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	<title>William Duddell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-14T22:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:William Duddell.jpg|mini|William Du Bois Duddell]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;William Du Bois Duddell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1872]] in [[London]]; † [[4. November]] [[1917]] ebenda) war ein englischer [[Elektroingenieur]] und Erfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn von Frances Kate Du Bois (1852–1931) in London geboren, die ab 1881 mit George Duddell (1821–1887), einem Landbesitzer aus [[Brighton]] verheiratet war. Seine Jugend verbrachte er überwiegend in [[Cannes]], [[Frankreich]]. Dort besuchte er das Stanislas-Gymnasium. Auf den Besuch einer der großen Schulen in England musste er wegen seiner labilen Gesundheit verzichten. Über ihn wird berichtet, seine außergewöhnliche Begabung zum Bau von Geräten und Instrumenten habe sich bereits im Alter von vier Jahren gezeigt. Er soll in diesem Alter seinen ersten Automaten durch Einbau eines Uhrwerks in eine Spielzeugmaus konstruiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schulzeit studierte er bei [[William Edward Ayrton]] am &amp;#039;&amp;#039;Central Technical College&amp;#039;&amp;#039; in [[London]] und begann sich intensiv mit Elektrotechnik zu beschäftigen. Von 1890 bis 1893 absolvierte er eine Lehre bei &amp;#039;&amp;#039;Davey, Paxman and Co&amp;#039;&amp;#039; in [[Colchester]]. Im Jahr 1893 entwickelte er den von [[André-Eugène Blondel]] erfundenen elektromagnetischen Nadel-[[Oszillograph]]en zum Saiten-Oszillographen weiter und konnte Wechselströme mit hoher Genauigkeit messen und in Kurven aufzeichnen. Indem er das in der Apparatur von Blondel verwendete Eisenblättchen durch ein schmales, etwa 02, bis 0,3&amp;amp;nbsp;mm starkes Eisenband ersetzte, erzielte er Eigenfrequenzen bis 50.000&amp;amp;nbsp;Hz.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Schering: &amp;#039;&amp;#039;Schwingungsinstrumente&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Apparate und Messmethoden für Elektrizität und Magnetismus&amp;#039;&amp;#039;, Band 16 von &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Physik&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag 1927, bzw. als E-Book 2013, ISBN 978-3-642-90775-3. S. 324 f.&amp;lt;br&amp;gt;({{Google Buch|BuchID=JbahBgAAQBAJ|Seite=325|Hervorhebung=&amp;quot;Duddell&amp;quot;}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1901 unterrichtete er am &amp;#039;&amp;#039;City and Guilds of London Institute&amp;#039;&amp;#039; und nutzte deren Einrichtungen, um eingehend mit elektro-physikalischen Apparaturen zu experimentieren und sich dabei eigene Geräte, vor allem Messinstrumente zu bauen. Neben seinem Oszillographen konstruierte er ein Thermo-Amperemeter und ein Thermo-[[Galvanometer]]. Seine große Bekanntheit erlangte er aber mit dem „singenden Lichtbogen“ (engl.: „Singing Arc“), den er am 13. Dezember 1900 vor der Londoner [[Institution of Electrical Engineers]] (IEE) präsentierte. Bevor Edison 1880 auf seine Glühlampe ein Patent erhalten hatte, waren [[Kohlebogenlampe]]n verbreitet, vor allem als erste elektrische Straßenbeleuchtungen. Einer noch breiteren Anwendung der Technik stand als Nachteil im Weg, dass der [[Lichtbogen]] auch ein deutlich hörbares, überwiegend als sehr unangenehm empfundenes elektrostatisches Brummen oder Zischen erzeugte. Duddell unternahm in öffentlichem Auftrag Versuche, dieses Brummen zu beseitigen, als er zufällig die heute „Duddell-Effekt“ genannte Wirkung entdeckte, die durch Parallelschaltung eines [[Schwingkreis]]es aus einer Spule mit hoher Selbstinduktion und einem [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] zu beobachten ist. Der Lichtbogen kann zu Schwingungen angeregt werden, deren Frequenz in einem für das [[Ohr#Gehör|menschliche Gehör]] wahrnehmbaren Bereich liegt, so dass die Versuchsanordnung Töne erzeugt, die auch ohne Verstärkung durch einen Lautsprecher zu hören sind. Die Tonhöhe hing von der Wechselstromfrequenz im Kondensatorkreis ab. Im Jahr 1901 veröffentlichte er dazu einen bedeutenden Aufsatz, der von der [[Royal Society]] präsentiert wurde und der auch in Deutschland unter dem Titel „Über neue Wirkungen des Gleichstromlichtbogens“ erschienen ist. Duddell ergänzte eine Tastatur und konstruierte damit eines der ersten elektrischen Musikinstrumente. Bei den anschließend sehr zahlreichen Vorführungen des Instruments, soll er die Hymne [[God Save the Queen]] darauf gespielt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die auf den „singenden Bogen“ aufbauende Erfindung des [[Lichtbogensender]]s stammt noch von ihm selbst und nicht erst vom dänischen Erfinder [[Valdemar Poulsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Milan Vidmar: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über die wissenschaftlichen Grundlagen der Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag 1928, bzw. als E-Book 2013, ISBN 978-3-642-52626-8. S. 417&amp;lt;br&amp;gt;({{Google Buch|BuchID=cBj0BgAAQBAJ|Seite=417|Hervorhebung=&amp;quot;Lichtbogensender&amp;quot;}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Duddell konstruierte einen Gleichstrom-Lichtbogen-Sender für 120&amp;amp;nbsp;kHz und verschiedene funktechnische Messgeräte. Für den praktischen Einsatz eignete sich aber erst die von Poulsen entwickelte, wesentlich ausgereiftere Konstruktion, die ungedämpfte Schwingungen mit einer Frequenz bis zu 250&amp;amp;nbsp;kHz erzeugen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1907 wurde Duddell Präsident des &amp;#039;&amp;#039;British Institute of Radiology&amp;#039;&amp;#039;. Von 1912 bis 1914 war er der bislang jüngste Präsident der &amp;#039;&amp;#039;IEE&amp;#039;&amp;#039;, als Mitglied war er schon 1904 aufgenommen worden. In den Jahren 1906 und 1911 lud ihn die [[Royal Institution of Great Britain]] dazu ein, die traditionelle [[Weihnachtsvorlesung (Royal Institution)|Weihnachtsvorlesung]] zu halten. Eine Tradition, die 1825 von [[Michael Faraday]] begründet worden war. Duddel präsentierte die Themen „Signalling to a Distance“ and „Modern Electricity“. Die britische Gelehrtengesellschaft [[Royal Society]] wählte ihn 1907 zum Fellow und verlieh ihm 1912 die [[Hughes-Medaille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Ehren stiftete das [[Institute of Physics]] den „Duddell Medal and Prize“, eine in den Jahren 1923 bis 2008 jährlich oder zumindest alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung an verdiente Physiker. Ab 2008 wurde der Name jedoch geändert auf „[[Dennis Gabor Medal and Prize]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE-Verlag, Berlin und Offenbach 1996, ISBN 3-8007-2120-1. S. 103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://people.clarkson.edu/~ekatz/scientists/duddell.html | wayback=20080625222040 | text=William Du Bois Duddell}}, Biographie auf einer Seite der Clarkson University&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|292/000168785/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117657417|VIAF=35239807}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duddell, William}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funk- und Radiopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duddell, William&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Duddell, William Du Bois&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Elektrotechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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