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	<title>Williams FW08B - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:06:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-14T06:25:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Williams FW08B.jpg|mini|hochkant=1.2|Der sechsrädrige FW08B im &amp;#039;&amp;#039;Williams Conference Centre&amp;#039;&amp;#039; (Grove)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Williams F08B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;In einigen Quellen wird das Fahrzeug auch als FW08D bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein Konzeptfahrzeug des britischen [[Formel 1|Formel-1]]-Teams [[Williams F1|Williams]] aus dem Jahr 1982, das über drei Achsen und sechs Räder verfügte. Das technisch auf dem [[Williams FW08]] basierende Fahrzeug wurde 1982 mehrfach getestet, kam aber bei keinem Weltmeisterschaftslauf der Formel 1 zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sechsradwagen in der Formel 1 ==&lt;br /&gt;
Der Williams FW08B war nicht das erste sechsrädrige Rennauto in der Formel-1-Geschichte. Bereits [[Formel-1-Saison 1976|1976]] hatte der britische Rennstall [[Tyrrell]] mit dem [[Tyrrell P34|P34]] ein solches Auto entwickelt und an den Start gebracht. [[Scuderia Ferrari|Ferrari]] griff das Sechsradkonzept bereits 1977 auf und rüstete unter dem Projektnamen [[Ferrari 312T6|312T6]] einen [[Ferrari 312T|312T]] mit [[Doppelbereifung]] auf der Hinterachse aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|hrsg=www.unracedf1.com|url=https://www.unracedf1.com/312t6-ferrari-lost-six-wheeler/|sprache=en|titel=312T6; Ferrari’s forgotten six-wheeler|datum=|abruf=2022-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später konstruierte [[March Engineering]] in Bicester den [[March 2-4-0|2-4-0]], der wiederum einem anderen Layout folgte: Der Wagen hatte nur eine Vorderachse, dafür aber zwei Hinterachsen. Anders als der Tyrrell P34 waren der Ferrari und der March reine Forschungsfahrzeuge, die nicht für den Einsatz auf der Rennstrecke gedacht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sechsradwagen bei Williams ==&lt;br /&gt;
Williams begann 1980 mit der Arbeit an einem eigenen Sechsradwagen. Das Team folgte dabei von Anfang an dem Konzept von March, da sich Tyrrells Idee, zwei gelenkte Vorderachsen einzusetzen, als zu umständlich erwiesen hatte. Zudem benötigte der Tyrrell vier besonders kleine Vorderreifen, die exklusiv für den P34 entwickelt werden mussten. Dadurch wurden die Betriebskosten erheblich in die Höhe getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass für die Arbeiten an einem Sechsradwagen war die Bestrebung, den Luftwiderstand der Rennwagen zu senken. Die Hinterreifen, die in den 1980er Jahren sehr viel größer als die Vorderreifen waren, beeinträchtigten nach Ansicht von [[Patrick Head]], dem technischen Direktor des Teams, die Aerodynamik des Wagens erheblich. Eine Verkleinerung der Reifen hätte den Luftwiderstand gesenkt, aber gleichzeitig die Haftung an der Antriebsachse stark beeinträchtigt. Head verfolgte die Idee, am Wagenheck vier Reifen zu installieren, deren Ausmaße den Vorderrädern entsprachen, insgesamt also niedriger waren als die üblichen Hinterreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Versuche mit einem dreiachsigen Wagen begannen im Sommer 1980. Williams’ Konstrukteur [[Frank Dernie]] baute einen [[Williams FW07B]] von 1979 entsprechend um. [[Alan Jones]] unternahm mit ihm Ende 1981 kurze Testfahrten auf der Rennstrecke von [[Donington Park|Donington]]; sie dienten allerdings nur dazu, Basisinformationen über den Betrieb von Sechsradfahrzeugen zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Erkenntnisse entstand 1981 der dreiachsige FW08B, der auf den technischen Komponenten des aktuellen FW08 beruhte. Als Antrieb diente ein [[Cosworth DFV|Cosworth-DFV]]-Achtzylindermotor. Alle vier Hinterräder waren angetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1982&amp;lt;ref&amp;gt;Hodges: A-Z of Grand Prix Cars 1906-2001, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; unternahm Williams längere Testfahrten mit dem Wagen auf einer kleinen Motorradrennstrecke im nordfranzösischen [[Croix-en-Ternois]]. Testfahrer waren [[Jacques Laffite]] und [[Jonathan Palmer]]. Palmer bestätigte eine hervorragende Traktion des Wagens sowohl auf trockener als auch auf nasser Strecke; das Kurvenverhalten wurde als herausragend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil des FW08B war allerdings das deutlich höhere Gewicht – Patrick Head sprach später von 100&amp;amp;nbsp;kg Mehrgewicht gegenüber dem regulären FW08 –, das den Vorteil der Traktion wieder aufhob. Angesichts der Gewichtsproblematik und des damit verbundenen hohen Konstruktionsaufwands stellte Williams die weiteren Arbeiten am Sechsradwagen im Laufe des Jahres 1982 ein. Wenig später wurde das Reglement der Formel 1 dahingehend geändert, dass Rennwagen nicht mehr als vier Räder haben durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Williams FW08B left 2017 Williams Conference Centre.jpg|Ansicht des FW08B von links&lt;br /&gt;
 Paul di Resta, Williams-Ford Cosworth FW08B, 2017 British Grand Prix, Williams &amp;amp; Renault 40th Anniversary Parade, Silverstone, 15th July (36019773262).jpg|[[Paul di Resta]] im FW08B, Großer Preis von Großbritannien 2017, Parade zum 40-jährigen Jubiläum von Williams &amp;amp; Renault&lt;br /&gt;
 Williams FW08B (34937916101).jpg|Der Williams FW08B, hier gefahren von [[Felipe Massa]]&lt;br /&gt;
 1980 Williams FW07B (54833107332).jpg|Der Williams FW07B, auf dessen Basis der erste Six-wheeler aufgebaut wurde&lt;br /&gt;
 Williams FW08.jpg|Der Williams FW08 in der konventio&amp;amp;shy;nellen Bauweise, wie er in der Welt&amp;amp;shy;meisterschaft 1982 eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Hodges: &amp;#039;&amp;#039;A–Z of Grand Prix Cars 1906–2001&amp;#039;&amp;#039;, 2001 (Crowood Press), ISBN 1-86126-339-2 (englisch)&lt;br /&gt;
* David Hodges: &amp;#039;&amp;#039;Rennwagen von A–Z nach 1945&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/sechsrad-williams-die-verbotene-revolution-11081203 Sechsrad-Williams: Die verbotene Revolution. Beschreibung des Williams FW08B auf der Internetseite www.motorsport-total.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.ultimatecarpage.com/images/gallery/williams/19248.jpg Abbildung des Williams FW08B auf der Internetseite www.ultimatecarpage.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Formel-1-Rennwagen von Williams}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Rennwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Rennwagen (Williams)|FW08B]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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