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	<title>Willy Boepple - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Rudolf Boepple&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1911]] in [[Ludwigshafen am Rhein]]; † [[22. September]] [[1992]] in [[Weinheim]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Oberrealschule machte der aus einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie stammende Boepple eine Lehre im Hotel- und Gaststättengewerbe. 1931 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] bei. Anfang 1933 trat Boepple formal aus der KPD aus, da er von der örtlichen Parteileitung dafür vorgesehen war, als „Maulwurf“ in die [[NSDAP]] und die [[Schutzstaffel|SS]] eingeschleust zu werden. Im März 1933 zu Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaf]]t wurde er verhaftet und blieb bis Ende 1933 im Untersuchungsgefängnis Mannheim, im [[Lager Heuberg|KZ Heuberg]] und im [[KZ Kislau]] inhaftiert. Nach seiner Entlassung arbeitete Boepple wieder im [[Gastronomiegewerbe]]. In dieser Zeit erwarb er auf einer Hotelfachschule ein Diplom eines Hotelkaufmannes. Im Jahr 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Er blieb Soldat, bis er im Frühjahr 1945 desertierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende trat er wieder in die KPD ein. In den ersten Nachkriegsjahren galt der in engem Kontakt zu den kritischen KPD-Politikern [[Georg Kenzler]] und [[Jakob Ritter]] stehende Boepple wegen seiner Kenntnisse der marxistischen Theorie als geistiger Wortführer der südwestdeutschen Kommunisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kroll: Kommunistische Intellektuelle im westlichen Deutschland (1945–1956). Eine glaubensgeschichtliche Untersuchung in vergleichender Perspektive. In: Geschichte und Gesellschaft Heft 2 2007 S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte 1945 zu den Mitbegründern der Partei in [[Mannheim]]. Beruflich war er in dieser Zeit als leitender Redakteur für den Kulturteil der (bürgerlichen) [[Badische Neueste Nachrichten|Badischen Neuesten Nachrichten]] tätig. Im Jahr 1946 wurde Boepple kommunistischer Landtagsabgeordneter im [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtag]] von [[Württemberg-Baden]]. Er wurde stellvertretender Fraktionsvorsitzender, als Nachfolger von [[Paul Schreck]] Bezirksvorsitzender für Nordbaden und einige Zeit später zweiter Landesvorsitzender der Partei. Als Delegierter der KPD gehörte Willy Boepple dem Präsidium des Vereinigungsparteitags vom 21. und 22. April 1946 an und wurde dort in den Parteivorstand der SED gewählt&amp;lt;ref name=&amp;quot;SED_Gründungsprotokoll&amp;quot; details=&amp;quot;S. 154&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1947 übte er zunehmend Kritik an der Politik der SED. Im Jahr 1948 nahm er die Kritik von [[Walter Ulbricht]] an der Politik der SED/KPD nicht hin. Boepples Äußerung, es sei schwierig dem deutschen Volk die Politik [[Stalin]]s beizubringen, führte zum Eklat. Daraufhin legte er sein Mandat und Parteifunktionen nieder. Boepple trat 1949 aus der KPD aus, da er meinte, dass ein Kommunist in dieser Partei nichts mehr zu suchen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren arbeitete er zunächst in der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]]-Nachfolgeorganisation [[Gruppe Arbeiterpolitik]] mit und beteiligte sich an Vorbereitungen zur Gründung der [[Unabhängige Arbeiterpartei Deutschlands|UAPD]] als dritter Arbeiterpartei neben KPD und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], zog sich davon aber später wieder zurück und schloss sich stattdessen der [[Trotzkismus|trotzkistischen]] [[Vierte Internationale|Vierten Internationale]] bzw. deren deutscher Sektion [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|IKD]] an, deren führendes Mitglied er in den folgenden zwei Jahrzehnten gemeinsam mit [[Georg Jungclas]] war. Im Rahmen der [[Entrismus|Entrismus-Linie]] der Vierten Internationalen trat er daneben 1953 auch der SPD bei. Der Partei gehörte er bis 1966 an. Dort stand Boepple auf dem linken Flügel und war von 1954 bis 1964 Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „[[Sozialistische Politik (1954)|Sozialistische Politik]].“  Nach der Spaltung der Sektion 1969 gehörte er zunächst der [[Gruppe Internationale Marxisten]] (GIM) an, welche er nach einem Konflikt mit der Sektionsmehrheit u.&amp;amp;nbsp;a. auf Grund seiner Skepsis gegenüber der Jugendradikalisierung nach 1968 Ende 1972 verließ. Ab 1977 übersetzte er eine Reihe trotzkistischer Texte aus dem Englischen und Französischen, wie beispielsweise [[Ernest Mandel]]s &amp;#039;&amp;#039;Einführung in den Marxismus&amp;#039;&amp;#039; und [[Michael Löwy]]s Studie über [[Ernesto Che Guevara|Che Guevara]], in die deutsche Sprache und begann ab Anfang der 1980er Jahre auch auf praktischer Ebene wieder stärker mit der GIM zusammenzuarbeiten. Nach dem Ende der DDR unterstützte Boepple Initiativen zur Rehabilitierung von kommunistischen Opfern des [[Stalinismus]]. 1991 schloss er sich der [[Vereinigte Sozialistische Partei|VSP]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Alles (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Texte von Willy Boepple (1911-1992)&amp;#039;&amp;#039;. Neuer ISP-Verlag, Köln 1997, ISBN 3-929008-77-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://iso-4-rhein-neckar.de/willy-boepple-1911-1992/ &amp;#039;&amp;#039;Willy Boepple (1911–1992). Ein Leben gegen den Strom.&amp;#039;&amp;#039;] (iso-4-rhein-neckar.de)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012567729}}&lt;br /&gt;
* [https://www.landtag-bw.de/contents/gedenkbuch/abgeordnete/VA_Boepple%2c%20Willy%20(Rudolf)~39.html Willy Boepple] im Gedenkbuch des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;REF name=&amp;quot;SED_Gründungsprotokoll&amp;quot;&amp;gt;[http://storage.lib.uchicago.edu/pres/2009/pres2009-0522.pdf Protokoll des Vereinigungsparteitages der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) am 21. und 22. April 1946 in der Staatsoper &amp;quot;Admiralspalast&amp;quot; in Berlin. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Berlin, 1946] PDF.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012567729|LCCN=no98107037|VIAF=171954190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boepple, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GIM-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boepple, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boepple, Willy Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigshafen am Rhein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weinheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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