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	<title>Willi Reiland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:44:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Reiland&amp;diff=1302132&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-09-05T08:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Reiland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1933]] in [[Horní Staré Město|Oberaltstadt]], [[Tschechoslowakei]]; † [[14. November]] [[2015]] in [[Haibach (Unterfranken)|Haibach]])  war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Von 1970 bis 2000 war er [[Oberbürgermeister]] der unterfränkischen Stadt [[Aschaffenburg]] im Freistaat [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im September 1946 wurde Reiland (im Alter von zwölf Jahren) zusammen mit seiner Familie aus der Tschechoslowakei vertrieben. Die Familie kam nach [[Haibach (Unterfranken)|Haibach]] im [[Landkreis Aschaffenburg]]. Nach dem Besuch der [[Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg|Oberrealschule in Aschaffenburg]] legte Reiland 1953 sein Abitur ab und studierte Rechtswissenschaften in [[Würzburg]]. 1957 absolvierte er seine erste Staatsprüfung. Seine Referendarzeit beendete er 1961 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung. Im Anschluss wurde Reiland Assessor bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Er promovierte 1960 zum Dr.&amp;amp;nbsp;jur. mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Der Entwurf eines bayerischen allgemeinen Verwaltungsgesetzes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1962 heiratete Reiland Elvira Hattig. Die Eheleute bekamen zwei Söhne. 1977 wurden sie beim Besuch der schottischen Partnerstadt [[Perth (Schottland)|Perth]] der britischen Königin [[Elisabeth II.]] und [[Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh]] vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reilands 30-jährige Amtszeit als Oberbürgermeister endete am 30. April 2000. Seine Hobbys waren eine Mineraliensammlung sowie Tennis und Golf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 2015 wurde Reiland in einem Ehrengrab auf dem [[Altstadtfriedhof Aschaffenburg|Altstadtfriedhof]] in Aschaffenburg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
* 1953 Eintritt in die SPD&lt;br /&gt;
* 1959 Vorsitzender der SPD im Landkreis Aschaffenburg&lt;br /&gt;
* 1960 Wahl in den Haibacher Gemeinderat (jüngstes Mitglied) und den Kreistag (ebenfalls jüngster Mandatsträger)&lt;br /&gt;
* 1962–1970 Mitglied des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtages]] (Direktwahl), Sprecher der SPD-Fraktion zum Justizhaushalt und anderer Rechtsfragen, Mitglied des Rechts-, Verfassungs- und Kommunalausschusses&lt;br /&gt;
* 1966 Wahl zum ehrenamtlichen [[Bürgermeister]] der Gemeinde [[Haibach (Unterfranken)|Haibach]]&lt;br /&gt;
Weitere Ehrenämter: Vorsitzender der Bürgermeister im Landkreis Aschaffenburg im Rahmen des [[Bayerischer Gemeindetag|Bayerischen Gemeindetages]], Mitglied des Landesvorstandes der SPD (Jugend und Sport), Vorsitzender der Bayerischen Jungsozialisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberbürgermeister ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fan Frankenstolz Halle Aschaffenburg 02.jpg|mini|Die f.a.n. Frankenstolzarena. Eines der Projekte während Reilands Amtszeit.]]&lt;br /&gt;
Am 8. März 1970 wurde Reiland mit 60,15 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 80,81 % zum Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg gewählt. Zunächst setzte er die Initiativen seines Vorgängers [[Vinzenz Schwind]] fort mit dem Bau der Konrad-Adenauer-Brücke, dem Ausbau der Landingstraße als Abschnitt des Innenstadtrings und der Forcierung des Wohnungsbaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine erste Wahlperiode fallen zudem die Einrichtung der Fußgängerzone Herstallstraße, die Fertigstellung der [[City-Galerie Aschaffenburg|City Galerie]] sowie der Bau des städtischen Hallenbades. Zudem wurde 1975 der Stadtteil Gailbach eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine zweite Wahlperiode setzte er in seinem &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsprogramm 1976–1982&amp;#039;&amp;#039; folgende Schwerpunkte: Fortentwicklung der verkehrstechnischen und städtebaulichen Konzeption, Ausbau des nördlichen Ringes, Landingtunnel, Erschließung neuer Wohngebiete, Förderung der Jugend und Senioren sowie Pflege der [[Deutsch-französische Beziehungen|deutsch-französischen Freundschaft]] mit der Partnerstadt [[Saint-Germain-en-Laye]]. Fertiggestellt wurden in dieser Zeit die Fröbel-, Gutenberg-, Comenius- und Schönbergschule und der Anschluss der Schillerstraße an die Ebertbrücke und die Hanauer Straße. Zudem wurde der Stadtteil Obernau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine dritte Wahlperiode fielen die Inbetriebnahme des Parkhauses Löhrgraben und des Landing-Tunnels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner vierten Wahlperiode wurden das neue Klinikum, die Stadthalle, die Stadtbibliothek, die [[F.a.n. frankenstolz arena|Unterfrankenhalle]] und das Parkhaus Alexandrastraße ihren Bestimmungen übergeben. In diese Zeit fällt außerdem der Beginn der Partnerschaft mit der ungarischen Stadt [[Miskolc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die letzten sechs Jahre waren ausgefüllt mit wichtigen Ereignissen wie der Eröffnung der Fachhochschule Aschaffenburg und Bauprojekten, das bekannteste darunter der Bau einer Wasseraufbereitungsanlage, ein bis dahin einzigartiges Pilotprojekt in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1983 Bundesverdienstkreuz [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1985 [[Kommunale Verdienstmedaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1989 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1993 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1999 Kommunale Verdienstmedaille in Gold&lt;br /&gt;
* 2000 Ehrenbürger der Stadt Aschaffenburg&lt;br /&gt;
* 2001 Ehrenbrief der Stadt Aschaffenburg&lt;br /&gt;
* Umbenennung der Südlichen Ringstraße in Aschaffenburg in Dr.-Willi-Reiland-Ring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carsten Pollnick: Aschaffenburger Stadtoberhäupter Würzburg: Volksblatt Verlagsgesellschaft mbH 1983, ISBN 3-429-00875-1&lt;br /&gt;
* Stadt Aschaffenburg – Dr.&amp;amp;nbsp;Willi Reiland Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg 1970–2000 ISBN 3-922355-23-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1993/36/alles-hat-ein-ende-nur-der-ring-hat-keins &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; 36/1993: Alles hat ein Ende, nur der Ring hat keins&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122438671|VIAF=3354117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiland, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiland, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), Oberbürgermeister von Aschaffenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Horní Staré Město|Oberaltstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haibach (Unterfranken)|Haibach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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