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	<title>Willi Agatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:12:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willi_Agatz&amp;diff=91723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch</title>
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		<updated>2025-08-28T06:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Willi Agatz 1932.jpg|mini|Agatzs offizielles [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]sporträt, 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willi“ Agatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1904]] in [[Essen-Heisingen|Heisingen]]; † [[28. August]] [[1957]] in Ost-[[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/Ehemalige_Abgeordnete/details.jsp?k=00212 |text=Kurzbiografie|wayback=20110822002137 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bergmannes besuchte in Essen die Volksschule und machte eine Lehre zum Bergmann auf der [[Zeche Carl Funke]], später auf der [[Zeche Ludwig]] in [[Essen-Bergerhausen|Bergerhausen]]. 1920 trat er in die [[Sozialistische Arbeiter-Jugend]] ein, die kurz darauf zum [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] übertrat. Nach Abschluss der Lehre wurde er in den Betriebsrat der Zeche Ludwig gewählt. 1930 wurde er aus dem Bergarbeiterverband ausgeschlossen und engagierte sich in der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO), deren Führung er im Mai 1932 von seinem Vorgänger [[Albert Funk (Politiker)|Albert Funk]] übernahm, nachdem er bereits 1931 Leiter des [[Einheitsverband der Bergarbeiter Deutschlands|Einheitsverbandes der Bergarbeiter Deutschlands]] (EVBD) geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1930 wurde Willi Agatz in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] für den Wahlkreis 18 Westfalen-Süd gewählt und war zu diesem Zeitpunkt das jüngste [[Mitglied des Reichstages]], dem er bis zum März 1933 angehörte. In der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] war er illegal tätig. Agatz übernahm die Funktion des Technischen Leiters und – nach der Verhaftung von [[Roman Chwalek]] im September 1933 – zugleich die Funktion des Reichsorganisationsleiters der illegalen RGO. Nachdem der bisherige RGO-Reichsleiter [[Fritz Schulte (Politiker)|Fritz Schulte]] ins Ausland gegangen war, übernahm Agatz Ende 1933 auch die Leitung des illegalen RGO-Reichskomitees.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moskaus Söldner? Der „Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins“: Entwicklung und Scheitern einer kommunistischen Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2010, S. 325 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Januar 1934 wurden Agatz und eine Reihe anderer RGO-Funktionäre in Berlin verhaftet. Auf Grundlage der dabei beschlagnahmten Unterlagen folgte eine Reihe an Verhaftungen von illegalen RGO-Strukturen im gesamten Reichsgebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Heinz 2010, S. 326 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Agatz wurde am 18. Februar 1935 vom [[Volksgerichtshof]] zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Az.: 5 O Js 4933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Haft verbüßte er in [[Luckau]]. Anschließend wurde er im [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] inhaftiert, 1939 aus dem KZ entlassen und unter Polizeiaufsicht gestellt. Bis Anfang 1943 war er als [[Maurer]] bei der [[Hochtief]] AG beschäftigt. Seit dem 29. Januar 1943 wurde er im [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] der [[Wehrmacht]] im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] eingesetzt. Er geriet dort in [[Sowjetunion|sowjetische]] Gefangenschaft, die er zunächst in einem Lager bei [[Klaipėda|Memel]] verbrachte. Ab 1943 erhielt er eine Ausbildung auf einer [[Antifa-Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft im Mai 1946 kehrte er nach Essen zurück und wurde von 1946 bis 1948 stellvertretender Vorsitzender des Industrieverbandes Bergbau in der [[Britische Besatzungszone|Britischen Zone]], des Vorläufers der [[IG Bergbau, Chemie, Energie]]. Im Dezember 1948 unterlag er bei der Wahl zum 1. Vorsitzenden der [[Gewerkschaft]] mit 232:349 Delegiertenstimmen gegen [[August Schmidt (Gewerkschafter)|August Schmidt]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er wurde auch als 2. Vorsitzender nicht wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis zu seiner Wahl in den Bundestag war Agatz [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen]]. Seit der [[Bundestagswahl 1949]] war er bis 1953 Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. 1953 übersiedelte Agatz in die DDR und arbeitete bis zu seinem Tod im [[Westapparat]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde 1958 der VEB Steinkohlenwerk Freital in [[VEB Steinkohlenwerk „Willi Agatz“]] umbenannt. Er betrieb ein Bergwerk im [[Döhlener Becken]] in [[Gittersee|Dresden-Gittersee]] und wurde 1968 als [[Wismut (Unternehmen)#Lagerstätte Freital/Dresden-Gittersee|Bergbaubetrieb „Willi Agatz“]] von der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]] (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) übernommen, um die dort [[uran]]haltige Steinkohle abzubauen. Außerdem erhielt in [[Bad Suderode]] das Sanatorium für [[Staublunge]]nkranke seinen Namen. Nach 1990 wurde diese Benennung rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H.-P. Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Agatz, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag 1970, S. 8–9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6}}&lt;br /&gt;
* Archivalien zum Schicksal Willi Agatz’ von 1939 bis 1945 befinden sich im Ruhrlandmuseum Essen im Archiv „Ernst Schmidt“, Bestand 19–25.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870340371}}&lt;br /&gt;
* Till Kössler: &amp;#039;&amp;#039;Willi Agatz Kommunistischer Gewerkschafter zwischen SED-Politik, Arbeiterradikalismus und Gewerkschaftsräson.&amp;#039;&amp;#039; ([[Gewerkschaftliche Monatshefte]], 3/2004)&lt;br /&gt;
* Till Kössler: &amp;#039;&amp;#039;Doppelte Loyalitäten: Willi Agatz, die KPD und die Durchsetzung gewerkschaftlicher Einheit nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl Lauschke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gewerkschaftselite der Nachkriegszeit: Prägung&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;– Funktion – Leitbilder&amp;#039;&amp;#039; (Mitteilungsblatt des Instituts für soziale Bewegungen. Forschungen und Forschungsberichte. Nr. 35). Klartext, Essen 2006, ISBN 978-3-89861-621-8, S. 85–100.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;MdR, die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf, Droste-Verlag 1994, ISBN 3-7700-5183-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130302856}}&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00212}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a3ebdc30-2099-4453-82cd-9c6a5f04885b/ Nachlass Bundesarchiv NY 4161]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130302856|VIAF=38021996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agatz, Willi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstands der KPD]]&amp;lt;!-- Vgl. Hans Kluth: Die KPD in der Bundesrepublik: Ihre politische Tätigkeit und Organisation 1945–1956. Westdeutscher Verlag, Köln / Opladen, 1959, S. 127. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-BCE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Agatz, Willi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Agatz, Willy; Agatz, Wilhelm (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR, MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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