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	<title>Willi Kropp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Kropp&amp;diff=2663118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:11:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Kropp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1899]] in [[Grünberg (Hessen)|Grünberg]]; † [[8. August]] [[1961]] in [[Weimar]]) war ein deutscher, [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), [[Hochschullehrer]] und [[Journalist]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Kaufmann]]s und einer Bäuerin wurde Willi Kropp 1899 in Grünberg in der Nähe von [[Gießen]] geboren. Als Jugendlicher war Kropp in der [[Wandervogelbewegung]] aktiv. 1914 und 1915 war er [[Volontär]] in einer Hamburger Buchhandlung und erlernte den Beruf des [[Buchhändler]]s. 1915 und 1916 begann Kropp eine landwirtschaftliche Lehre auf einem [[Hessen|hessischen]] Gut. 1917 wurde er Volontär der Gartenbaugenossenschaft Eden bei [[Oranienburg]]. 1918 kämpfte Kropp im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde [[Unteroffizier]]. 1919 und 1920 lebte er in einer [[Landkommune]] in der Nähe der [[Edertalsperre]]. 1920 ging Kropp ins [[Ruhrgebiet]] und arbeitete bis 1922 als Hilfsschlepper in einer [[Zeche]] bei [[Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kropp wurde 1920 Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]] (KJVD) und der KPD. 1921 bis 1923 war er Bildungsobmann der KPD im Ruhrgebiet und Mitglied der Bezirksleitung Hessen-[[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und leitete eine KJVD-Ortsgruppe in [[Darmstadt]]. Im Juni 1923 wurde Kropp von der französischen Geheimpolizei verhaftet und einen Monat später von einem [[Militärgericht]] wegen „antimilitaristischer Tätigkeit gegen die französischen Truppen“ zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, die er im [[Zuchthaus]] [[Diez|Diez/Lahn]] absaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung wurde er im September 1924 Leiter einer KPD-Buchhandlung und des Literaturvertriebs der KPD erst in [[Frankfurt am Main]], dann in [[Stuttgart]]. 1924 und 1925 war Kropp Mitglied der KPD-Bezirksleitung [[Württemberg]]. 1925 kehrte er zurück ins [[Ruhrgebiet]] und wurde Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinischen Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039; in [[Duisburg]] und erster Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Ruhrecho&amp;#039;&amp;#039;. Ende 1929 wurde Kropp erneut verhaftet und im April 1930 wegen „[[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren [[Festungshaft]] verurteilt. Kropp konnte fliehen und lebte einige Monate in der [[Sowjetunion]], wo er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zentralzeitung&amp;#039;&amp;#039; in [[Moskau]] war. Im Mai 1931 kehrte Kropp nach Deutschland zurück, stellte sich den Behörden und saß die Strafe bis Januar 1933 in der Festung [[Darmstadt]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung leitete Kropp die &amp;#039;&amp;#039;Abteilung [[Agitprop]]&amp;#039;&amp;#039; der KPD Berlin-Brandenburg und war Mitglied des Zentralkomitees der KPD. Am 4. Mai 1933 wurde Kropp erneut verhaftet, schwer misshandelt und im [[Konzentrationslager Sonnenburg]] interniert. Im September 1934 wurde Kropp entlassen und wurde Mitglied der illegalen KPD-Leitung. Im Dezember 1934 ging Kropp in die [[Emigration]] nach [[Frankreich]], 1935 in die Sowjetunion. Dort arbeitete er bis 1940 als persönlicher Sekretär von [[Wilhelm Florin]], war Leiter des [[Ernst Thälmann|Thälmann]]-Komitees der KPD-Führung und Referent für [[Skandinavien]] in der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]]. Anfang 1941 arbeitete Kropp beim Verlag fremdsprachige Literatur und studierte an der [[Hochschule]] der Kommunistischen Internationale in [[Kuschnarenkowo]] und anderen Parteischulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1941 wurde Kropp in die Stadt [[Ufa (Stadt)|Ufa]] evakuiert und wurde dort [[Propaganda|Propagandist]] bei deutschen Kriegsgefangenen. 1943 wurde er Oberkommissar in einem Lager am mittleren [[Ural]] und Lehrer an der Kriegsgefangenenschule in [[Krasnogorsk]]. 1944 wurde Kropp unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Willi Keller&amp;#039;&amp;#039; [[Lektor (Universität)|Lektor]] an der Parteischule der KPD in [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Kropp, Willi.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1945 kehrte Kropp nach Deutschland zurück. Er wurde zur Verstärkung der [[Gruppe Sobottka]] nach [[Mecklenburg]] geflogen. Im Juni 1945 wurde Kropp Leiter der Abteilung Kultur und Schulung der KPD-Landesleitung Mecklenburg in [[Schwerin]]. Nach Differenzen mit [[Gustav Sobottka]] wurde Kropp im September nach [[Berlin]] versetzt. Willi Kropp war bis März 1947, gemeinsam mit Carl Bose von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], erster Leiter der [[Parteihochschule „Karl Marx“|SED-Parteihochschule „Karl Marx“]] in [[Liebenwalde]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.phs-karlmarx.info/texte/geschichtliches.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Parteihochschule der SED – ein kritischer Rückblick. Geschichtliche Einblicke&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mike Schmeitzner]]: [http://www.hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_33_Schmeitzner.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schulen der Diktatur. Die Kaderausbildung der KPD/SED in Sachsen 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1947 wurde Kropp abberufen und wurde Direktor der Deutschen Verwaltungsakademie in [[Forst Zinna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. August 1951 erhielt Kropp eine Rüge wegen „parteischädigenden Verhaltens“ und wurde seiner Posten enthoben. Kropp hatte den Beschluss des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees (ZK) der SED]] über das Verbot des Betretens [[West-Berlin]]s ignoriert. Ab 1951 arbeitete Kropp als [[Redakteur]] der DDR-Nachrichtenagentur [[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst]] (ADN) und später als Ressortleiter bei der Tageszeitung [[Neues Deutschland]]. Im September 1955 wurde Kropp zum [[Professor]] der [[Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“|FDGB-Hochschule]] [[Bernau bei Berlin|Bernau]] berufen und erhielt den [[Lehrstuhl]] für [[historischer Materialismus|historischen Materialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kropp starb 1961 in [[Weimar]]. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=willi-wilhelm-kropp|lemma=Kropp, Willi (Wilhelm)|autor=[[Peter Erler]]|band=1|idNum=1921}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Willi_Kropp Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Willi Kropp&amp;#039;&amp;#039;] im Wiki des [[DRAFD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kropp, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Parteihochschule „Karl Marx“)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Kommunistischen Internationale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kropp, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kropp, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grünberg (Hessen)|Grünberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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