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	<title>Willi Sitte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Sitte&amp;diff=16443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChickSR: /* Leben */ Link</title>
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		<updated>2026-04-12T10:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willi Sitte2007.jpg|mini|hochkant|Willi Sitte, 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Februar]] [[1921]] in [[Chrastava|Kratzau]], [[Tschechoslowakei]]; † [[8. Juni]] [[2013]] in [[Halle (Saale)]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Umstrittener DDR-Maler: Willi Sitte ist tot&amp;#039;&amp;#039; In: [[Spiegel Online]], 8. Juni 2013 ([https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/beruehmter-ddr-maler-willi-sitte-ist-tot-a-904507.html spiegel.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Grafik]]er. Er war lange Zeit Präsident des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbandes Bildender Künstler]] (VBK) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willi Sitte wuchs als drittjüngstes Kind eines [[sudetendeutsche]]n Bauern, eines Gründungsmitglieds der [[Komunistická strana Československa|Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei]] (KPTsch), und einer tschechischen Mutter mit vier Brüdern und zwei Schwestern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RBB123&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rbb-online.de/zurperson/interview_archiv/sitte_willi.html &amp;#039;&amp;#039;Günter Gaus im Gespräch mit Willi Sitte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]]&amp;#039;&amp;#039;, 1996, Interview.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder [[Rudolf Sitte]] war ebenfalls ein in der DDR tätiger Künstler im Bereich der baubezogenen Kunst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-G1128-0034-001, Berlin, Auszeichnung Willi Sitte mit dem Käthe-Kollwitz-Preis.jpg|mini|Ein Toast nach der Auszeichnung Willi Sittes (rechts) mit dem [[Käthe-Kollwitz-Preis]] im Jahr 1968, links [[Werner Klemke]], in der Mitte [[Kurt Schwaen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z1008-315, Leipzig, &amp;quot;Neues Gewandhaus&amp;quot;, Tafelbild.jpg|mini|Tafelbild „Rock-Sänger“ (Reproduktion) von Willi Sitte im [[Gewandhaus (Leipzig)|Neuen Gewandhaus]] in Leipzig, 1981]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-1003-024, Dresden, X. DDR-Kunstausstellung, Sitte, Honecker.jpg|mini|Willi Sitte mit [[Erich Honecker]] bei der Eröffnung der X. Kunstausstellung der DDR 1987]]&lt;br /&gt;
Sittes Zeichentalent wurde früh durch einen Zeichenlehrer gefördert. Nach der Schule studierte er ab 1936 an der Kunstschule des [[Nordböhmisches Gewerbemuseum| Nordböhmischen Gewerbemuseums]] in [[Liberec|Reichenberg]] Textilmusterzeichner und wurde 1940 an die [[Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei]] in [[Kronenburg]] in der [[Eifel]] empfohlen. Seine Kritik an den dortigen Aufgaben führte 1941 zur Einberufung in die [[Wehrmacht]] an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Dort erkrankte er an [[Ikterus|Gelbsucht]] und wurde nach einem Heimaturlaub nach [[Italien]] versetzt, wo er 1944 desertierte und sich [[Resistenza|italienischen Partisanen]] anschloss. Dort entstand sein siebenteiliger Totentanz-Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Danza funebre del terzo Reich&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Beitrag von [[Ingeborg Ruthe]] war er „nur zwei Wochen lang“ am Partisanenkampf bei den Garibaldi-Truppen beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Ruthe: &amp;#039;&amp;#039;Guter Künstler, schlechter Mensch? An der Hallenser Willi-Sitte-Retrospektive scheiden sich abermals die Geister. Der ehemalige Staatsmaler der DDR hat seine Biografie ein wenig frisiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 2. November 2021, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wird auch durch Recherchen der [[ARD]]-Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Bella Ciao! - Vom deutschen Soldaten zum Partisan&amp;#039;&amp;#039; gestützt.&amp;lt;ref&amp;gt;ARD Mediathek (WDR)/ARD-History: [https://www.wdr.de/programmvorschau/ard/sendung/2025-06-24/03-45/poc_import_4002781109/bella-ciao-vom-deutschen-soldaten-zum-partisan.html &amp;#039;&amp;#039;Bella Ciao! - Vom deutschen Soldaten zum Partisan&amp;#039;&amp;#039;. 2025.] Mehrfachausstrahlung Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach künstlerischen Arbeiten in [[Mailand]], [[Vicenza]] und [[Venedig]] kehrte Sitte 1946 nach Kratzau zurück, musste seine Heimat aber wegen der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]] verlassen und lebte danach in Halle (Saale), wo er 1947 in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] eintrat. 1951 erhielt Sitte einen Lehrauftrag an der &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Kunsthochschule Burg Giebichenstein]]&amp;#039;&amp;#039;. 1959 wurde er dort zum Professor berufen und leitete zunächst die Klasse für Textilgestaltung. Er war damals ein Vertreter der aufmüpfigen, eigenwilligen Kunstszene in Halle, die Unabhängigkeit von Kulturfunktionären einklagte, was zu Konflikten mit seiner Partei und in seiner Lehrtätigkeit führte.&lt;br /&gt;
Zu seinen Freunden gehörten damals [[Christa Wolf]], [[Wolf Biermann]], [[Eva-Maria Hagen]], [[Sarah Kirsch]], [[Rainer Kirsch]] und andere. Ab 1964 stieg Willi Sitte aktiv in die Politik ein, was zum Verlust einiger freundschaftlicher Kontakte führte.&lt;br /&gt;
Als Vertreter des [[Sozialistischer Realismus|sozialistischen Realismus]] wuchs seit dem Ende der 1960er Jahre seine offizielle Anerkennung. 1969 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]] gewählt, was er bis 1991 war. Er war von 1974 bis 1988 Präsident des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbandes Bildender Künstler der DDR]] (VBK-DDR) und seit 1976 Abgeordneter der [[Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1989 war er Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]] (ZK der SED). Er wurde von 1965 bis 1975 als „Geheimer Informator“ der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit (Stasi)]] geführt, galt aber als „politisch unzuverlässig“, es hieß, er habe seine Bereitschaftserklärung „nicht ernst genommen“ … „Nach Meinung seiner Kritiker gehörte Sitte zu den DDR-Verantwortlichen, die Karrieren je nach politischer Linie förderten oder zerstörten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print-welt/article458208/Willi-Sitte-bei-Stasi-gefuehrt.html |titel=Willi Sitte bei Stasi geführt |werk=Die Welt |datum=2001-06-20 |abruf=2020-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 war Willi Sitte Mitglied des [[Weltfriedensrat]]es und seit 2001 Korrespondierendes Mitglied der [[European Academy of Sciences, Arts and Humanities]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Produktivität als Maler und Hochschullehrer wurde dadurch nicht verringert. Sein Werk ist von figürlichen Darstellungen bestimmt, oft in geradezu barock anmutenden Formen. Die expressiven Körperdarstellungen als Ausdrucksträger gesellschaftlicher Aussagen und politischer Ideen provozierten oft das Kunstpublikum.&amp;lt;!-- Im DDR-Volksmund hieß es daher: &amp;#039;&amp;#039;Lieber vom Leben gezeichnet, als von Sitte gemalt.&amp;#039;&amp;#039; Bitte belegen --&amp;gt; Als Hochschullehrer engagierte er sich in der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses, darunter von 1975 bis 1987 als Direktor der Sektion Bildende und Angewandte Kunst der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Sitte lebte und arbeitete in Halle und in [[Großjena]] im Verbandshaus (heute: [[Akademie Haus Sonneck]]). Neben [[Werner Tübke]], [[Bernhard Heisig]], [[Heinz Zander]] und [[Wolfgang Mattheuer]] gilt er als bedeutendster Maler der DDR. Wegen seines Bekenntnisses zum [[Kommunismus]] und seiner Parteikarriere in der SED lösten seine Werke und Ausstellungen nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] bisweilen öffentliche Diskussionen aus. So wurde im Sommer 2001 eine geplante Jubiläumsausstellung des Künstlers zu seinem 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstag im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in Nürnberg vom Verwaltungsrat kurzfristig verschoben, weil man Sittes Rolle als DDR-Kulturfunktionär erst noch genauer untersuchen wollte. Sitte sagte daraufhin die bereits vorbereitete Ausstellung ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lemo&amp;quot;&amp;gt;siehe LeMO.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen stellte er in Mailand aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Schumann (Verleger)|Frank Schumann]]: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1169276.gesellschaft-zum-schutz-von-buergerrecht-und-menschenwuerde-abgesang-mit-chor.html &amp;#039;&amp;#039;Abgesang mit Chor. Die GBM hat sich in Berlin offiziell verabschiedet&amp;#039;&amp;#039;], [[Neues Deutschland|nd.aktuell]], 12. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute fließen in Kritiken zu Sittes Werken oft nicht nur künstlerische Aspekte, sondern auch politische Beurteilungen ein. Andererseits sind seine Werke bis heute bei Kunstsammlern und Galerien im Westen Deutschlands und in Westeuropa begehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde in [[Merseburg]] am 28. Februar 2006 die [[Willi-Sitte-Galerie]] eröffnet. Dies geschah im Beisein des früheren Bundeskanzlers [[Gerhard Schröder]] und des damaligen Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, [[Wolfgang Böhmer]]. Die Stiftung ist in einer historischen [[Kurie (Gebäude)|Domkurie]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitte wurde auf dem [[Gertraudenfriedhof (Halle)|Gertraudenfriedhof]] in Halle beerdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mzweb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trauerfeier für Willi Sitte: Rosen und Kerzen zum Abschied.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Juni 2013 ([https://www.mz.de/kultur/trauerfeier-fur-willi-sitte-rosen-und-kerzen-zum-abschied-2138437 mz.de]), abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trauerrede hielt der Theologe und Gewerkschafter [[Jürgen Weißbach]] (* 1938).&amp;lt;ref name=&amp;quot;mzweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Wille Sitte, Halle (Saale).jpg|mini|Grab Willi Sitte, Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäre Situation ==&lt;br /&gt;
Sitte heiratete 1947 in erster Ehe Irmgard Kindler. Dieser Ehe entstammte 1949 Sohn Volkmar, der später als Anwalt tätig war. Die Ehe wurde 1963 geschieden. Sitte heiratete dann in zweiter Ehe die Graphikerin [[Ingrid Sitte|Ingrid Dreßler]]. Dieser Ehe entstammt die 1966 geborene Tochter Sarah, verheiratete Rohrberg, welche als Museologin tätig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.galerie-schwind.de/kuenstler/willi-sitte |titel=Willi Sitte bei Galerie Schwind |abruf=2021-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitte ist der Urgroßonkel des Schriftstellers [[Aron Boks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Preise ==&lt;br /&gt;
* 1953: Kunstpreis der Stadt Halle für das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx liest vor&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: Kunstpreis der Stadt Halle, für das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Aus den Tagen bei Leipzig&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: [[Kunstpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Käthe-Kollwitz-Preis]] der Akademie der Künste&lt;br /&gt;
* 1974: [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1974: Wahl zum Präsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR&lt;br /&gt;
* 1977: Beteiligung an der [[Documenta 6]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Nationalpreis der DDR]] erster Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1983: Ernennung zum Mitglied im Künstlerhaus Wien, [[Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs|Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs]]&lt;br /&gt;
* 1985: Wahl zum Mitglied des [[Weltfriedensrat]]es&lt;br /&gt;
* 1988: Wahl zum Ehrenpräsidenten des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbandes Bildender Künstler der DDR]]&lt;br /&gt;
* 2001: Wahl zum korrespondierenden Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;European Academy of Sciences, Art and Humanities&amp;#039;&amp;#039; in Paris&lt;br /&gt;
* 2003: Gründung der Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst mit Sitz in Merseburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://willi-sitte-galerie-merseburg.de/ Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Bürgerpreis „Der Esel der auf Rosen geht“ der Stadt Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 2008: Ehrenbürgerschaft der Stadt [[Montecchio Maggiore]] (Italien), für seine Verdienste während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in Montecchio Maggiore, wo er sich nach seiner Desertion aus der Wehrmacht den Partisanen anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tageblatt&amp;quot;&amp;gt;[http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1225104634183&amp;amp;openMenu=1037634251521&amp;amp;calledPageId=0&amp;amp;listid= &amp;#039;&amp;#039;Naumburger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: erneute Verleihung des Kunstpreises der Stadt Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 2009: Menschenrechtspreis der [[Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde]] (GBM) zusammen mit [[Heidrun Hegewald]] und [[Walter Womacka]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gbmev.de/preistr.htm |wayback=20170223100402 |text=&amp;#039;&amp;#039;Menschenrechtspreis der GBM&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ddr-kabinett-bochum.blogspot.com/2012/04/bildende-kunst-in-der-ddr-ist.html &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst in der DDR ist untrennbar mit Willi Sitte verbunden&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Der Komponist [[Wolfgang Fuchs (Keyboarder)|Wolfgang „Paule“ Fuchs]] schrieb im Jahr 2009 über Bilder von Willi Sitte den Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Gemälde einer Vernissage&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Schriftliche Unterlagen von Willi Sitte liegen im Archiv für Bildende Kunst des Germanischen Nationalmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sittes Hauptwerke versinnbildlichen menschliche Solidarität (wie „Hochwasserkatastrophe am Po“ von 1953), klagen den Krieg an („Massaker&amp;amp;nbsp;II“, 1959) oder die Zweitklassigkeit „Herr Mittelmaß“ (mitunter auch „Herr Dr. Mittelmaß“), richten sich gegen Imperialismus und Faschismus oder rühmen die Arbeiterklasse. Daneben entwickelten sich erotische Motive wie „Atelier“ und „Einblick“ von 1976, &amp;#039;&amp;#039;Im Bademantel&amp;#039;&amp;#039; von 1977 und „Drei Grazien in Vitrine“ von 1982 mit üppigen (meist nackten) Frauen zu seinem Markenzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Anerkennung fand Willi Sitte unter anderem 1972 auf der 3.&amp;amp;nbsp;Internationalen Grafikbiennale Florenz, wo er mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde, sowie mit der Teilnahme an der &amp;#039;&amp;#039;[[documenta&amp;amp;nbsp;6]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Kassel]] 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkstandorte (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Forum für Internationale Kunst]], Aachen&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Walter]], Augsburg&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Historisches Museum]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Müpa Budapest|Ludwig Museum für Internationale Kunst]] Budapest und Peking&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Künstlerkolonie Darmstadt]], Darmstadt&lt;br /&gt;
* [[Galerie Neue Meister]], Dresden&lt;br /&gt;
* [[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr]], Dresden&lt;br /&gt;
* [[Museum für aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle]], Durbach&lt;br /&gt;
* [[Städel Museum]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Stadtmuseum Gera]]&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)|Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt]], Halle/Saale&lt;br /&gt;
* [[Kunsthalle Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Ludwig]], Köln&lt;br /&gt;
* [[Museum der bildenden Künste Leipzig]]&lt;br /&gt;
* Willi-Sitte-Galerie, Merseburg&lt;br /&gt;
* Sammlung [[Hasso Plattner]], Potsdam&lt;br /&gt;
* [[Kunsthalle Rostock]]&lt;br /&gt;
* Städtisches Museum Suhl&lt;br /&gt;
* [[Klassik Stiftung Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Museum am Dom (Würzburg)|Museum am Dom]], Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchillustrationen ===&lt;br /&gt;
* [[Anna Seghers]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstand der Fischer von St. Barbara]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit Zeichnungen und Original[[lithographien]] von Willi Sitte, Verlag Faber &amp;amp; Faber, Leipzig 2001.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Peuckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnern. Vergessen.&amp;#039;&amp;#039; Lyrikband mit Grafiken von Willi Sitte. Lychatz-Verlag, Leipzig 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Edition Galerie Schwind: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte – Gemälde 1950–2002&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2009.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte.&amp;#039;&amp;#039; Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Maler und Werk]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1976.&lt;br /&gt;
* Robert R. Shane: &amp;#039;&amp;#039;Personal and Political. The Dynamics of East German Art in the Painting of Willi Sitte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Art criticism&amp;#039;&amp;#039;. No. 2, 1980, S.&amp;amp;nbsp;121–142.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Jahns]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herr Mittelmaß 1949–1995&amp;#039;&amp;#039;. Dingsda, Querfurt 1995, ISBN 3-928498-44-4.&lt;br /&gt;
* Thomas Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Willie Sitte&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Was von den Träumen blieb. Eine Bilanz der sozialistischen Utopie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Heiner Müller]]. Siedler Verlag, Berlin 1993, ISBN 3-88680-482-8, S. 153–169.&lt;br /&gt;
* Horst Kolodziej (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Sitte-Verbot. Katalog (k)einer Ausstellung; zum 80. Geburtstag Willi Sittes: Texte, Bilder, Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; GNN, Schkeuditz 2001.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Sehrt]]: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte – Lithographien 1976–2000&amp;#039;&amp;#039;. Halle (Saale) 2001, 52 S., 39 Abb., hrsg. vom Halleschen Kunstverein e.&amp;amp;nbsp;V. anlässlich der Ausstellung vom 27. Januar–4. März 2001 im Opernhaus Halle&lt;br /&gt;
* Gisela Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte, Farben und Folgen.&amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, Leipzig 2003, ISBN 3-936618-16-X.&lt;br /&gt;
* G. U. Grossmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politik und Kunst in der DDR: Der Fonds Willi Sitte im Germanischen Nationalmuseum.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-926982-98-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sitte, Willi&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 903–907.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=willi-sitte|lemma=Sitte, Willi|autor=Anke Scharnhorst, [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3314}}&lt;br /&gt;
* Meggie Jaworski: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sittes „[[Lidice]]“ – Zwischen Kunst und Politik&amp;#039;&amp;#039;. [[Magisterarbeit]] Universität Leipzig 2010, Masterdatenbank, VDG Weimar, Kromsdorf 2012, ([http://www.vdg-weimar.de/katalog/willi_sittes__quot_lidice_quot____zwischen_kunst_und_politik-700.html vdg-weimar.de] PDF kostenpflichtig).&lt;br /&gt;
* Gisela Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte – Lidice, Historienbild und Kunstpolitik in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 2011, ISBN 978-3-496-01439-3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reimermann&amp;quot;&amp;gt;[http://www.reimer-mann-verlag.de/controller.php?cmd=detail&amp;amp;titelnummer=101439&amp;amp;verlag=4 Verlagsinfo (mit Abbildung)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Bauer-Friedrich]], [[Paul Kaiser (Kulturwissenschaftler)|Paul Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Sittes Welt – Willi Sitte: Die Retrospektive&amp;#039;&amp;#039;, Katalog, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2021.&lt;br /&gt;
* Thomas Bauer-Friedrich, Paul Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Willi Sitte. Maler und Funktionär&amp;#039;&amp;#039;. Eine biografische Recherche, VG Bild Kunst, Dresden/Halle (Saale) 2021, ISBN 978-3-96502-021-4.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Lühr: Rufer in welche Räume? Willi Sitte und die Literatur. In: [[Sinn und Form]] 6/2023, S. 827–834&lt;br /&gt;
* [[Aron Boks]]: &amp;#039;&amp;#039;Nackt in die DDR – Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat&amp;#039;&amp;#039;, 400 Seiten, [[HarperCollins]], 21. Februar 2023, ISBN 978-3-7499-0558-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22sitte%2C%20willi%22%20&amp;amp;index=obj-all Bildindex der Kunst und Architektur]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118614827}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=willi-sitte |Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.willisitte-galerie-merseburg.de/ Willi-Sitte-Galerie in Merseburg]&lt;br /&gt;
* Aron Boks: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1148827.willi-sitte-onkel-willis-unbekanntes-werk.html &amp;#039;&amp;#039;Onkel Willis unbekanntes Werk&amp;#039;&amp;#039;], [[Neues Deutschland]], 26. Februar 2021&lt;br /&gt;
* {{archive.org |der-maler-willi-sitte-ein-leben-zwischen-kunst-und-politik-full |Der Maler Willi Sitte – Ein Leben zwischen Kunst und Politik (ARTE 2021) |Typ=F}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=X7difjujlZ4 Sittes Welt. Willi Sitte: Die Retrospektive –Ausstellungsfilm (Kurzfassung)] Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands / Verbandes Bildender Künstler der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118614827|LCCN=n83006925|VIAF=67258425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sitte, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (DDR)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sitte, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chrastava|Kratzau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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