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	<title>Willi Seifert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:56:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Seifert&amp;diff=2093088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-08-22T13:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Seifert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1915]] in [[Plauen]]; † [[30. Januar]] [[1986]]) war ein [[deutscher]] [[Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]]. Er war [[Generalleutnant]] und langjähriger stellvertretender [[Innenminister|Minister des Innern]] (MdI) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seifert war der jüngste Sohn eines [[Bauarbeiter]]s, der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Mitglied war. Mit zwölf Jahren begann er für die KPD zu arbeiteten. Er verteilte Flugblätter, kassierte Solidaritätsgroschen und nahm an den Aufmärschen und Kundgebungen teil. Als Schüler trat er dem [[Jung-Spartakusbund]] bei und hatte Begegnungen mit den führenden KPD-Funktionären [[Wenzel Verner]] und [[Ernst Schneller]]. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er von 1929 bis 1932 den Beruf des [[Maurer]]s. Im Alter von 15 Jahren wurde er am 28. April 1931 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unser Brandschutz&amp;#039;&amp;#039; (Zeitschrift der Volkspolizei) Nr. 7/1981&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete als KPD-Unterbezirkssekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde er verhaftet, weil er sich weiterhin für die inzwischen verbotene kommunistische Partei betätigte. Ein Gericht verurteilte ihn wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] zu einer [[Zuchthaus]]strafe, die er von 1935 bis 1938 im [[Zuchthaus Waldheim]] zubrachte. Von Juli 1938 bis April 1945 war er als politischer Häftling im [[KZ Buchenwald]] inhaftiert. Dort musste er Zwangsarbeit in der Tischlerei, dem Baukommando Effektenkammer und ab 1941 als [[Kapo (KZ)|Kapo]] der Arbeitsstatistik leisten. Er gehörte dem Lagerwiderstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung von der NS-Herrschaft]] 1945 wurde er [[Stadtkämmerer]] von Plauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Koch, Udo Wohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Buchenwaldkomitee. Die Periode von 1945 bis 1958&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 2010, ISBN 3-935275-14-5, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Oktober 1945 – zwei Tage nach seinem 30. Geburtstag – wurde er im Range eines Ministerialrat stellvertretender Chef der sächsischen Polizei (Stellvertreter von [[Artur Hofmann]]) und zugleich Präsident des Landeskriminalamtes. Nach Bildung der Deutschen Verwaltung des Innern (DVdI) 1946 wurde er im Range eines Generalinspekteurs, neben [[Erich Mielke]] und [[Kurt Wagner (General, 1904)|Kurt Wagner]],  Vizepräsident der DVdI. Seifert war für die Verwaltung, die Verkehrspolizei und die Feuerwehr zuständig. Nach Gründung der DDR und der Umwandlung der DVdI in das Ministerium des Innern (MdI) war er von Oktober 1949 bis 1956 Stellvertreter des Chefs der [[Deutsche Volkspolizei|DVP]]. Von 1950 bis 1953 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Parteihochschule Karl Marx]] mit dem Abschluss als Diplom-Gesellschaftswissenschaftler. Später belegte er einen Kurs an der [[Militärakademie „Friedrich Engels“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1953 leitete er mit dem Volkspolizei-Präsidenten von Berlin, Chefinspekteur [[Waldemar Schmidt]], einen Führungsstab für die Polizeikräfte der Hauptverwaltung der Deutschen Volkspolizei (HVDVP) im Präsidium der DVP in Berlin-Mitte. Die Führung des Einsatzes verlief chaotisch, man war zwar auf Proteste in Berlin vorbereitet, hatte jedoch nicht mit so einem massiven Ausbruch der Unzufriedenheit in der Bevölkerung gerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ehlert, Armin Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, S. 344&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Seifert, Willi 01.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Von 1957 bis März 1983 war er Stellvertreter des Ministers des Innern der DDR und Leiter der Hauptinspektion bzw. nach Umbenennung Bereitschaften/Kampfgruppen, zunächst im Rang eines [[Generalmajor]]s. In dieser Funktion war er von 1957 bis 1964 für die bewaffneten Organe zuständig (Bereitschaftspolizei, Feuerwehr und Kampfgruppen), von 1964 bis 1968 Chef des Stabes (Nachfolger von Oberst der VP [[Horst Ende (Polizist)|Horst Ende]]) und von 1968 bis März 1983 Leiter der Hauptinspektion. Im August 1961 war er als Mitglied des Stabs des Nationalen Verteidigungsrats der DDR operativ verantwortlich für den Bau der [[Berliner Mauer]]. 1962 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 30. Juni 1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiferts Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 10. Februar 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber und 1974 in Gold&lt;br /&gt;
* 1965 und 1983 Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1969 [[Scharnhorst-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1975 [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1980 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1985 Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ministerium des Inneren (1984) (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Leben und Kampf im Dienst des Volkes&amp;#039;&amp;#039;. Literarische Portraits, Band 1, Berlin: MdI, S. 119–157.&lt;br /&gt;
*  Niethammer, Lutz (1994), „Der jugendliche Held als graue Eminenz: Willi Seifert“, in: ders. &amp;#039;&amp;#039;Der gesäuberte Antifaschismus. Die SED und die roten Kapos von Buchenwald&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Akademie Verlag, S. 133–138.&lt;br /&gt;
* Diedrich, Torsten/[[Hans Ehlert|Ehlert, Hans]]/Wenzke, Rüdiger (1998), &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste der Partei – Handbuch der bewaffneten Organe der DDR,&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Christoph Links, S. 709, ISBN 3-86153-160-7&lt;br /&gt;
* Ehlert, Hans/[[Armin Wagner|Wagner, Armin]] (2003), &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Christoph Links, S. 344, ISBN 3-86153-312-X&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=willi-seifert|lemma=Seifert, Willi|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1076141706|VIAF=317278234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seifert, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Plauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Landeskriminalamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Scharnhorst-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seifert, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher politischer KZ-Häftling, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime und General der Volkspolizei&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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