilhelm Mensing]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Willi Harzheim 1904–1937. Arbeiterschriftsteller aus Horst.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2001, ISBN 3-89861-038-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/willi-wilhelm-harzheim Harzheim, Willi (Wilhelm)]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123221331}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|2405}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nkwd-und-gestapo.de/quellen-nachtraege.html Ausgewählte biographische Skizzen Verfolgter: Harzheim, Willi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123221331|LCCN=no/2002/53264|VIAF=15672932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harzheim, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harzheim, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Harzheim, Willi; Harzheim, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arbeiterschriftsteller und Kommunist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Horst, heute [[Gelsenkirchen-Horst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Westsibirien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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