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	<title>Williams Christ - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Williams_Christ&amp;diff=80484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Änderungen von 2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-10-12T23:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082&quot;&gt;2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2003:E2:4F0E:710D:1045:F83C:B855:A082 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Williams Christ (atamari).jpg|mini|Birnen der Sorte &amp;#039;&amp;#039;Williams Christ&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Williamsbirne durch die Mitte aufgeschnitten.jpg|mini|Williamsbirne durch die Mitte aufgeschnitten]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Williams Christ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] der [[Kultur-Birne|Birne]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyrus communis&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Auch der aus ihr gewonnene [[Obstbrand]] wird so genannt. Der ursprüngliche Name der Frucht ist &amp;#039;&amp;#039;Bon-Chrétien Williams&amp;#039;&amp;#039;, in den USA und Kanada wird sie &amp;#039;&amp;#039;Bartlett&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Nachweise der Birnensorte &amp;#039;&amp;#039;Williams Christ&amp;#039;&amp;#039; gehen bis etwa 1770 (England) zurück. Benannt wurde die Sorte nach ihrem ersten Verbreiter, dem [[Baumschuler]] Williams aus London. Der [[Beiname]] &amp;#039;&amp;#039;Bon-Chrétien&amp;#039;&amp;#039; bedeutet auf Französisch „Guter Christ“. Dieser soll sich auf den Heiligen [[Franz von Paola]] beziehen, der dem französischen König [[Ludwig XI.]], genannt der Kluge, einst Birnensamen aus seiner Heimat [[Kalabrien]] angeboten hat, die dann auf königlichen Befehl ausgesät wurden. Abkömmlinge dieser Varietät sollen dann um 1770 nach England gelangt sein und dann von der Baumschule Williams in ganz Großbritannien verbreitet worden sein. Mitte des 19. Jahrhunderts war diese Sorte in Belgien bekannter als in England und fand damals über den belgischen [[Pomologie|Pomologen]] [[Jean-Baptiste van Mons|van Mons]] Verbreitung in ganz Europa sowie in Nord- und Südamerika. In den 1920er Jahren war die Williams Christ eine der drei Birnensorten, die zu [[Reichsobstsorte]]n gewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Überlieferung soll der Name resp. Namensteil „Christ“ von dem Pomologen Christ (von 1786 bis 1813 Pfarrer in Kronberg im Taunus) kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Häuser: &amp;#039;&amp;#039;Opfer und Steuer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Zehnten fing es an.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Uwe Schultz, C. H. Beck, 1986 3. Aufl. 1992, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Pomologie - Birnen - 018.jpg|mini|Zeichnung von [[Wilhelm Lauche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pear Blossom Williams Christ.jpg|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Baum]] wächst mittelstark mit pyramidalem, etwas sparrigem Kronenaufbau. Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind groß, der Rand ist schwach gesägt und aufwärts gebogen. Die [[Phänologie|Blütezeit]] ist mittelspät. Schon junge Bäume tragen Früchte, der Ertrag ist regelmäßig und groß. Allerdings ist der Baum anfällig für [[Schorf (Pflanzenkrankheit)|Schorf]] und [[Feuerbrand]], einzelne Zweige können im Winter zurückfrieren. Die [[Diploidie|diploide]] Sorte benötigt eine andere Sorte zur Befruchtung, geeignet sind etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Conference (Birne)|Conference]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gellerts Butterbirne]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Clapps Liebling]]&amp;#039;&amp;#039;, nicht geeignet ist die Sorte &amp;#039;&amp;#039;[[Gute Luise]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist groß (bis 10&amp;amp;nbsp;cm lang und 180&amp;amp;nbsp;g schwer) und gedrungen birnenförmig. [[Parthenokarpie|Parthenokarpe]] Früchte, die gelegentlich gebildet werden, sind kleiner und walzenförmig. Die Schale ist gelb-grün gefärbt, sonnenseits leicht orange überhaucht. Die [[Lentizelle]]n sind deutlich sichtbar, um den Kelch ist die Frucht berostet. Das Fruchtfleisch ist gelb-weiß, schmelzend, mit gutem, intensivem Aroma. Die Frucht reift Ende August bis Anfang September. Sie kann etwa zwei Wochen, im Kühllager auch bis zu drei Monate, gelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Williams Christ Obstbrand.JPG|mini|hochkant|Flasche Williams-Christ-Obstbrand. Das tief angebrachte Etikett verdeckt die Naht in der Flasche, die Birne ist nicht hineingewachsen, sondern reif in die Flasche eingebracht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rakija Viljamovka (Croatia).jpg|mini|hochkant|Die Birne in diesem Obstbrand aus [[Gespanschaft Međimurje|Međimurje]], [[Kroatien]], ist in die Flasche hineingewachsen.]]&lt;br /&gt;
Verwendet wird die Sorte Williams Christ als Tafelobst, als Konserve, sowie zur Herstellung von Obstbrand und Likör. Das besondere Zeichen einiger der meist 40%igen [[Spirituose]]n ist eine Flasche, in der sich eine Birne befindet. Das Verfahren wurde von der [[Kanton Wallis|Walliser]] Familie Germanier entwickelt. Um die Birne in die Flasche zu bekommen, stülpten sie nach der Birnbaumblüte Flaschen über die kleinen Früchte. Die Birnen wuchsen bis zum Herbst in der Flasche zu ihrer vollen Größe heran. Da sich aber nur ein Drittel der Birnen gut entwickelt, wird von manchen Herstellern die preiswertere Alternative gewählt, die Flasche am Boden aufzuschneiden, eine ausgereifte Birne hineinzugeben und den Boden wieder anzukleben. Da die Schnittstelle deutlich erkennbar ist, wird sie häufig mit einem Etikett überklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Birnensorten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Jahn (Pomologe)|Franz Jahn]], [[Eduard Lucas]], [[Johann Georg Conrad Oberdieck|Johann Oberdieck]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrirtes Handbuch der Obstkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Birnen.&amp;#039;&amp;#039; Ebner &amp;amp; Seubert, Stuttgart 1860, [https://archive.org/stream/bub_gb__us6AAAAcAAJ#page/n411/mode/2up Nr. 191, S. 405–406].&lt;br /&gt;
* [[Walter Hartmann (Biologe)|Walter Hartmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Alte Obstsorten.&amp;#039;&amp;#039; 2., stark überarbeitete Auflage. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-4394-1, S.&amp;amp;nbsp;228.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Fischer (Pomologe)|Manfred Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Obstsorten.&amp;#039;&amp;#039; 2., stark überarbeitete Auflage. Ulmer, Stuttgart, 2003, ISBN 3-8001-5547-8, S.&amp;amp;nbsp;117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Williams (pear)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.obstsortendatenbank.de/williams_christ.htm Karteikarte] der Sorte in der BUND-Lemgo Obstsortendatenbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Birnensorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obstbrand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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