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	<title>Willingen (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willingen_(Westerwald)&amp;diff=203688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BigBullfrog am 15. November 2025 um 03:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-15T03:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Name              = Willingen&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Willingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/40/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/05/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Willingen im Westerwaldkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Rennerod&lt;br /&gt;
|Höhe              = 570&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56479&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02667&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07143311&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Hauptstraße 55&amp;lt;br /&amp;gt;56477 Rennerod&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rennerod.de/politik-verwaltung/ortsgemeinden/ortsgemeinden/willingen/ www.rennerod.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Klaus Wehr&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WillingenWesterwaldPanorama2.jpg|mini|Ansicht von Willingen (2021)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Rennerod]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Westerwald]] zwischen [[Siegen]] und [[Limburg an der Lahn|Limburg]] an der Grenze zum Land [[Hessen]]. Im Ort entspringt die [[Nister (Sieg)|Nister]], die nach 64&amp;amp;nbsp;Kilometern in die [[Sieg (Fluss)|Sieg]] mündet. Zum Ort gehört der höchste Berg des Westerwaldes, die [[Fuchskaute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Jahr 1413 als &amp;#039;&amp;#039;Wildungen&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1440 wurde der Ort von Truppen der [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]] in einer Auseinandersetzung mit [[Nassau-Beilstein]] angegriffen und zum Teil niedergebrannt, fiel aber anders als mehrere ähnlich behandelte Dörfer der Umgebung nicht wüst. Zu diesem Zeitpunkt muss der Ort bereits eine eigene Kapelle gehabt haben. In den 1770er Jahren erwarb die Gemeinde ein Haus als Schulhaus, das jedoch 1805 abbrannte. Am 13. September 1717 gab es einen Ortsbrand, der sieben Häuser und sechs Scheunen vernichtete. Am 4. Juli 1805 brannten 32 Häuser ab. Spätestens 1707 hatte Willingen einen [[Heimbürger|Heimberger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste überlieferte Einwohnerzahl nennt für 1562 13 Vogt- und drei Eigenleute im Ort. 1607 werden zwölf Mann genannt, 1650 neun Männer, acht Weiber und 20 Kinder. 1738 umfasste der Ort 31 Feuerstätten, 1782 waren es 251 Einwohner und 1818 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung Willingens befanden sich mehrere Dörfer, die inzwischen [[Wüstung|wüst gefallen]] sind: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brennfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befand sich östlich von Willingen. Es wurde 1535 erstmals erwähnt und war spätestens 1562 wüst. Anfang des 17. Jahrhunderts stritten die Orte Willingen, Waldaubach, Möhrendorf und Waigandshain über die Nutzungsrechte der ehemals Brennfelder Wiesen. Der 1413 erstmals genannte und spätestens 1558 wüste Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; muss sich ebenfalls nahe der heutigen Gemarkungsgrenzen zwischen Willingen, Möhrendorf und Waigandshain befunden haben, ebenso das 1511 erstmals genannte und 1535 bereits wüste &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmidthain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Ursprung wohl Standort einer [[Waldschmiede]]. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katzenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befand sich rund 1,5 Kilometer nordöstlich von Willingen. 1403 wurde der Ort erstmals genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Willingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Wehr (Ortsbürgermeister als Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/415/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000042948255-OL-415-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Willingen am 9. Juni 2024 |werk=Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-28 |abruf=2025-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Klaus Wehr wurde am 27.&amp;amp;nbsp;August 2018 Ortsbürgermeister von Willingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl_2018&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/415/ausgabe/36/2018/artikel/00000000000007137632-OL-415-2018-36-36-0 |titel=Bericht zur Sitzung des Gemeinderates vom 27. August 2018 |werk=Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 36/2018 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 93,57 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1430000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Rennerod, Verbandsgemeinde, vorletzte Ergebniszeile |abruf=2020-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 91,1 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1430631100 |titel=Willingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Willingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehrs Vorgänger Martin Jumel hatte sein Amt mit Wirkung zum 1.&amp;amp;nbsp;April 2018 niedergelegt. Klaus Wehr führte nachfolgend als Erster Beigeordneter bereits die Amtsgeschäfte weiter, bevor er vom Rat im August 2018 zum Ortsbürgermeister gewählt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl_2018&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Wehr |url=https://ol.wittich.de/titel/415/ausgabe/15/2018/artikel/00000000000003656759-OL-415-2018-15-15-0 |titel=Bekanntmachung der Ortsgemeinde Willingen |titelerg=Amtsniederlegung Martin Jumel |werk=Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 15/2018 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=Unter grünem Bogen[[schildhaupt]], darin zwei goldene Arnikablüten, in Gold ein halber, steigender, blauer Wellenkeil, erhöht um ein goldgefugtes, schwarzes Gewölbe. |Zusatz= |Quelle= |Begründung=Das Gewölbe mit dem zum unteren Schildrand sich weitenden Wellenkeil stellt die Nisterquelle mit der ausfließenden Nister auf der Fuchskaute dar.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Willingen (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Trotz der geringeren Größe des Ortes gibt es mehrere Gewerbebetriebe. So befindet sich eine Sargfabrik in Willingen, es gibt ein Heimatcafé, einen Elektroinstallationsbetrieb, einen Reifenhandel, einen metallverarbeitenden Betrieb und einen Holzbaubetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* In unmittelbarer Nähe des Ortes kreuzen sich die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 54|54]], die [[Limburg an der Lahn]] mit [[Siegen]] verbindet, und die [[Bundesstraße 414|414]], die von [[Hohenroth]] nach [[Hachenburg]] führt.&lt;br /&gt;
* Die nächste Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;[[Haiger]]/[[Burbach (Siegerland)|Burbach]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 45|A&amp;amp;nbsp;45]] ([[Dortmund]]–[[Frankfurt am Main]]), etwa zehn Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
* Der nächstgelegene [[Intercity-Express|ICE]]-Halt ist der [[Bahnhof Montabaur]] an der [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur nassauischen Ortsgeschichte: Kirchspiel und Gericht Neukirch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Annalen 1981&amp;#039;&amp;#039;, S. 150–168.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rennerod.de/politik-verwaltung/ortsgemeinden/ortsgemeinden/willingen/ Informationen der Verbandsgemeinde Rennerod über die Ortsgemeinde Willingen]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14306311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Rennerod&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5350718-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willingen Westerwald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwaldkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1413]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BigBullfrog</name></author>
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