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	<title>Willi Knesebeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 26. Juli 2024 um 20:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Knesebeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1887]] in [[Berlin]]; † [[18. September]] [[1956]]) war ein [[Fußball]]spieler, der mit dem [[BFC Viktoria 1889#Namenshistorie|BTuFC Viktoria 89]] zweimal Deutscher Meister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Knesebeck – als athletischer und untersetzter Läufer beschrieben, dem man eine gehörige Portion Schlitzohrigkeit nachsagte – gehörte von [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1905/06|1905]] bis [[Berliner Fußballmeisterschaft 1913/14|1914]] dem BTuFC Viktoria 89 als [[Mittelläufer]] an, für den er bis Saisonende [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1910/11|1910/1911]] in den vom [[Verband Berliner Ballspielvereine]], ab der Saison [[Berliner Fußballmeisterschaft 1911/12|1911/12]] in den vom [[Verband Brandenburgischer Ballspielvereine]] ausgetragenen [[Berliner Fußballmeister|Meisterschaften]] Punktspiele bestritt. Während seiner Vereinszugehörigkeit gewann er fünfmal die Berliner Meisterschaft, die ersten drei in Folge. Aufgrund der Erfolge nahm er mit seiner Mannschaft an den jeweiligen Endrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft teil. Bei seiner ersten Endrundenteilnahme erreichte er mit dem BTuFC Viktoria 89 das am 19. Mai 1907 in [[Mannheim]] ausgetragene [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1906/07#Finale|Finale]], das gegen den [[Freiburger FC]] mit 1:3 verloren wurde. Am 7. Juni 1908 erreichte er abermals das Finale, das er mit seiner Mannschaft in Berlin mit 3:1 gegen den [[Stuttgarter Kickers|FC Stuttgarter Cickers]] gewann. Am 30. Mai 1909 erreichte er zum dritten Mal in Folge das Finale, das in [[Breslau]] mit 2:4 gegen den [[Karlsruher FC Phönix]] verloren wurde. Am 4. Juni 1911 gewann er das in [[Dresden]] ausgetragene Finale, das mit 3:1 gegen den [[VfB Leipzig (1893)|VfB Leipzig]] letztmals gewonnen wurde. In den beiden Folgejahren schied er mit dem BTuFC Viktoria gegen den späteren Meister [[Holstein Kiel]] und den [[Duisburger SpV]] jeweils im Halbfinale aus dem Wettbewerb aus. Sein erstes von insgesamt 14 Endrundenspielen bestritt er am 21. April 1907 in Berlin beim 2:1-Sieg im [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1906/07#Viertelfinale|Viertelfinale]] gegen den [[SC Schlesien Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl-/Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Als Spieler der Auswahlmannschaft des Verbandes Berliner Ballspielvereine bzw. des Verbandes Brandenburgischer Ballspielvereine kam er in den Spielen um den [[Bundespokal#Kronprinzenpokal|Kronprinzenpokal]], dem Wettbewerb der Auswahlmannschaften der regionalen Verbände, zum Einsatz. Beim 8:2-Sieg im [[Kronprinzenpokal 1910/11#Viertelfinale|Viertelfinale]] gegen die Auswahlmannschaft des [[Märkischer Fußball-Bund|Märkischen Fußball-Bundes]] am 9. Oktober 1910 in Berlin erzielte er mit dem Treffer zum 5:1 in der 55. Minute gar ein Tor; das nachfolgende [[Kronprinzenpokal 1910/11#Halbfinale|Halbfinalspiel]] gegen die Auswahlmannschaft des [[Verband Süddeutscher Fußball-Vereine|Verbandes Süddeutscher Fußball-Vereine]] wurde mit 1:3 verloren. Im Jahr darauf, am 18. Februar 1912 in Berlin, war es erneut diese Auswahlmannschaft, gegen die verloren wurde, diesmal jedoch im Finale mit 5:6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knesebeck bestritt – aufgrund der Erfolge mit seinem Verein – zwei [[Länderspiel]]e für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]], wobei er am 17. Dezember 1911 in [[München]] bei der 1:4-Niederlage gegen die [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft Ungarns]] debütierte. Er spielte unter anderem an der Seite von [[Fritz Förderer]], [[Julius Hirsch (Fußballspieler)|Julius Hirsch]], [[Paul Hunder]] und [[Karl Wegele]] als Stellvertreter für [[Max Breunig]]; Schiedsrichter dieser Partie war der spätere Betreuer des Österreichischen Wunderteams, [[Hugo Meisl]]. Nach dem für den [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] enttäuschend verlaufenen [[Olympische Sommerspiele 1912/Fußball|olympischen Fußballturnier 1912]] in Stockholm kam er zu seinem zweiten Einsatz als [[Nationalspieler]]. Das am 6. Oktober 1912 in [[Kopenhagen]] gegen die [[Dänische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft Dänemarks]] ausgetragene Länderspiel endete mit einer 1:3-Niederlage. Dass er nur zu zwei Länderspieleinsätzen kam, ist nachvollziehbar, da er auf der Mittelläuferposition mit Max Breunig vom [[Karlsruher FV]], [[Josef Glaser]] vom Freiburger FC und [[Camillo Ugi]] vom VfB Leipzig eine zu starke Konkurrenz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutscher Meister]] [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1907/08#Finale|1908]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1910/11#Finale|1911]]&lt;br /&gt;
* [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1906/07|Berliner Meister 1907]], [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1907/08#Abschlusstabelle|1908]], [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1908/09#Abschlusstabelle|1909]], [[Berliner Fußballmeisterschaft des VBB 1910/11|1911]], [[Berliner Fußballmeisterschaft 1912/13|1913]]&lt;br /&gt;
* Kronprinzenpokal-[[Kronprinzenpokal 1911/12#Finale|Finalist 1912]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Knesebeck, ausgebildeter Sportlehrer, trainierte den [[Spandauer SV]] und zuletzt, von [[Gauliga Berlin-Brandenburg 1935/36|1935]] bis [[Gauliga Berlin-Brandenburg 1937/38|1938]], [[Hertha BSC]], die er 1937 zur [[Gauliga Berlin-Brandenburg 1936/37|Gaumeisterschaft]] führte.&lt;br /&gt;
* Ab 1921 lehrte er an der [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen|Deutschen Hochschule für Leibesübungen]].&lt;br /&gt;
* Er war als [[Sportjournalismus|Sportjournalist]] für die in Berlin erscheinende &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Fußballwoche|„Fußball-Woche“]]&amp;#039;&amp;#039; tätig und veröffentlichte 1925 das Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Des Fußballspielers Trainingsbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Zum 1. November 1933 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei, zum 9. November 1935 wurde er zum Rottenführer befördert. Am 11. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.384.029).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21230299&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Armin Jäger |Titel=NS-Geschichte im Fußball: Die Nationalspieler des DFB und ihre NS-Verstrickungen |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2024-07-24 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/sport/2024-07/ns-geschichte-fussball-dfb-nationalspieler-nsdap/komplettansicht |Abruf=2024-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Naucke, Erich: &amp;#039;&amp;#039;Willy Knesebeck starb in Vergessenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fußball-Woche (Berlin).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 39 vom 24. September 1956, S.&amp;amp;nbsp;10.&lt;br /&gt;
* [[Hardy Grüne]], Lorenz Knieriem: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Spielerlexikon 1890–1963.&amp;#039;&amp;#039; Agon-Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|willi-knesebeck}}&lt;br /&gt;
* {{DFB.de|willi-knesebeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=3146574850938151465|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knesebeck, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (BFC Viktoria 1889)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knesebeck, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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