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	<title>William Fardely - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=William_Fardely&amp;diff=2365140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-03-16T12:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wohnhaus von William Fardely.jpg|mini|Gedenktafel an Fardelys Wohnhaus in Mannheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William Fardely&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1810]] in [[Ripon]], [[Yorkshire|Grafschaft York]], [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]]; † [[26. Juni]] [[1869]] in [[Mannheim]]) gehörte zu den Wegbereitern der [[Telegrafie#Kabelgebundene Telegrafie|elektrischen Telegrafie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=TECHNOSEUM |url=https://technoblog.technoseum.de/einer-der-ersten-heissen-draehte-deutschlands-telegraf-von-william-fardely-jetzt-in-der-ausstellung-im-technoseum/ |titel=Einer der ersten heißen Drähte Deutschlands: Telegraf von William Fardely jetzt in der Ausstellung im TECHNOSEUM - |datum=2019-06-26 |sprache=de |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fardelys Vater, britischer Staatsbürger, hatte sich 1820 in Mannheim als vermögender Privatier niedergelassen. Seine Mutter war Deutsche und Schwägerin von [[Johann Adam von Itzstein]]. Über Studium und Ausbildung von William Fardely ist nicht viel bekannt; von 1840 bis 1842 hielt er sich in England auf und sammelte in London Erfahrungen mit dem von [[William Fothergill Cooke]] (1806–1879) und [[Charles Wheatstone]] (1802–1875) im Eisenbahndienst benutzten [[Zeigertelegraf]]en. Zurück in Mannheim bezeichnete er sich fortan als „Telegrapheningenieur“. 1843 kam der erste elektrische Telegraf in Deutschland in Form eines [[Nadeltelegraf]]en nach Cooke und Wheatstone auf der Eisenbahnstrecke [[Aachen]]-[[Ronheide]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 veröffentlichte er eine Abhandlung über den von ihm entwickelten „electromagnetischen Typotelegraphen“. In Anlehnung an das englische Vorbild konstruierte Fardely einen vereinfachten [[Zeigertelegraf]]en, der 1844 bei der 8,8&amp;amp;nbsp;km langen Linie längs der [[Taunus-Eisenbahn]] zwischen [[Wiesbaden Taunusbahnhof|Wiesbaden]] und [[Bahnhof Mainz-Kastel|Kastel]] eingeführt wurde. Dies war die zweite [[Telegrafenlinie]] in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fardely nutzte bei seinem Telegrafen im praktischen Einsatz erstmals überhaupt die Leitfähigkeit der [[Erdung|Erde]] als Rückleitung. Dadurch kam er mit nur einer einzigen Drahtleitung aus, was die Kosten für den Bau von 1800 Gulden auf 80 Gulden für den Kilometer verbilligte. Die Freileitung bestand aus einem an Holzmasten befestigten Kupferdraht von 1,5&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser. An beiden Endpunkten der Linie hatte man große Kupferplatten in den Boden versenkt, um so die Leitfähigkeit zu erhöhen. Wenig später wurde die Linie von Kastel bis [[Frankfurt Taunusbahnhof|Frankfurt]] verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fardely konnte auch die Telegrafenapparate für seine Linien preiswert liefern, die er in – für damalige Verhältnisse – großer Stückzahl von Schwarzwälder Uhrmachern bauen ließ. So wurde Fardelys Zeigertelegraf 1846/47 bei der Sächsisch-Schlesischen und Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn eingeführt. Unter Fardelys Leitung wurde 1851 die Telegrafenlinie entlang der [[Pfälzische Ludwigsbahn|pfälzischen Ludwigsbahn]] zwischen [[Neunkirchen (Saar)|Neunkirchen]] und [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] errichtet und mit seinen Zeigertelegrafen ausgestattet. Fardely beteiligte sich auch an der Entwicklung der [[Relais]]übertragung und an der Verbesserung der [[Galvanische Zelle|galvanischen Elemente]], doch blieb dem Ingenieur, der nebenbei als [[Pyrotechniker]], wohl auch als Maler und Musiker arbeitete, eine Wirkung in der Breite letztlich versagt. Er starb am 26. Juni 1869 im Mannheimer Allgemeinen Krankenhaus und wurde auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;William Fardelys Grab&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;. 4 (1903), Nr. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Auf der &amp;#039;&amp;#039;Kurpfälzer Meile der Innovationen&amp;#039;&amp;#039; vor dem [[Schloss Mannheim|Mannheimer Schloss]] erinnert eine Bronzeplatte an die bahnbrechende Erfindung des nach ihm benannten Zeigertelegraphen, bei dem er die Erde als Rückleiter für den notwendigen Betriebsstrom nutzte und so die Baukosten der Telegraphenanlagen erheblich senken konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meile-der-innovationen.de/innovationen/1844-zeigertelegraph-william-fardely |titel=Zeigertelegraph 1844 |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|48|497|497|Fardely, William|Franz Maria Feldhaus|ADB:Fardely, William}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|24|24|Fardely, William|Gustaf Jacob|119237334}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur &lt;br /&gt;
|Autor = Kurt Jäger, Friedrich Heilbronner&lt;br /&gt;
|Titel = Lexikon der Elektrotechniker&lt;br /&gt;
|Auflage=2. | Verlag = VDE Verlag | Jahr = 2010 | ISBN = 978-3-8007-2903-6}}&lt;br /&gt;
* {{literatur| Autor=Ulrich Kern, Christel Hess| Titel=William Fardely - Ein Lebensbild des Mannheimer Erfinders. Morsetaste, Hughes-Apparat, Fernschreiber| Verlag=Landesmuseum für Technik und Arbeit| Ort=Mannheim| Datum=1994| Reihe=LTA Forschung Diskussionsforum| NummerReihe=18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.meile-der-innovationen.de/innovationen/1844-zeigertelegraph-william-fardely/|titel=1844 Zeigertelegraph: Kurpfälzer Meile der Innovationen|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=meile-der-innovationen.de|seiten=|datum=|archiv-url=|archiv-datum=|zugriff=2017-11-21|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119237334|VIAF=10651659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fardely, William}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fardely, William&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ripon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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