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	<title>Willibald Strohmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SEM am 25. April 2025 um 10:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-25T10:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willibald Strohmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1877]] in [[Mundelfingen]]; † [[22. April]] [[1945]] in [[Münstertal/Schwarzwald]]) war ein [[römisch-katholisch]]er deutscher [[Geistlicher]] und [[Heimatforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium in Freiburg wurde Strohmeyer am 2. Juli 1902 im [[Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald|Kloster St. Peter]] zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst in [[Bad Säckingen]], dann als [[Vikar]] in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 28. April 1910 war er Pfarrer von [[St. Trudpert]] im [[Münstertal/Schwarzwald]]; 1924 bis 1931 auch erster [[Generalsuperior]], der sich im Jahre 1920 im Münstertal auf sein Betreiben hin angesiedelt habenden [[Kongregation der Schwestern vom heiligen Josef zu Saint Marc|Josefsschwestern]] sowie ab 1939 auch [[Dekan (Kirche)|Dekan]] des [[Dekanat]]s [[Neuenburg am Rhein|Neuenburg]]. Sein Bestreben zur Wiederansiedlung von [[Benediktiner]]mönchen im Kloster St. Trudpert war allerdings nicht erfolgreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Münstertal genießt er auch wegen seiner umfangreichen Tätigkeit als lokaler [[Chronist]] mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte hohe Anerkennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkplatte Willibald Strohmeyer 01.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel Willibald Strohmeyers auf dem [[St. Trudpert|St. Trudpert Friedhof]] in [[Münstertal/Schwarzwald]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er am 22. April 1945 ohne ersichtlichen Grund nach dem Sonntagsgottesdienst von einem [[Schutzstaffel|SS-Kommando]] aus dem Pfarrhaus geholt, zunächst Richtung &amp;#039;&amp;#039;Münsterhalden&amp;#039;&amp;#039; verschleppt, ausgeraubt und anschließend durch Genickschüsse&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot; /&amp;gt; umgebracht, seine Leiche konnte erst nach zwei Wochen gefunden werden. Sie wurde am 9. Mai 1945 auf dem Münstertäler Friedhof am [[Kloster St. Trudpert]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot;&amp;gt;[[badische-zeitung.de]], &amp;#039;&amp;#039;Lokales, Münstertal&amp;#039;&amp;#039;, 5. Mai 2010, Eberhard Groß: [http://www.badische-zeitung.de/muenstertal/kurz-vor-kriegsende-ss-maenner-erschiessen-pfarrer--30665130.html &amp;#039;&amp;#039;Kurz vor Kriegsende: SS-Männer erschießen Pfarrer&amp;#039;&amp;#039;] (28. Dezember 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird heute als katholischer [[Märtyrer]] verehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_24-12-011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tödlichen Schüsse gab auf Befehl der SS-Leute (&amp;#039;&amp;#039;Gruppe Perner&amp;#039;&amp;#039; nach deren Anführer Heinrich Perner) ein desertierter französischer [[Légion étrangère|Fremdenlegionär]] ab,&amp;lt;ref name=&amp;quot;philipp&amp;quot;&amp;gt;[[badische-zeitung.de]], 10. September 2013, Dorothee Philipp: [http://www.badische-zeitung.de/staufen/einzigartig-und-unbequem &amp;#039;&amp;#039;Staufen: Einzigartig und unbequem&amp;#039;&amp;#039;] (28. September 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; über seinen Verbleib ist nichts weiter bekannt; der deutsche Hauptangeklagte wurde 1948 zum Tode verurteilt, seine Strafe jedoch 1949 in eine lebenslange Zuchthausstrafe umgewandelt und im Jahre 1957 zur [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] ausgesetzt. Der zweite Angeklagte wurde zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt, später jedoch ebenfalls begnadigt und im November 1953 aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im Geburtsort [[Hüfingen]]-Mundelfingen ([[Schwarzwald-Baar-Kreis]]) trägt eine Straße Willibald Strohmeyers Namen; auch ein Freizeitheim des katholischen [[Dekanat Breisach-Neuenburg|Dekanats Breisach-Neuenburg]] wurde nach ihm benannt (&amp;#039;&amp;#039;{{Coordinate|text=Dekan-Strohmeyer-Haus|NS=47.817902|EW=7.775804|type=landmark|region=DE-BW|name=Dekan-Strohmeyer-Haus}}&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strohmeyerkapelle (2).jpg|mini|Willibald-Strohmeyer-Gedächtniskapelle auf dem Heubronner Eck]]&lt;br /&gt;
1947 wurde zu seinem Gedenken an der {{Coordinate|text=Stelle seiner Ermordung|NS=47.805524|EW=7.802302|type=landmark|region=DE-BW|name=Dekan-Strohmeyer-(Gedächtnis)-Kapelle}} auf dem oberhalb des Münstertales auf 1.000 Meter Höhe gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Heubronner Eck&amp;#039;&amp;#039; aus Granitsteinen des [[Schleifung|geschleiften]] [[Schlageter-Denkmäler und -Namenspatenschaften|Schlageter-Denkmals]] in [[Schönau im Schwarzwald]] die &amp;#039;&amp;#039;Dekan-Strohmeyer-(Gedächtnis)-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Am 31. August 1947 wurde sie durch den damaligen Freiburger Erzbischof [[Conrad Gröber]] eingeweiht; 2011 wurde sie vom [[ehrenamt]]lichen Münstertäler Arbeitskreis &amp;#039;&amp;#039;Strohmeyer-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; einer grundlegenden Renovierung unterzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_24-12-011&amp;quot;&amp;gt;[[badische-zeitung.de]], &amp;#039;&amp;#039;Lokales, Münstertal&amp;#039;&amp;#039;, 24. Dezember 2011, Manfred Lange: [http://www.badische-zeitung.de/muenstertal/ein-ort-der-stille-und-des-gebets--53982163.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Ort der Stille und des Gebets&amp;#039;&amp;#039;] (28. Dezember 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier findet alljährlich am 1. Mai ein Gedenkgottesdienst statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ_5-11-010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde zu Ehren von Strohmeyer an der Friedhofsmauer von St. Trudpert eine Gedenktafel angebracht. Die Tafel von [[Franz Gutmann (Bildhauer)|Franz Gutmann]] zeigt mehrere Wölfe, die ein Lamm bedrohen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;philipp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Pfarrer Willibald Strohmeyer im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*Johann Georg Lindenmeyer. Klosteramtmann und Hofwirt. Eine geschichtliche Erzählung aus dem Münstertal. Staufen, Preßverein (1934) 111 Seiten.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die goldene Uhr des letzten Prälaten von St. Trudpert / Die Stadt Münster bei St. Trudpert / Das Kloster St. Trudpert im Bauernkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimatgeschichtliche Erzählungen Band III. Preßverein Staufen o.&amp;amp;nbsp;J. 75 Seiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Äbte des Klosters St. Trudpert&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburger Diözesan-Archiv]]&amp;#039;&amp;#039; 61 (1933).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Äbte des Klosters St. Trudpert – Fortsetzung&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039; 63 (1935).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufhebung der Klosters St. Trudbert im Jahre 1806&amp;#039;&amp;#039;, in: Freiburger Diözesan-Archiv 64 (1936).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Konventualen des Klosters St. Trudpert&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039; 67 (1940).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Schicksale des Klosters und der Herrschaft St. Trudpert im Laufe der Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039; 60 (1932), S. 168–238.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Vögte des Klosters St. Trudpert. Die mittelalterlichen Urkundenfälschungen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039; (1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Braun: &amp;#039;&amp;#039;Willibald Strohmeyer (1877–1945) – ein Priester aus dem Münstertal als Märtyrer der letzten Stunde&amp;#039;&amp;#039;, in: Angela Borgstedt u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut bewiesen. Widerstandsbiographien aus dem Südwesten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;, hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bd. 46), Stuttgart 2017, ISBN 9783945414378, S. 165–175.&lt;br /&gt;
* Richard Zahlten, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Dekan G.R. Willibald Strohmeyer&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;,  Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 284–287.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Freiburg i.Br., 10. Juni 1948&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. II, bearbeitet von Adelheid L. Rüter-Ehlermann, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam : University Press, 1969, Nr. 62, S. 571–617 [https://web.archive.org/web/20010210214111/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd062.htm &amp;#039;&amp;#039;Erschiessung zweier fahnenflüchtiger deutscher Soldaten sowie eines Pfarrers wegen abfälliger Worte über die deutsche Kriegslage&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von St. Trudpert / Dekan Strohmeyer&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.muenstertal-pfarrgemeinde.de/site/geschichte.htm muenstertal-pfarrgemeinde.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012366812|VIAF=171273508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strohmeyer, Willibald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Erzbistum Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münstertal/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strohmeyer, Willibald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mundelfingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münstertal/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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