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	<title>Willi Protsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Protsch&amp;diff=2622835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 26. Februar 2025 um 19:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Emil Protsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1899]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt Berlin 9, Nr. 243/1899&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[31. Oktober]] [[1971]] in [[Heidelberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Heidelberg, Nr. 2743/1971&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und paramilitärischer Aktivist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte Protsch die Gemeindeschule. Anschließend wurde er in einer Werkzeugmacherei und in der Elektrobranche zum Elektromonteur ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1917 nahm Protsch eineinhalb Jahre als Kriegsfreiwilliger am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er mit dem Infanterieregiment 59 in Frankreich eingesetzt wurde. An der Front wurde er dreimal schwer verwundet und mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz beider Klassen]] ausgezeichnet. Infolge seiner letzten Verwundung musste er mit zerschossenem Arm und Bein bis 1920 in einem Lazarett verbleiben. Während dieser Zeit engagierte er sich im Verband Nationalgesinnter Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg ließ Protsch sich in Berlin nieder, wo er 1921 Botenmeister, zuerst in einem Zeitungs-, dann in einem Versicherungsbetrieb wurde, eine Anstellung, die er bis 1932/1933 behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch begann Protsch sich 1919 in der [[Völkische Bewegung|Völkischen Bewegung]] zu betätigen. Zum 23. September 1926 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 44.419),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33300047&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Familie (Vater, Mutter, zwei Schwestern und seiner Braut) schloss sich an. Da die Familie in der Bartelstraße gegenüber dem KPD-Hauptquartier im [[Karl-Liebknecht-Haus]] lebte, führte dies zu häufigen Auseinandersetzungen mit den Kommunisten. Ebenfalls 1926 wurde Protsch als einfacher SA-Mann Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA), dem Kampfverband der NSDAP, in dem er sich als erfolgreicher Hobbyboxer als Straßenkämpfer einen Namen machte („Der rechte Haken von Willy Protsch war als Nahkampfwaffe gefürchteter als eine Pistolenkugel“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1927 wurde Protsch als Mitglied des SA-Sturms 2 einer der ersten SA-Führer Berlins. Anfang 1931 wurde sein Sturm mit zwei weiteren Stürmen zum Sturmbann II/4 unter seinem Kommando zusammengefasst und bald danach in Sturmbann 4 umbenannt. Während seiner Zeit bei der SA knüpfte Protsch enge Freundschaft zu dem Hohenzollernprinzen [[August Wilhelm von Preußen (1887–1949)|August Wilhelm]], der damals eine bedeutende Stellung in der SA innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen eines Verstoßes gegen das [[Gesetz zum Schutze der Republik]] wurde Protsch aufgrund seiner politischen Aktivitäten mindestens einmal gerichtlich bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre wurde Protsch außerdem Bezirksverordneter des [[Bezirk Weißensee|Bezirkes Weißensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am Tag des [[Machtergreifung|Machtantritts der Nationalsozialisten]] am 30. Januar 1933 nahm Protsch an dem berühmten Fackelzug durch die [[Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)|Wilhelmstraße]] teil, mit dem die SA die Ernennung [[Adolf Hitler]]s zum Reichskanzler feierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 wurde Protsch als Abgeordneter in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, dem er bis zur Auflösung dieser Körperschaft im Herbst 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1933 wurde der von Protsch geführte Sturmbann 4 zur Standarte 4 erhoben und Protsch als Führer der Standarte zum Standartenführer befördert. Diese Stellung behielt er mindestens bis zu den Ereignissen des [[Röhm-Putsch]]es vom 30. Juni 1934 bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Ereignisse des Röhm-Putsches begann Protsch sich von der NSDAP und der SA zu distanzieren. Um 1936 trat er in die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] ein. In dieser wurde er zunächst als Offizier bei der Luftlandedivision in Diepholz bei Hannover eingesetzt, bevor er nach Berlin zurückkehrte, um im [[Reichsluftfahrtministerium]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm Protsch an der [[Luftlandeschlacht um Kreta|Besetzung Kretas]] 1941 und als Angehöriger des Stabes von [[Erwin Rommel]] am [[Afrika-Feldzug]] und später an der Verteidigung des [[Atlantikwall]]s teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Protsch von den [[Alliierte]]n gefangen genommen und in einem amerikanischen Internierungslager in Darmstadt festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 ließ Protsch sich mit seiner Familie in [[Heidelberg]] nieder, wo er beim dortigen Finanzamt als Obersteuersekretär arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Protsch starb, nachdem er 1971 von einer Straßenbahn angefahren wurde, als er sich während seiner Erholung im Krankenhaus eine [[Lungenentzündung]] zuzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Aus Protschs Ehe mit Margarete Lau&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsregister Standesamt Berlin 9, Nr. 328/1927&amp;lt;/ref&amp;gt; gingen fünf Kinder hervor, darunter der älteste Sohn [[Dieter Protsch]], dessen Patenonkel [[Joseph Goebbels]] wurde, und der später eine erfolgreiche Laufbahn in der [[United States Army|US-Armee]] einschlug, sowie der Anthropologe [[Reiner Protsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32428377.html &amp;#039;&amp;#039;Mogelei im Knochenkeller.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 42/2004, 11. Oktober 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter H. B. Protsch: &amp;#039;&amp;#039;Be All You Can Be. From Hitler Youth in World War II to a US Army Green Beret. An Immigrant&amp;#039;s Memoirs.&amp;#039;&amp;#039; Trafford, Victoria, B.C. 2004, ISBN 1-4120-3674-7.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 371.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Protsch, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Protsch, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Protsch, Willi Emil (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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