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	<title>Willi Willing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Willing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1907]] in [[Berlin]]; † [[20. November]] [[1983]] in [[Berchtesgaden]]) war ein deutscher Elektrotechniker und Professor für Elektrowirtschaft an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]] und Gaudozentenbundführer von Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hachtmann2007&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=[[Rüdiger Hachtmann]]|title=Wissenschaftsmanagement im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;|url=http://books.google.com/books?id=gu-0HL0SLLcC&amp;amp;pg=PA279|accessdate=2011-05-22|year=2007|publisher=Wallstein Verlag|isbn=9783835301085|pages=279 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Berliner Werkzeugdrehers studierte Elektrotechnik an der TH Berlin und wurde im Juni 1928 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hachtmann2007&amp;quot;/&amp;gt; Willing trat 1929 der [[Sturmabteilung|SA]] bei und wechselte 1931 zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 12.559). Seit 1932 war er für den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee678&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 678.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1932 war er als Hilfsassistent an der TH Berlin-Charlottenburg beschäftigt. Hier zog er ein „leistungsfähiges V-Männernetzwerk von wissenschaftlichen Mitarbeitern“ auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon&amp;quot;&amp;gt;Gerd Simon: [http://homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/Haeftlingsfo.pdf &amp;#039;&amp;#039;Häftlingsforschung&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 119&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Oktober 1933 leitete er die Dozentenschaft der TH Berlin. 1934 wurde er Gebietsleiter und 1935 Gaudozentenbundführer des Berliner [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbundes]]. Damit war Willing der ranghöchste Parteifunktionär an den Berliner Hochschulen. Diese Funktion übte er bis 1944 aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hachtmann2007&amp;quot;/&amp;gt; Am 1. April 1935 wurde er an der TH Berlin Oberingenieur. Er wurde dort mit einer [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung des Haushalts&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1935 bis 1937 war er Referent der Forschungsabteilung im [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung|Reichswissenschaftsministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee678&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er im Januar 1936 [[Karl Willy Wagner]] suspendiert hatte, war er von Februar 1936 bis März 1937 kommissarischer Direktor des [[Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik|Heinrich-Hertz-Institut]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ulrichthoma.de/alfredthoma/ &amp;#039;&amp;#039;Auszug aus der unveröffentlichten Biographie meines Vaters Dr. phil. Alfred Thoma&amp;#039;&amp;#039;] auf www.ulrichthoma.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. April 1937 wurde er an der TH Berlin zum a.o. Professor berufen und wurde dort am 1. Juli 1940 zum Ordinarius für Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der SS erreichte Willing 1939 den Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee678&amp;quot;/&amp;gt; Nach einem Konflikt mit dem Ingenieur-Inspekteur des [[Oberkommando des Heeres|OKH]] Generalleutnant [[Philipp Linn]], der die Wehrtechnische Fakultät als „Unfug“ bezeichnete, folgte eine Gerichtsverhandlung. Im Prozess berief sich Willing auf seine Geheimhaltungspflicht als SD-Mitarbeiter. Aufgrund dieser Aussage ließ [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] Willing vor ein SS-Gericht stellen, das jedoch bis zum Kriegsende kein Urteil aussprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1942 war Willing stellvertretender Leiter des Amts C III im [[SS-Hauptämter|SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]] und war dort mit der Organisation der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen befasst. Im Herbst 1943 wechselte er zur Gruppe Bauwesen beim [[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]] Ost ins [[Generalgouvernement]] mit Dienstsitz [[Krakau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmaltz182f&amp;quot;&amp;gt;Florian Schmaltz: &amp;#039;&amp;#039;Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus. Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005, S. 182f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Dezember 1944 organisierte Willing aus Mitteln der Wehrtechnischen Fakultät der TH Berlin ein aus KZ-Häftlingen bestehendes &amp;#039;&amp;#039;Chemikerkommando&amp;#039;&amp;#039; im [[KZ Flossenbürg]], das einen Kampfstoffdetektor fertigen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Schmaltz: &amp;#039;&amp;#039;Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus. Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1971 lebte er in Braunschweig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-63627435.html &amp;#039;&amp;#039;Nie etwas davon gehört&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Der Spiegel]], Ausgabe 5/1969 vom 27. Januar 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
*mit Bernhard Endrucks und Hans Lambrecht: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über Aufgaben in der Elektrowirtschaft&amp;#039;&amp;#039;; Berlin: Willing 1933–34&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaftlichkeit der Stromversorgung des Haushalts. Eine elektrizitätswirtschaftliche Studie unter Berücksichtigung der Kochstromversorgung&amp;#039;&amp;#039;; 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 183–184.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Marie-Luise Bott (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Haltung der Berliner Universität im Nationalsozialismus – Max Vasmers Rückschau 1948.&amp;#039;&amp;#039; Neues aus der Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Band 1. Humboldt-Universität zu Berlin, 2009. ISBN 978-3-9813135-6-7 [https://edoc.hu-berlin.de/series/geschichte-hu/1/PDF/1.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1143166183|VIAF=45328062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willing, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDDB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Willing, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechniker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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