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	<title>Willi Opitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Opitz&amp;diff=1018852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 11:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Opitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juli]] [[1928]] in [[Bad Dürrenberg|Goddula-Vesta]], [[Landkreis Merseburg]], [[Provinz Sachsen]], [[Preußen]]; † [[20. März]] [[2011]] in [[Potsdam]]) war ein [[deutscher]] Geheimdienstler der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]]. Er war Rektor der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater von Willi Opitz war Konditor und [[Maurer]], die Mutter Landarbeiterin. Von 1943 bis 1947 absolvierte Opitz eine Lehre zum Verwaltungsangestellten, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1944 durch die Verpflichtung zum [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) und 1945 durch die amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]] unterbrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opitz wurde 1946 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED-Mitglied]]. Im Jahr 1948 wurde er im Kreispolizeiamt [[Kreis Merseburg|Merseburg]] der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] und 1951 beim Ministerium für Staatssicherheit eingestellt. Er war 1951/52 in der MfS-Länderverwaltung [[Sachsen-Anhalt]] und von 1952 bis 1957 in der MfS-Objektverwaltung Wismut tätig. Hier war er zunächst in der Abteilung Politkultur bzw. der SED-Kreisleitung tätig. Opitz wurde 1954 stellvertretender Leiter der Abteilung V (Staatsapparat, Kirchen, Untergrund), 1955 der Abteilung C (Chiffrierwesen) und 1957 Leiter der MfS-Dienststelle Aue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1959 arbeitete Opitz als [[Lehrer]] und ab 1960 als Lehrstuhlleiter an der MfS-eigenen geheimen [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit|Juristischen Hochschule Potsdam]] (JHS). Von 1960 bis 1964 absolvierte Opitz ein Fernstudium an der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] (DASR), das er mit dem [[Juristenausbildung in Deutschland#Studium und erstes Staatsexamen|Juristischen Staatsexamen]] abschloss. Darauf folgte bis 1966 ein Fernstudium der Rechtswissenschaft an der [[Humboldt-Universität]] [[Berlin]] mit dem Abschluss zum Diplomjuristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 wurde er [[Offizier im besonderen Einsatz]] (OibE). Von 1967 bis 1976 war er in der [[Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe|Zentralen Auswertungs- und Informationsgruppe]] (ZAIG) des MfS in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. 1976 promovierte er zusammen mit fünf weiteren MfS-Offizieren zum Dr. jur. an der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit]] mit einer Arbeit „&amp;#039;&amp;#039;Zur Rolle und dem aktuell-politischen Inhalt eines auftragsbezogenen Feindbildes in der Zusammenarbeit mit [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]], zur weiteren Erhöhung ihrer operativen Wirksamkeit bei der Lösung der dem MfS von Partei und Regierung übertragenen Aufgaben. Die Kernfragen der weiteren Qualifizierung der Trefftätigkeit. Abrechenbare Effektivitätskriterien der Zusammenarbeit mit IM&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;BStU, GVS JHS 001-50/76.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 wurde er dort zum Ordentlichen [[Professor]] berufen und erhielt mit weiteren drei MfS-Offizieren seine [[Promotion B]] zum Dr. sc. jur. Thema dieser Arbeit war die „&amp;#039;&amp;#039;Erarbeitung der Planstellennormative für Kreis- und Objektdienststellen sowie Abteilungen und selbständigen Referaten der Bezirksverwaltungen&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;BStU, GVS JHS 001-34/85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20140906193235/http://www.bstu.bund.de/DE/Presse/Themen/Hintergrund/20130530_JHS.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1985 bis Dezember 1989 arbeitete er als [[Rektor]] seiner Hochschule, die im November 1989 in „Hochschule des Amtes für Nationale Sicherheit“ umbenannt wurde. Am 4. Februar 1986 wurde er von [[Erich Honecker]] zum Generalmajor ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Februar 1986, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] wurde er im Januar 1990 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Magdeburger Stasi-Postraub-Prozess rechtfertigte Opitz 1992 die Vorgehensweise der Stasi bei der Post- und Telefonüberwachung. Sie habe auf geltendem Recht beruht, das wegen der konspirativen Arbeit der Stasi nur nicht in Gesetzesblättern veröffentlicht worden sei, sagte er.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article104864744/Frueherer-Rektor-der-Stasi-Hochschule-gestorben.html |titel=Willi Opitz – Früherer Rektor der Stasi-Hochschule gestorben |werk=Berliner Morgenpost |datum=2011-03-21 |abruf=2015-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beisetzung [[Erich Mielke]]s auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] am 6. Juni 2000 hielt Opitz die Grabrede.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://geraldpraschl.de/?p=878 Erich Mielke - Wer weinte um den Herrn der Angst?], Bericht von der Trauerfeier vom 10. Juni 2000, Zugriff am 12. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Zank |url=https://www.zeit.de/2007/47/A-Mielke |titel=Stasi: Der Mann, der alle liebte |hrsg=Zeit Online |datum=2007-11-14 |abruf=2015-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsam mit [[Reinhard Grimmer]] und [[Werner Irmler]] 2002 veröffentlichte Stasi-Rechtfertigungsschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS.&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet [[Lutz Rathenow]] als Werk des politischen [[Revisionismus]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Rathenow |Titel=Die Sicherheit |TitelErg=Mit einem Plädoyer von Peter-Michael Diestel |Hrsg=Reinhard Grimmer, Werner Irmler, Willi Opitz, Wolfgang Schwanitz |Datum=2002-05-20 |Reihe=Das Politische Buch |HrsgReihe=Deutschlandradio Berlin |Online=http://www.deutschlandradio.de/archiv/dlr/sendungen/politischesbuch/167310/index.html |Abruf=2015-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl Wilhelm Fricke]] als Teil des [[Geschichtsrevisionismus]] von Stasi-Kadern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Wilhelm Fricke]]: {{Webarchiv |url=http://en.stiftung-hsh.de/downloads/CAT_212/DA_2006_3_490-496.pdf |wayback=20130627050211 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichtsrevisionismus aus MfS-Perspektive&amp;#039;&amp;#039; Stiftung-hsh.de, Forum, S. 490–496. 2006}} (PDF; 132&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Opitz war bis zu seinem Tod regelmäßiger Autor der [[Kommunistische Partei Deutschlands (1990)|KPD]]-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039;. In dem [[Dokumentarfilm]] [[Das Ministerium für Staatssicherheit – Alltag einer Behörde]] wurde er gemeinsam mit acht weiteren ehemaligen Mitarbeitern des MfS interviewt. Opitz verstarb am 20.&amp;amp;nbsp;März 2011 nach langer, schwerer Krankheit in Potsdam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article104864744/Frueherer-Rektor-der-Stasi-Hochschule-gestorben.html &amp;#039;&amp;#039;Willi Opitz: Früherer Rektor der Stasi-Hochschule gestorben&amp;#039;&amp;#039;] [[Berliner Morgenpost]] 21. März 2011 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Willi Opitz/Reinhard Grimmer/[[Werner Irmler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS.&amp;#039;&amp;#039; [[edition ost]], Berlin 2002, ISBN 978-3360010308.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Wilhelm Fricke |url=https://www.deutschlandfunk.de/reinhard-grimmer-u-a-hrsg-die-sicherheit-zur-abwehrarbeit.730.de.html?dram:article_id=101796 |titel=Reinhard Grimmer u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS. Verlag das Neue Berlin |datum=2002-05-27 |abruf=2015-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Förster: &amp;#039;&amp;#039;Die Juristische Hochschule des MfS&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie der Staatssicherheit&amp;#039;&amp;#039;, MfS-Handbuch III/6. Herausgegeben von [[Klaus-Dietmar Henke]], [[Clemens Vollnhals]], [[Roger Engelmann]] u. a.&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Willi Opitz&amp;#039;&amp;#039;. In: BStU: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20181209124658/http://www.bstu.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 537 KB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 55.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=willi-opitz|lemma=Opitz, Willi|autor=Jens Gieseke|band=2|idNum=2568}}&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 258, [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/opitz-willi/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Christian Klemke und [[Jan N. Lorenzen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde]]&amp;#039;&amp;#039;. Deutschland 2002, 90 Min. (mit ausführlichem Interview mit Opitz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180128132650/http://www.deutschlandradio.de/archiv/dlr/sendungen/politischesbuch/167310/index.html Lutz Rathenow im Deutschlandradio über „Die Sicherheit“]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/opitz-willi/ MfS-Lexikon: Willi Opitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1261410653|VIAF=3767165710008449380004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Opitz, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule des MfS)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Opitz, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor des MfS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Goddula-Vesta, einem Ortsteil von [[Bad Dürrenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. März 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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