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	<title>Willy Eberling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Eberling&amp;diff=2303965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajog: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-08-24T15:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Willy Eberling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1902]]  in [[Weimar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Weimar, Nr. 108/1902&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[29. Oktober]] [[1974]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister StA Treptow von Berlin, Nr. 523/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutsche]]r [[Parteifunktionär]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und Vorsitzender der Thüringer Landeskommission für staatliche Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willy Eberling entstammte wie sein jüngerer Bruder [[Hans Eberling]] einer [[Handwerk]]erfamilie. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte er eine Lehre als [[Angestellter|Büroangestellter]], als der er auch arbeitete. Im Jahre 1919 trat er dem [[Zentralverband der Angestellten]] (ZdA) und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) bei. Er engagierte sich auch in der „[[Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde|Kinderfreunde]]“-Bewegung und in der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ), deren Thüringer Vorsitzender er 1924 wurde. Er besuchte nationale und internationale Jugendkongresse 1929 in [[Wien]] und in [[Prag]] 1930. Von 1930 bis 1933 war er [[Schatzmeister]] und Bezirkssekretär der SPD [[Thüringen|Groß-Thüringen]]. Ehrenamtlich leitete er die [[Arbeiterwohlfahrt]] (AWO) als [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem aufgrund des [[Gleichschaltungsgesetz]]es der [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Thüringer Landtag]] neu gebildet wurde, wurde er kurzzeitig dort Abgeordneter, verlor danach wie alle Mitglieder der Arbeiterparteien sein [[Mandat (Politik)|Mandat]]. Von 1934 bis 1940 war er [[Nähmaschine]]n-[[Handelsvertreter|Vertreter]]. Im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] beteiligte er sich nicht. Eberling wurde 1940 zur [[Wehrmacht]] einberufen und geriet in [[sowjetisch]]e [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er jedoch 1945 entlassen wurde auf sein Versprechen hin, sich am [[Realsozialismus|sozialistischen]] Neubeginn zu beteiligen. Er trat in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein und wurde Hauptabteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Versorgung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Eberling, Willy 03.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Im Sommer 1948 übernahm er auf Weisung [[Walter Ulbricht]]s den Vorsitz der [[Landeskommission für staatliche Kontrolle]] (LKK). In dieser Funktion war er an führender Stelle für die [[Gleichschaltung]] verantwortlich und trug zu wesentlichen [[Schauprozess]]en bei. So ließ Eberling nach der Verhaftung von [[Leonhard Moog]] Mitglieder der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]], die in führender Position in der Meininger Landeskreditbank und der Landesfinanzdirektion tätig waren, verhaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Weber: Justiz und Diktatur: Justizverwaltung und politische Strafjustiz in Thüringen 1945–1961, 2000, ISBN 3486564633, Seite 211, [http://books.google.de/books?id=K9r5ocIVf68C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1949 veranlasste die LKK eine Verhaftungswelle gegen Sozialdemokraten in Thüringer Handelsgenossenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Weber: Justiz und Diktatur, Seite 220 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landeskontrollkommission war ein Instrument der Sonderjustiz mit umfassenden Vollmachten. Innerhalb des ersten Jahres des Bestehens wurden mehr als 500 Wirtschaftsstrafverfahren eingeleitet. Diese dienten vielfach der [[Politische Säuberung|Säuberung]] der Landesverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Weber: Justiz und Diktatur, Seite 184 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Stellung der Revisionskommissionen in den [[konsumgenossenschaft]]lichen Organisationen, ihre Aufgaben und deren Durchführung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Felix Müller, Verband deutscher Konsumgenossenschaften, Berlin 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. In: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe Band 29, ISBN 978-3-412-20544-7, S. 546 &lt;br /&gt;
* Thomas Horstmann: &amp;#039;&amp;#039;Logik der Willkür: die Zentrale Kommission für Staatliche Kontrolle in der SBZ/DDR von 1948 bis 1958&amp;#039;&amp;#039;, 2002, ISBN 3412074012, [http://books.google.de/books?id=hL0WgKKa6c0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126774609|VIAF=42840161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eberling, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eberling, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eberling, Hugo Willy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Parteisekretär (SPD/KPD/SPD) und Landespolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajog</name></author>
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