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	<title>Willi Hoss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:56:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Hoss&amp;diff=42025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rübenkopf: /* Einzelnachweise */ kat</title>
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		<updated>2026-01-06T11:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Hoss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1929]] in [[Vaals]], [[Niederlande]]; † [[20. Februar]] [[2003]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Gewerkschaft]]er und Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] und [[Bündnis 90/Die Grünen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und berufliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Hoss wurde in den Niederlanden geboren, wohin seine Eltern, der Bäcker Wilhelm Lambert Hoss und seine niederländische Ehefrau Katharina Emmen, während der Weltwirtschaftskrise 1928 gezogen waren und von wo sie 1937 nach [[Oberhausen]] zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den achtjährigen Besuch der [[Volksschule]] beendete Hoss 1943. Nach dem Ende des Krieges arbeitete er als Landarbeiter. Er trat 1945 in die KPD ein, für die er Anfang der 1950er Jahre als Funktionär tätig wurde. Nach deren Verbot 1956 und einer sechswöchigen Ausbildung als Schweißer arbeitete er ab 1956 in verschiedenen Firmen im Düsseldorfer Raum und ab Oktober 1959 als Hochdruckschweißer bei [[DaimlerChrysler|Daimler-Benz]] in [[Untertürkheim]]. Hoss trat Anfang der 1970er Jahre bei den Betriebsratswahlen mit einer eigenen Liste („Plakat-Gruppe“) an. Daraufhin wurde er wegen „gewerkschaftsschädigender Aktivitäten“ 1972 aus der [[IG&amp;amp;nbsp;Metall]] ausgeschlossen. Dagegen protestierten [[Heinrich Böll]] und andere Schriftsteller in einen Offenen Brief an den Vorstand der IG Metall.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift links, Offenbach, Oktober 1973, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dank des Erfolgs seiner Liste war Hoss ab 1972 Mitglied des [[Betriebsrat]]es, ab 1979 Mitglied des verhandlungsführenden Betriebsausschusses. Bei der Betriebsratswahl 1972 stimmten 28 % der Belegschaft, die zu 92 % in der IG Metall organisiert war,  für die Liste Hoss/Mühleisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Jacobi/Walter Müller-Jentsch/Eberhard Schmidt: Gewerkschaften und Klassenkampf, Fischer-Verlag, Frankfurt am Main 1975, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Als Mitglied und Funktionär der KPD besuchte er von 1949 bis 1951 einen Zweijahreskurs an der [[Parteihochschule Karl Marx]] in [[Kleinmachnow]] bei Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komm ins Offene, Freund&amp;#039;&amp;#039;, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verbot durch das [[Bundesverfassungsgericht]] von 1956 bestand die Partei illegal weiter. Für Hoss stand danach „außer Frage, dass ich als Kommunist in die Fabrik gehörte“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komm ins Offene, Freund&amp;#039;&amp;#039;, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um nicht als Hilfsarbeiter anzufangen, absolvierte er zunächst einen Schweißerlehrgang, bevor er als Arbeiter in verschiedenen Betrieben verdeckte Parteiarbeit, z.&amp;amp;nbsp;B. durch Herstellung und Verteilung von Flugblättern in illegalen Betriebsgruppen, betrieb. Nach zwei Entlassungen im Düsseldorfer Raum bewarb er sich bei Daimler-Benz in Stuttgart, wo er 1959 als Elektroschweißer eingestellt wurde. Mit einer Handvoll „Restkommunisten“ im Betrieb gab er eine illegale KPD-Zeitung heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komm ins Offene, Freund&amp;#039;&amp;#039;, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er die von den Politikern der Großen Koalition geduldete Neugründung der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] 1968 –&amp;amp;nbsp;nach seinen Worten eine „bürokratische Geburt“&amp;amp;nbsp;– kritisch betrachtete, trat er ihr bei. In der Folge seiner Kritik an der gewaltsamen Beendigung des &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Frühling]]s&amp;#039;&amp;#039; durch sowjetische Truppen schloss ihn die Partei 1970 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komm ins Offene, Freund&amp;#039;&amp;#039;, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 gehörte Hoss zu den Mitgründern der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen|&amp;#039;&amp;#039;Die Grünen&amp;#039;&amp;#039;]]. 2001 trat er wegen der Unterstützung der Beteiligung Deutschlands am [[Afghanistan]]-Krieg zusammen mit seiner Frau [[Heidemarie Hoss-Rohweder]] aus der Partei aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Hoss war Mitglied und Förderer der [[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken]] in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Er war von 1983 bis 1985 sowie von 1987 bis 1990 für die Grünen [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Da er den [[Rotationsprinzip#Die Grünen|Rotationsbeschluss]] der Partei, den er abgelehnt hatte, respektierte, schied er 1985 aus dem Bundestag aus, um wieder in seinen Beruf bei Daimler-Benz zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. Januar 1990 bis zum Ende der Legislaturperiode war er einer der drei Sprecher der [[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kandidatenaufstellung für die [[Bundestagswahl 1990]] wurde er aufgrund interner Vorabsprachen der Parteiführung nicht wieder berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Ruhestandstätigkeit“ ==&lt;br /&gt;
Ab 1991 arbeitete er für [[Indigene Völker Südamerikas|Indios]] im brasilianischen [[Tropischer Regenwald|Regenwald]]. Er rief die Initiative „Armut und Umwelt in Amazonien e.&amp;amp;nbsp;V.“ ins Leben. Bei diesen Projekten hat er mit Daimler-Managern zusammengearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Daimler-Rebell und der PR-Manager unter der Kokospalme, Frankfurter Rundschau vom 16. Mai 1992, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 gründete er [[POEMA]] e.&amp;amp;nbsp;V. Stuttgart als Partner von POEMA Brasil. POEMA wurde mit dem [[Stuttgarter Friedenspreis]] 2008 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Motto für ihn war [[Friedrich Hölderlin]]s Satz „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Willi Hoss &amp;amp; Heidemarie Rohweder - Waldfriedhof Stuttgart.jpg|mini|Grab von Willi Hoss und Heidemarie Rohweder auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart]]]]&lt;br /&gt;
Willi Hoss war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder. Die Schauspielerin [[Nina Hoss]] ist seine Tochter aus der Ehe mit der Schauspielerin und Intendantin [[Heidemarie Rohweder|Heidemarie Hoss-Rohweder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Komm ins Offene, Freund“. Autobiographie.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Peter Kammerer (Soziologe)|Peter Kammerer]]. Verlag Westfälisches Dampfboot, 3. korrigierte Auflage, Münster 2017, ISBN 978-3-89691-562-7 (zuerst 2004).&lt;br /&gt;
* Heide Platen: [http://www.poema-deutschland.de/presse/220203.html &amp;#039;&amp;#039;Willi Hoss ist tot&amp;#039;&amp;#039;]; Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 22./23. Februar 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128808543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128808543|LCCN=n/2004/103075|VIAF=55209062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoss, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sozialistischen Büros]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Bündnis-90/Die-Grünen-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der SJD – Die Falken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoss, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vaals]], [[Niederlande]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rübenkopf</name></author>
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