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	<title>Will Meisel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Will_Meisel&amp;diff=159499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-03-10T16:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Jonasstr 22 Will Meisel.JPG|miniatur|[[Berliner Gedenktafel]]n für Meisel in der Jonasstr. 22, Neukölln]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Will Meisel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;August Wilhelm Meisel&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1897]] in [[Berlin-Neukölln|Rixdorf bei Berlin]]; † [[29. April]] [[1967]] in [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim (Baden)]]) war ein deutscher [[Tanz#Tänzer|Tänzer]], [[Komponist]] und [[Verleger|Verlagsgründer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4845–4848.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meisels Eltern waren der Ballettmeister Emil Meisel und seine Frau Olga Meisel (geborene Loepke). Die Familie wohnte in [[Berlin-Neukölln|Rixdorf bei Berlin]], Steinmetzstraße 20 (heute Kienitzer Straße). Meisel kürzte die Vornamen August Wilhelm später auf Will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte die Albrecht-Dürer-Oberrealschule in [[Berlin-Neukölln]].&lt;br /&gt;
Vom 5. Lebensjahr an lernte er Musik und Tanz und war ab dem 10. Lebensjahr als Tänzer Mitglied der damaligen Königlichen [[Staatsoper Unter den Linden|Hofoper]] in Berlin, Unter den Linden. Von März 1915 bis November 1918 war Will Meisel Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], wurde 1917 bei [[Ypern]] verwundet und musste im Lazarett eine Gasvergiftung auskurieren. Nach dem Krieg war er von 1918 bis 1923 wieder Tänzer an der Staatsoper Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1926 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;[[Meisel Musikverlage|Edition Meisel &amp;amp; Co. GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde somit Verleger. Sein erster Verlagstitel war „Ilona“ mit dem Text seiner damaligen Frau Ilona von Fövenyessy von Hewi. Diese Ehe zerbrach und wurde 1932 geschieden. Im März 1935 heiratete Will Meisel die Kammersängerin [[Eliza Illiard]], mit der er zwei Söhne, [[Peter Meisel|Peter]] (* 22. Juni 1935; † 5. Oktober 2010) und Thomas (* 18. Januar 1940; † 26. Mai 2014), hatte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Will Meisel, Friedhof Wilmersdorf.jpg|miniatur|Meisels Grab auf dem Friedhof Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] trat er zum [[Tag der nationalen Arbeit|1. Mai 1933]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.849.490).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28160855&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; In der Folge betätigte er sich als Komponist von Filmmusik und Operetten, aber auch von NS-Propagandastücken wie dem Marsch für eine Gesangsstimme und Klavier oder Salonorchester &amp;#039;&amp;#039;Deutschland den Deutschen&amp;#039;&amp;#039; (1934).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; 1937 [[Arisierung|„übernahm“]] er in [[Groß Glienicke]] das voll möblierte Sommerhaus des aus Deutschland vertriebenen jüdischen Arztes [[Alfred Alexander]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Harding]]: &amp;#039;&amp;#039;Sommerhaus am See. Fünf Familien und 100 Jahre deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.  Aus dem Englischen von Daniel Bussenius. dtv, München 2016. ISBN 978-3-423-28069-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November 1938, wenige Tage nach den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen]], bekundete er in einem Schreiben an [[Hans Hinkel]] sein Interesse an der Übernahme eines „[[Arisierung|arisierten]]“ Verlages, möglichst der [[Edition Peters]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Meisel als Verleger und Komponist [[Unabkömmlichstellung|„unabkömmlich“ gestellt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 übersiedelte die Familie nach Österreich in ihr Ferienhaus und kehrte erst im Spätsommer 1946 nach Berlin zurück. Nach der Rückkehr wurde Meisel auch als Filmproduzent tätig. An seinem Wohnort in der Jonasstraße 22 in [[Berlin-Neukölln]] betrieb er eine Tanzschule. Er schrieb die Musik zu 44 [[Tonfilm]]en, 8 [[Operette]]n sowie unzählige Evergreens und Lieder (&amp;#039;&amp;#039;Berlin bleibt doch Berlin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen Freunde sein fürs ganze Leben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Pardon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Weekend&amp;#039;&amp;#039; und andere). Meisels Operetten &amp;#039;&amp;#039;[[Königin einer Nacht (Operette)|Königin einer Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Frau im Spiegel&amp;#039;&amp;#039; wurden verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will Meisel und Eliza Illiard wurden auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Paul-Lincke-Ring]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] am Bande (9. November 1962)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Will-Meisel-Weg in Berlin-Rudow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie als Komponist ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:25em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930: Königin einer Nacht&lt;br /&gt;
* 1930: [[Liebe im Ring (1930)|Liebe im Ring]]&lt;br /&gt;
* 1930: Eine Freundin so goldig wie Du&lt;br /&gt;
* 1930: [[Der Andere (1930)|Der Andere]]&lt;br /&gt;
* 1930: Im Kampf mit der Unterwelt&lt;br /&gt;
* 1931: Tänzerinnen für Süd-Amerika gesucht&lt;br /&gt;
* 1931: Der Bergführer von Zakopane&lt;br /&gt;
* 1931: Ein ausgekochter Junge&lt;br /&gt;
* 1931: Der Storch streikt. Siegfried der Matrose&lt;br /&gt;
* 1931: Um eine Nasenlänge&lt;br /&gt;
* 1931: Schachmatt&lt;br /&gt;
* 1931: Wenn die Soldaten...&lt;br /&gt;
* 1931: Der unbekannte Gast&lt;br /&gt;
* 1932: Die Vier vom Bob 13&lt;br /&gt;
* 1933: Das Tankmädel&lt;br /&gt;
* 1933: Es war einmal ein Musikus&lt;br /&gt;
* 1933: [[Schleppzug M 17]]&lt;br /&gt;
* 1934: Die große Chance&lt;br /&gt;
* 1934: Zigeunerblut&lt;br /&gt;
* 1934: Annette im Paradies&lt;br /&gt;
* 1934: Schön ist jeder Tag den Du mir schenkst, Marie Luise&lt;br /&gt;
* 1934: Ich sing’ mich in dein Herz hinein&lt;br /&gt;
* 1934: [[Ein Walzer für dich]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Der Springer von Pontresina]]&lt;br /&gt;
* 1934: Jede Frau hat ein Geheimnis&lt;br /&gt;
* 1934: La Paloma. Ein Lied der Kameradschaft&lt;br /&gt;
* 1934: Was bin ich ohne Dich&lt;br /&gt;
* 1935: Der Schlafwagenkontrolleur&lt;br /&gt;
* 1935: Alle Tage ist kein Sonntag&lt;br /&gt;
* 1935: [[Krach im Hinterhaus (1935)|Krach im Hinterhaus]]&lt;br /&gt;
* 1936: Familienparade&lt;br /&gt;
* 1936: Engel mit kleinen Fehlern&lt;br /&gt;
* 1936: Der müde Theodor&lt;br /&gt;
* 1936: Krach im Hinterhaus&lt;br /&gt;
* 1936: Hummel – Hummel&lt;br /&gt;
* 1936: Alles für Veronika &amp;#039;&amp;#039;(Fräulein Veronika)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1936: Der verkannte Lebemann&lt;br /&gt;
* 1937: [[Karussell (1937)|Karussell]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Kleines Bezirksgericht]]&lt;br /&gt;
* 1939: Ehe in Dosen&lt;br /&gt;
* 1940: Polterabend&lt;br /&gt;
* 1940: Weltrekord im Seitensprung&lt;br /&gt;
* 1941: Ehe man Ehemann wird&lt;br /&gt;
* 1951: [[Königin einer Nacht (1951)|Königin einer Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Auf der grünen Wiese (1953)|Auf der grünen Wiese]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Die Wirtin an der Lahn]]&lt;br /&gt;
* 1969: Königin einer Nacht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Eidam, Rudolf Schröder: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Will Meisel : 17. September 1897 – 29. April 1967. Eine Berliner Geschichte mit Musik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Meisel, Berlin 1997, ISBN 3-00-001431-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Will Meisel : *17.9.1897 – †29.4.1967 ; Kurzbiografie und Werkverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Edition Meisel, Berlin 2014, {{OCLC|881085055}}.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4845–4848. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;377.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0577027}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|adf41f3e5e82465981f714ee4842dd4e}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119477459|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meiselmusic.de Homepage der Meisel-Verlage]&lt;br /&gt;
* [http://www.meiselmusicshop.de Onlineshop der Meisel-Verlage]&lt;br /&gt;
* [https://www.felix-bloch-erben.de/index.php5/aid/774/Action/showAuthor/fbe/a4cb067945c9b947956fb320ca5e0ef1/ Will Meisel, Kurzbiographie], Verlag Felix Bloch Erben&lt;br /&gt;
* [http://www.komponistenlexikon.de/komponisten.php?id=647&amp;amp;name=meisel&amp;amp;vorname=will Will Meisel], komponistenlexikon.de des Deutschen Komponistenverbandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119477459|LCCN=n89623564|VIAF=15581128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meisel, Will}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Paul-Lincke-Ringes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meisel, Will&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meisel, August Wilhelm (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tänzer, Komponist und Verlagsgründer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Neukölln|Rixdorf bei Berlin]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]], [[Baden-Württemberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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