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	<title>Willerscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:25:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willerscheid&amp;diff=1168319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Radiojunkie: Einwohner aktualisiert, Busverkehr ergänzt, Typographie, Gliederung, Formalia</title>
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		<updated>2021-07-21T13:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner aktualisiert, Busverkehr ergänzt, Typographie, Gliederung, Formalia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Willerscheid&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Münstereifel&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.497706&lt;br /&gt;
| Längengrad             =  6.843203&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 439&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 138&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerMuenstereifel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53902&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02257&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Bad Münstereifel&lt;br /&gt;
| Bild                   = Willerscheid 001x.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Willerscheid, Luftaufnahme (2015)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willerscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Bad Münstereifel]] im [[Kreis Euskirchen]], [[Nordrhein-Westfalen]] und gehört zur Dörfergemeinschaft und ehemals eigenständigen Gemeinde [[Mutscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt südöstlich der Kernstadt von Bad Münstereifel. Südlich des Ortes verläuft die [[Landesstraße]] 165. Willerscheid gehört zur Dorfgemeinschaft Mutscheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wird Willerscheid im Jahre 1187 zum ersten Mal erwähnt. Die [[Kloster Steinfeld|Abtei Steinfeld]] besaß hier einen [[Gutshof|Hof]]. Der Sage nach wurde der Hof in Willerscheid den [[Prämonstratenser]]n geschenkt, weil sie bei der Überführung der Gebeine des heiligen Potentinus nach Steinfeld in Willerscheid Station machten. 1503 sind im Küchenmeistereibuch der Abtei neben dem Stadelhof noch weitere Höfe nachweisbar, die ebenfalls den Prämonstratensern in Steinfeld zinspflichtig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Glückstal 1901.jpg|mini|links|Die Belegschaft der Grube Glückstal von der Gewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;Libussa&amp;#039;&amp;#039; 1901]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hic fodina plumbi“ – „Hier wird Blei gefördert“ heißt es auf [[Karte (Kartografie)|Karten]] des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Im Konzessionsfeld „Glücksthal“ wurde spätestens seit dem 16. Jahrhundert [[Blei]]- und [[Kupfererz]] abgebaut. Wegen der geringen Ergiebigkeit kam der [[Bergbau]] phasenweise immer wieder zum Erliegen, doch während der [[Franzosenzeit]] kam es ab 1803 zu einem Wiederaufschwung. Die Gebäude für die Bleischmelze, bei der auch [[Silber#Gewinnung aus Bleierzen|Silber]] abfiel, wurden bei der [[Buchholzbacher Mühle]] nahe der Vereinigung des [[Esch (Bad Münstereifel)|Escher Bachs]] mit dem von [[Hummerzheim]] kommenden Brobach errichtet. Ein Bericht aus dem Jahr 1830 beziffert die damalige Belegschaft auf 24 Hauer und Förderleute. In der Erzaufbereitung arbeiteten zur gleichen Zeit auch 31 Kinder unter Aufsicht eines [[Steiger (Bergbau)|Steigers]]. Mitte des 19. Jahrhunderts beschäftigte die Bergbaugesellschaft 136 Arbeiter (in der Mehrzahl Kinder), die insgesamt 336 Familienmitglieder ernährten. Als die Grube Glückstal in den folgenden Jahrzehnten immer weniger abwarf, hatte dies erwartungsgemäß gravierende Konsequenzen für die wirtschaftliche Entwicklung der Mutscheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Blüte erlebte der Erzbergbau in der Zeit von 1934 bis 1941, als der Betriebspunkt &amp;#039;&amp;#039;Klappertshardt&amp;#039;&amp;#039; im Konzessionsfeld &amp;#039;&amp;#039;Glücksthal&amp;#039;&amp;#039; errichtet und betrieben wurde. Vorhanden sind noch die obertägigen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tal bei Willerscheid ist noch das [[Stollenmundloch]] des Rolandstollens erhalten geblieben. Das ehemalige [[Schachthaus|Schachtgebäude]] des Wilhelmschachts am Ortsrand wurde nach 1865 als [[Schule]] genutzt. Ein Schulneubau aus der Zeit um 1900 umfasste ein Klassenzimmer sowie eine Lehrerwohnung und wurde bis Ende der 1960er Jahre genutzt, ehe er durch die neu gebaute Hauptschule in Mutscheid und die neue Grundschule in Nitterscheid abgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Edgar Fass: [http://www.wisoveg.de/wisoveg/heimatkalender-eu/2004/90klapperts.html &amp;#039;&amp;#039;Glückstal und Klappertshardt. Ein Rückblick auf die früheren Bleierzwerke in der Mutscheid&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinie 819 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] verbindet den Ort mit Bad Münstereifel und weiteren Nachbarorten, überwiegend als &amp;#039;&amp;#039;TaxiBusPlus&amp;#039;&amp;#039; im Bedarfsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|819}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundschulkinder werden zur städtischen katholischen [[Grundschule]] in Mutscheid gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Heute sind Willerscheid und das Glücksthal wegen des jährlich am letzten Juli-Wochenende hier stattfindenden Waldfestes bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Reppke, Friedrich Knauer, Andreas Schmickler: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau in der Mutscheid (Eifel) – die Grube Glücksthal&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag: Friedrich Knauer, 2018, ISBN 978-3-00-060461-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-muenstereifel.de/leben-in-bad-muenstereifel/stadtportrait/ortsteile/willerscheid/ &amp;#039;&amp;#039;Willerscheid&amp;#039;&amp;#039; auf der Homepage von Bad Münstereifel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerMuenstereifel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://offenedaten.kdvz-frechen.de/dataset/d04-einwohner-nach-ortsteilen-bad-münstereifel/resource/07d4e15c-9e26-4408-b0b3-32fe7ea94280&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohner nach Ortsteil Stadt Bad Münstereifel 2020&lt;br /&gt;
 |titelerg=Anzahl der Einwohner der Stadt Bad Münstereifel unterteilt nach Ortsteilen zum Stichtag 31.12.2020&lt;br /&gt;
 |werk=offenedaten.kdvz-frechen.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Bad Münstereifel&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-07-21&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Münstereifel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bad Münstereifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1187]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Radiojunkie</name></author>
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