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	<title>Willi Kuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ linkfix</title>
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		<updated>2025-03-20T18:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker und Gewerkschafter Willi Kuhn. Zu anderen Personen siehe [[Wilhelm Kuhn]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-10548-0013, Berlin, 10. Volkskammersitzung, Beschluss Volksbefragung.jpg|thumb|Willi Kuhn (1951)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Kuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Willy Kuhn&amp;#039;&amp;#039;; * [[29. August]] [[1911]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[5. September]] [[1982]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Gewerkschafter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kuhn, Sohn eines [[Stellmacher]]s und einer Hausfrau, absolvierte nach der [[Volksschule]] eine Lehre als [[Former]]. Anschließend arbeitete er in einer Waggonfabrik in Königsberg. 1927 wurde er Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]], später der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]]. 1927 trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD), im Oktober 1931 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 beteiligte sich Kuhn am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand gegen das NS-Regime]]. Vom 3. März 1933 bis zum 23. März 1934 befand sich Kuhn in sogenannter „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ in den Lagern [[KZ Börgermoor|Börgermoor]] und [[KZ Esterwegen|Esterwegen]]. 1934/35 arbeitete er als Former und nahm seine Widerstandstätigkeit wieder auf. Er war beteiligt an der Reorganisierung des KJVD von [[Ostpreußen]] im Untergrund. Im Auftrag der illegalen Leitung der KPD bildete Kuhn eine Betriebszelle in seinem Betrieb. Nach seiner erneuten Verhaftung im Februar 1935 verblieb er bis April 1939 in Haft, er wurde unter anderem im [[KZ Sachsenhausen]] festgehalten. Von 1939 bis 1942 arbeitete Kuhn wieder als Former in einer Maschinenfabrik bzw. in einer Eisengießerei in Königsberg. Von 1942 bis 1945 war er Angehöriger eines [[Strafbataillon]]s der „[[Organisation Todt]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Kuhn 1945/46 Referent im Hauptjugendausschuss beim [[Magistrat von Berlin]]. 1945 trat er wieder der KPD sowie dem [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbund]] (FDGB) bei. 1946 wurde er Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Von 1946 bis 1948 war er stellvertretender Abteilungsleiter und Jugendsekretär im FDGB-Bundesvorstandes. Ab 1948 war er Abteilungsleiter und – nach einem neunmonatigen Studium an der [[Parteihochschule Karl Marx|Parteihochschule „Karl Marx“]] beim [[Zentralkomitee]] (ZK) der SED – von Juli 1950 bis September 1951 Vorsitzender des FDGB-Landesvorstandes [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]] sowie von 1950 bis 1952 auch [[Liste der Mitglieder des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern (1946–1952) 2. Wahlperiode|Mitglied des Landtags]] ebenda. Anschließend war er von 1951 bis 1956 Vorsitzender des FDGB [[Groß-Berlin]] bzw. des FDGB-Bezirksvorstandes [[Ost-Berlin|Berlin]] sowie Mitglied des Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes. 1951/52 wirkte er als Sekretär des FDGB-Bundesvorstandes, 1959/60 als Abteilungsleiter und ab 1960 als politischer Mitarbeiter im FDGB-Bundesvorstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955/56 absolvierte Kuhn ein einjähriges Studium an der [[Parteihochschule der KPdSU|Parteihochschule beim ZK der KPdSU]] in [[Moskau]]. Anschließend amtierte Kuhn von Juli 1956 bis Februar 1959 als Zweiter Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin. Von 1954 bis 1958 war er zudem Mitglied des ZK der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carola Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt einer bolschewistischen Partei. Entwicklung, Funktion und Situation der SED&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Politik und Wirtschaft, Köln 1957, S. 308.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S.&amp;amp;nbsp;194.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 447.&lt;br /&gt;
* Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;[http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/k/Kuhn,_Willi.html Kuhn, Willi].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Dowe]], Karlheinz Kuba, [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945–1990).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, ISBN 978-3-86872-240-6.&lt;br /&gt;
* [[Mario Niemann]], Andreas Herbst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SED-Kader: die mittlere Ebene. Biographisches Lexikon der Sekretäre der Landes- und Bezirksleitungen, der Ministerpräsidenten und der Vorsitzenden der Räte der Bezirke 1946 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76977-0, S. 295f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=willi-kuhn|lemma=Kuhn, Willi|autor=Mario Niemann|band=1|idNum=1951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB-LV Mecklenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB Berlin&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Zweite Sekretäre der SED-Bezirksleitung Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhn, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Länderkammer der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Parteihochschule beim ZK der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhn, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kuhn, Willy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED) und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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