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	<title>Willi Brandner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Brandner&amp;diff=1592205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2024-10-27T06:57:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willi Brandner.jpg|mini|Willi Brandner (1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Brandner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1909]] in [[Luby|Schönbach]] bei [[Cheb|Eger]]; † [[29. Dezember]] [[1944]] in [[Oroslavje]]) war ein [[SS-Brigadeführer]] und [[Generalmajor]] der Polizei, Politiker sowie [[Polizeigebietsführer]] [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischer]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brandner absolvierte nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn eine Ausbildung zum [[Geigenbauer]]. Nach dem Abschluss dieser Ausbildung legte er in diesem Beruf die Gesellenprüfung und schließlich die Meisterprüfung ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbank&amp;quot;&amp;gt; {{ReichstagDB|129845892}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1931 bis Januar 1933 diente er in der [[Tschechoslowakische Armee|tschechoslowakischen Armee]]. Durch [[Konrad Henlein]] wurde Brandner zum Turnlehrer ausgebildet und leitete von 1933 bis 1938 die sudetendeutsche Turnschule in [[Aš|Asch]]. Er wurde zudem Mannschaftsführer der [[Völkische Bewegung|völkischen]] Turnbewegung der Sudetendeutschen und 1938 Gauführer Sudetenland im [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen]] (NSRL). Nach Konflikten mit der immer stärker leistungssportlich orientierten SS-Führung gab er das Amt auf, um sich freiwillig zum Kriegsdienst zu melden.&amp;lt;ref&amp;gt;Berno Bahro: &amp;#039;&amp;#039;SS-Sport. Organisation, Funktion, Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn u. a. 2013, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis September 1938 war Brandner Befehlshaber einer freiwilligen [[sudetendeutsche]]n Miliz, des [[Freiwilliger deutscher Schutzdienst|Freiwilligen deutschen Schutzdienstes]] der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] (SdP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbank&amp;quot;/&amp;gt; Von Mitte September 1938 bis zur Umsetzung des [[Münchener Abkommen]]s Anfang Oktober 1938 gehörte er der in [[Bayreuth]] ansässigen Gruppe Bayrische Ostmark des [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röhr251f&amp;quot;&amp;gt; Werner Röhr: &amp;#039;&amp;#039;Der „Fall Grün“ und das Sudetendeutsche Freikorps&amp;#039;&amp;#039;. 2007, in: Hans Henning Hahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre sudetendeutsche Geschichte – Eine völkische Bewegung in drei Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Peter Lang Frankfurt, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007, ISBN 978-3-631-55372-5, S. 251 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das überwiegend aus geflüchteten Sudetendeutschen gebildete [[Freikorps]] wurde von der [[Sturmabteilung|SA]] betreut und provozierte im Grenzgebiet Zwischenfälle: Tschechische Zollstationen, Patrouillen und militärische Einrichtungen wurden überfallen; etwa 150 Menschen wurden getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Broszat]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1961_1.pdf Das Sudetendeutsche Freikorps.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 5,1 MB) In: [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] 1/1961(9), S. 30–49; Lang, &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039;; Marian Zgorniak: &amp;#039;&amp;#039;Europa am Abgrund – 1938&amp;#039;&amp;#039;, LIT Verlag, Berlin-Hamburg-Münster 2002, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandner wurde nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]] für die sudetendeutschen Gebiete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbank&amp;quot;/&amp;gt; Zum 1. November 1938 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.644.578)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4171493&amp;lt;/ref&amp;gt; und in dieser Zeit auch in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 310.310). Von Herbst 1938 bis Januar 1941 war er Führer des SS-Abschnitts XXXVII [[Reichenberg]], führte danach den SS-Abschnitt II ([[Chemnitz]]) bis April 1942 und war anschließend Angehöriger des Stabes im Oberabschnitt „Elbe“ bis Juli 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1940 war Brandner Angehöriger der [[Waffen-SS]], zunächst als Bataillonsadjutant bei der [[SS-Division Totenkopf|SS-Totenkopfdivision]] bis Ende Januar 1941, dann als Reserveoffizier bei der [[Leibstandarte SS Adolf Hitler]] bis November 1941 und schließlich beim in [[Prag]] stationierten Ersatz-Bataillon „Deutschland“ bis Anfang Oktober 1942. Brandner wurde in seiner Zeit bei der Waffen-SS schwer verwundet; er war in [[Balkanfeldzug (1941)|Griechenland]] sowie beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] zum Einsatz gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1942 war Brandner zur Ausbildung beim Höheren [[SS- und Polizeiführer]] (HSSPF) „Rußland-Süd“ [[Hans-Adolf Prützmann]] eingesetzt. Im Februar 1943 wurde er aus gesundheitlichen Gründen für vier Monate beurlaubt. Von Juli 1943 bis zum Dezember 1944 war er Polizeigebietsführer in [[Zagreb|Agram]] und zeitgleich in Personalunion Stellvertreter des HSSPF Kroatien [[Konstantin Kammerhofer]]. Am 28. Dezember 1944 wurde Brandner bei einem Partisanenüberfall während einer Inspektionsfahrt in Oroslavje nahe Agram durch einen Kopfschuss schwer verwundet und starb am folgenden Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;Lilla, &amp;#039;&amp;#039;Statisten&amp;#039;&amp;#039;, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan = &amp;quot;2&amp;quot;|Brandners SS- und Polizeiränge&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1938&lt;br /&gt;
|SS-Oberführer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|August 1940&lt;br /&gt;
|SS-Untersturmführer der Reserve (Waffen-SS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1941&lt;br /&gt;
|SS-Obersturmführer der Reserve (Waffen-SS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1942&lt;br /&gt;
|Oberst der Polizei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juli 1943&lt;br /&gt;
|SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Olympia-Ehrenzeichen|Deutsches Olympia-Ehrenzeichen]] 2. Stufe&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. Klasse im Jahr 1942&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1939) I. Klasse im Jahr 1944&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz]] (1939) II. Klasse mit Schwertern im Jahr 1944&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung der NSDAP]]&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1939) in Schwarz im Jahr 1944&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring|Totenkopfring der SS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Schulz/Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Generale und Admirale Teil V, Die Generale der Waffen-SS und der Polizei 1933 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, (S. 141 ff.), Biblio-Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2373-9.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=59f}}&lt;br /&gt;
* Berno Bahro: &amp;#039;&amp;#039;SS-Sport. Organisation, Funktion, Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn u. a. 2013, S. 169 f. (Zugleich: Potsdam, Universität, Dissertation, 2012 unter dem Ttitel: Bahro, Berno: Im Zeichen der doppelten Sieg-Rune – zur Organisation, Funktion und Bedeutung des SS-Sports).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129845892}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129845892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129845892|VIAF=13399432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandner, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geigenbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Unabhängiger Staat Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandner, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), SS-Brigadeführer, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luby|Schönbach]] bei [[Cheb|Eger]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oroslavje]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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