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	<title>Willi Bohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:59:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Bohn&amp;diff=1553660&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Werke */ Titel korr.; form.</title>
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		<updated>2025-05-01T11:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Titel korr.; form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willi Bohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1900]] in [[Gotha]]; † [[23. Januar]] [[1985]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bereits 1916 verteilte der Arbeitersohn in Gotha Flugblätter gegen den Krieg und gründete mit gleichgesinnten Jugendlichen Diskutierklubs. Er wurde zunächst Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und dann der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Als 21-Jähriger wurde er Mitglied im Gothaer Gemeinderat. Seit 1925 war er verheiratet mit Mariechin Schmidt. Bohn war bis 1931 Chefredakteur der [[Neue Arbeiter Zeitung|Niedersächsischen Arbeiterzeitung]] in Hannover. Ab 1932 arbeitete er als Chefredakteur der [[Süddeutsche Arbeiterzeitung|Süddeutschen Arbeiterzeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 ging Bohn in den Widerstand. Er nahm an der am 7. Februar 1933 stattfindenden [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des Zentralkomitees]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etg-ziegenhals.de/ziegenhalser-tagung/die-teilnehmer/ Übersicht der Teilnehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war an der Planung des Kabelanschlags beteiligt: Die Übertragung einer Rede [[Adolf Hitler]]s im Rundfunk wurde sabotiert. Bohn organisierte die „[[Transportkolonne Otto]]“. Diese Gruppe schmuggelte ab Frühjahr 1933 Zeitungen und Flugschriften aus der Schweiz über Rhein und Bodensee nach Südwestdeutschland und verbreitete so z.&amp;amp;nbsp;B. Informationen über die Bombardierung von [[Gernika|Guernica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe geriet im Oktober 1933 ins Visier der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], und neben anderen Mitgliedern der Gruppe wurden insbesondere Willi Bohn und andere Verteiler der geschmuggelten Zeitschriften bei der illegalen KPD-Kreisleitung in Stuttgart (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Walter Vielhauer]]) verhaftet. Dennoch konnte die Gruppe ihre Tätigkeit während der ganzen Zeit des Nationalsozialismus fortsetzen. 1935 wurde Bohn verhaftet. Er war in den folgenden Jahren in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert, zeitweise auch im Lager [[Schloss Kaltenstein|Kaltenstein]] bei Vaihingen an der Enz. Gegen Kriegsende gelang ihm bei einem Weitertransport nach Süddeutschland die Flucht, gemeinsam mit mehreren Mitgefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Redakteur bei der [[Stuttgarter Zeitung]]. Von 1946 bis 1959 gehörte er dem Stuttgarter Gemeinderat an. 1949 wurde er Chefredakteur der Volksstimme in Stuttgart. 1953 kandidierte er für die KPD zur Bundestagswahl.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=5546&amp;amp;klassi=&amp;amp;anzeigeKlassi=001.031 Wahlplakat]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 war er Gründungsmitglied der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]. Im Rahmen seiner politischen Tätigkeit sticht besonders sein Einsatz im Kontext der Aufarbeitung der NS-Zeit hervor. Er war ein großer Kritiker der in seinen Augen nur oberflächlich umgesetzten [[Entnazifizierung]]. Besonders die nachträgliche Einstufung des ehemaligen Stuttgarter Oberbürgermeisters und NSDAP-Mitgliedes [[Karl Strölin]] als „Minderbelasteter“ und später zum einfachen „Mitläufer“ war ihm ein Dorn im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal deiner Gemeinde in deiner Hand.&amp;#039;&amp;#039; Parteivorstand d. Kommunist. Partei, Düsseldorf 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;VVN Baden-Württemberg, 20 [zwanzig] Jahre Ringen.&amp;#039;&amp;#039; Landesvorstand d. VVN Baden-Württemberg, Stuttgart 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart: Geheim!&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Transportkolonne Otto.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einer von vielen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Marxistische Blätter, Frankfurt am Main 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Hochverräter!“&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4106 Bohn, Willi Karl]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Michael Kitzing: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/c07a7df1-d62f-4af6-b326-3b76b89b5d1c/1/Willi_Bohn_%281900-1985%29.html Willi Bohn (1900-1985)]&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchiv Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ Digitales Stadtlexikon]&amp;#039;&amp;#039;, publiziert am 8. Juli 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118512927}}&lt;br /&gt;
* [http://www.etg-ziegenhals.de/Willi_Bohn.html Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4e0d8d07-06c7-4570-a24d-33e5ee32d000/ Nachlass Bundesarchiv NY 4231]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118512927|LCCN=n81129462|VIAF=52480524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohn, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgarter Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bohn, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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