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	<title>Willy Dehnkamp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Dehnkamp&amp;diff=128115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-08-21T15:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bgm Dehnkamp.jpg|miniatur|Willy Dehnkamp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Hans Walter Dehnkamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1903]] in [[Hamburg-Altona|Altona]]; † [[12. November]] [[1985]] in [[Bremen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von 1951 bis 1965 war er Bremer Bildungssenator und danach bis 1967 [[Bremer Bürgermeister|Präsident des Senats und Bürgermeister von Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf und Jugend ==&lt;br /&gt;
Dehnkamp wurde als Sohn eines [[Hafenarbeiter]]s geboren und wollte zunächst [[Seemann]] werden, lernte aber das [[Schlosserei|Schlosserhandwerk]]. Mit 16 Jahren wurde er Mitglied im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] und kurz danach Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehnkamp wurde im Alter von 23 Jahren Vorsitzender der [[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|Sozialistischen Jugend]] Groß-[[Hamburg]]s. Im März 1928 entsandte ihn der SPD-Bezirk Nord-West zur Unterstützung im Reichstagswahlkampf an die Unterweser. Dort wurde Dehnkamp im Juli 1928 als hauptamtlicher Unterbezirkssekretär der SPD für den Unterbezirk &amp;#039;&amp;#039;Vegesack-Blumenthal-Osterholz&amp;#039;&amp;#039; angestellt; er übernahm die Führung der SPD im [[Landkreis Blumenthal]]. In den Jahren 1929 bis 1933 war Dehnkamp Vorsitzender des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] im Ortsverein &amp;#039;&amp;#039;Vegesack und Umgegend&amp;#039;&amp;#039;. Er straffte die Organisation erheblich und erhöhte ab 1931 ihre Schlagkraft durch den Aufbau einer „Schufo“ und Einrichtung nächtlicher Wacht- und Patrouillendienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kommunalwahl am 12. März 1933 schlug die SPD mit ihm als Spitzenkandidaten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]. Zehn Tage nach der Wahl wurde er verhaftet und in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|„Schutzhaft“]] genommen, die er in dem zu einem SA-Lager umfunktionierten [[Amtsgericht Bremen-Blumenthal|Amtsgerichtsgefängnis in Blumenthal]] verbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung am 1. November 1933 begann er mit dem Aufbau einer Untergrundorganisation des &amp;#039;&amp;#039;Reichsbanners&amp;#039;&amp;#039;. Im März 1935 verhaftete ihn die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und er wurde vom [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] in [[Hamburg]] zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Im Prozess gegen „Dehnkamp und andere“ wurden 88 Personen angeklagt, darunter 30 aus dem Raum Vegesack/Blumenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehnkamp wurde an Weihnachten 1936 entlassen und im Jahr 1942 zum [[Kriegsdienst]] eingezogen. Als [[Panzerjäger]] wurde er verwundet und geriet für dreieinhalb Jahre in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Deutsche Soldaten in sowjetischem Gewahrsam|sowjetische Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bremer Politiker ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 bestellte ihn der [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Bremer Senat]] zum [[Ortsamt (Bremen)|Ortsamt]]sleiter im Stadtteil [[Blumenthal (Bremen)|Blumenthal]]. Am 29. September 1951 wurde er Bildungssenator in Bremen. Dieses Amt hatte er vierzehn Jahre lang inne. In dieser Zeit wirkte er auch als Mitglied im [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]], war Vertreter der Bundesrepublik zum Obersten Rat der Europäischen Schulen und Leiter der Delegation auf der Konferenz der Europäischen Erziehungsminister in London.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=7769|zugriff=2010-10-09|titel=Henning Scherf: „Willy Dehnkamp war ein beispielhafter Mann“|hrsg=Senatspressestelle|titelerg=Feierstunde im Rathaus zum 100. Geburtstag des ehemaligen Bürgermeisters|datum=2003-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Präsident der [[Kultusministerkonferenz]] hatte er im Jahr 1955 Anteil am Zustandekommen des [[Honnefer Modell]]s, eines Vorläufers des [[Bundesausbildungsförderungsgesetz]]es (BAföG). Er förderte und unterstützte alle Einrichtungen der Weiterbildung und widmete sich der Gründung einer Universität in Bremen. Vom 26. November 1963 bis zum 19. Juli 1965 war er Bürgermeister und stellvertretender Präsident des Senats. Am 20. Juli 1965 wurde Dehnkamp als Nachfolger von [[Wilhelm Kaisen]] Präsident des Senats des Landes Bremen. Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit der SPD bei der [[Bürgerschaftswahl in Bremen 1967|Bürgerschaftswahl 1967]] legte ihm der Bremer SPD-Vorstand am 5. Oktober den Rücktritt nahe, den er am 10. Oktober vollzog. Er wurde von [[Hans Koschnick]] abgelöst. Dehnkamp zog sich anschließend fast vollkommen aus der Politik zurück, hatte aber noch andere Ämter inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ämter und Funktionen ==&lt;br /&gt;
Dehnkamp blieb bis zum Jahr 1972 Mitglied des [[Deutscher Bildungsrat|Deutschen Bildungsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Erster Vorsitzender des Fördervereins &amp;#039;&amp;#039;Bremer Hanse-Kogge&amp;#039;&amp;#039;, der unter seiner Führung von Bremen nach Bremerhaven umsiedelte. Dies war eine der entscheidenden Voraussetzungen für die Gründung des [[Deutsches Schifffahrtsmuseum|Deutschen Schifffahrtsmuseums]] im Jahr 1971.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.dsm.museum/Reg0204.pdf |titel=Zum Tod von Hans-Georg Bardewyk|titelerg= |hrsg=Deutsches Schifffahrtsmuseum |werk=www.dsm.museum |datum=2004-01-16 |abruf=2024-08-21 |sprache=de |format= |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Mitglied des Verwaltungsrates der zugehörigen Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war er Mitglied im Vollzugsausschuss der [[Deutsche UNESCO-Kommission|deutschen UNESCO-Kommission]] und Vorsitzender der [[Gerhard Marcks|Gerhard-Marcks-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Dehnkamp war seit dem 13. August 1927 mit Helene Catharina Kömmpel verheiratet. Die Eheschließung fand in Hamburg statt. &lt;br /&gt;
Dehnkamp verstarb am 12. November 1985 im Alter von 82 Jahren auf seinem Grundstück in der Rönnebecker Str. 87a in Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/digitalisatViewer.action?detailid=v8581201&amp;amp;selectId=21460832| titel=Standesamt Bremen-Nord, Sterberegister 1985| abruf=2024-02-09| titelerg=Signatur: StAB 4.60/5 7898| hrsg=Staatsarchiv Bremen| werk=www.arcinsys.niedersachsen.de| kommentar=Blatt 238 wählen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Bremische Ehrenmedaille in Gold]] wurde ihm im Jahr 1973 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* Nach einem [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsakt]] im [[Bremer Rathaus]] am 19. November 1985 wurde Dehnkamp auf dem [[Waldfriedhof Blumenthal]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister-Dehnkamp-Straße&amp;#039;&amp;#039; am Weserufer im Blumenthaler Ortsteil [[Rönnebeck]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sozialistische Arbeiterbewegung in Blumenthal-Vegesack (Bremen-Nord).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Gesellschaft: Bonn 1986, ISBN 978-3-87831-425-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Rotes Band am Hammerand: Geschichte der Arbeiterbewegung im Landkreis Osterholz von den Anfängen bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; [[Donat Verlag]], Bremen 2007, ISBN 978-3-938275-27-6.&lt;br /&gt;
* Ulrich Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Innenleben eines republikanischen Wehrverbandes. Der Ortsverein  Vegesack und Umgegend des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold 1924–1934&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bremisches Jahrbuch]], Bd. 92, 2013, S. 217–270.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Dehnkamp]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Kaisen VII]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Kaisen VI]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Kaisen V]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Kaisen IV]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Senatoren]], [[Liste der Bremer Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bildungssenatoren von Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116054786}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rathaus-bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen54.c.6720.de Lebenslauf von Willy Dehnkamp]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bürgermeister von Bremen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bremer Bildungssenatoren&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kultusministerkonferenz-Präsidenten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116054786|LCCN=n/86/126038|VIAF=13048150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dehnkamp, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Senats (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Blumenthal, Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dehnkamp, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dehnkamp, Willy Hans Walter &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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