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	<title>William Lottig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:57:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=William_Lottig&amp;diff=2219518&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Leben */ Tippfehler beseitigt — in einem mutmaßlich ungeeigneten Beleg...</title>
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		<updated>2025-12-29T12:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler beseitigt — in einem mutmaßlich ungeeigneten Beleg...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William Lottig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1867]] in [[Hamburg]]; † [[12. September]] [[1953]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Reformpädagogik|Reformpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
William Lottig besuchte nach Abschluss der Volksschule ab 1881 die [[Präparandenanstalt]], dann das Hamburger [[Lehrerseminar]] für Volksschullehrer. 1887 legte er seine erste, 1890 seine zweite Lehrerprüfung ab. In den Jahren bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Lehrer an der Seminarschule Binderstraße 34.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Schulen im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 (Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Schulen von 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;). Hamburg 2010, S. 789. ({{DOI|10.15460//HUP/BGH.64.101}}) In der Quelle gibt es Informationen zur Schule Binderstraße, nicht zu Lottigs Wirken dort.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er engagierte sich in der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der Freunde des Vaterländischen Schul- und Erziehungswesens&amp;#039;&amp;#039; und wurde zu einem Befürworter einer Reform von Schule und Unterricht. Lottig war Mitglied des Pädagogischen Ausschusses der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der Freunde&amp;#039;&amp;#039;. 1908 formulierte er sein pädagogisches Leitziel für die Neuausrichtung der Schule: „Alle Kräfte des Kindes werden gelöst, gepflegt und entwickelt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Oelkers]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformpädagogik: eine kritische Dogmengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Juventa, 2005, ISBN 3-7799-1525-1, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] von 1918 gelang es Lottig, seine Anhänger für die Einrichtung von Versuchsschulen zu gewinnen. Er selbst wurde Schulleiter der Berliner-Tor-Schule. Lottig galt als Vorbild und wurde anerkennend »Vater Lottig« genannt. An der Lebensgemeinschaftsschule wurden alle Zwangsmaßnahmen abgelehnt. Pädagogisches Ziel war die Selbstbestimmung sowie Freiheit der Schülerinnen und Schüler. Kritik an den Versuchsschulen und Bevormundungen durch die Schulbehörde blieben jedoch nicht aus. Es kam zum Vertrauensverlust seitens der Schülereltern, die um den Schulerfolg ihrer Kinder fürchteten. Angesichts des Rückgangs der Schülerzahlen öffnete die Berliner-Tor-Schule ab dem Jahr 1930 keine neuen Klassen mehr. Der Unterricht für die zum damaligen Zeitpunkt verbliebenen ca. 100 Schülerinnen und Schüler wurde jedoch fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1918 trat Lottig der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] bei und wurde nach 1919 Mitglied der »Sozialistischen Liste« im  Lehrerrat. Er war Mitglied im Weltbund für Erneuerung der Erziehung und Teilnehmer 1927 der Weltkonferenz in [[Locarno]]. Bei Lese- und Kulturabenden der Gewerkschaften und Sozialdemokratie trat er auf, las aus den Klassikern, rezitierte [[Peter Rosegger]], [[Fritz Reuter]] und norddeutsche Dichter. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wohnte Lottig, da er in Hamburg ausgebombt worden war, in [[Einbeck]] bei einer Nichte, um dann 1951 wieder in die Hansestadt zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Ausschusses für die Verwirklichung der Krohnschen „Heimschule“&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Schuljüngsten&amp;#039;&amp;#039;. Auer, Hamburg 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher 1919–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietrich Benner]], [[Herwart Kemper]]: &amp;#039;&amp;#039;Quellentexte zur Theorie und Geschichte der Reformpädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Pädagogische Bewegung von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Beltz Deutscher Studienverlag, Weinheim 2001, S. 334–350.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= [[Reiner Lehberger]] | Titel=William Lottig | Sammelwerk= [[Hamburgische Biografie]] | Band=Band 2|Ort= Hamburg |Verlag=Christians| Jahr=2003 | ISBN=3-7672-1366-4 |Seiten= 263 f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Katja Staats | Titel=William Lottig - Hamburger Lebensgemeinschaftsschulen|Ort= München |Verlag=GRIN Verlag | Jahr=2004 | ISBN=3-638-87077-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Dietrich Benner, Herwart Kemper | Titel=Theorie und Geschichte der Reformpädagogik. Teil 2: Die Pädagogische Bewegung von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik | Auflage=2. | Ort=Weinheim / Basel |Verlag= Beltz| Jahr=2009 |ISBN=978-3-407-32107-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=bgix7BXklY8C&amp;amp;pg=PA263&amp;amp;lpg=PA263&amp;amp;dq=Alle+Kr%C3%A4fte+des+Kindes+werden+gel%C3%B6st,+gepflegt+und+entwickelt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=d1Jdt0rdtz&amp;amp;sig=zOGZH5IL7pL4lz7t-480BedIHtM&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=GBl6TYeUD83Lswbckr2YDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Alle%20Kr%C3%A4fte%20des%20Kindes%20werden%20gel%C3%B6st%2C%20gepflegt%20und%20entwickelt&amp;amp;f=false Ausführliche Biografie in &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Biografie-Personenlexikon,&amp;#039;&amp;#039; von Dirk Brietzke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1099442044|VIAF=15769563}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lottig, William}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lottig, William&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reformpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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