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	<title>Wilhelmsbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelmsbahn&amp;diff=875752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf-Dresden: keine Strecke, sondern Unternehmen</title>
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		<updated>2026-02-16T20:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Strecke, sondern Unternehmen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bahnkarte Deutschland 1849.jpg|mini|Bahnkarte von Deutschland und Nachbarländern 1849. Dünn eingetragene Strecken waren erst projektiert oder in Bau.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine private [[Eisenbahngesellschaft]] in [[Preußen]]. Sie wurde 1844 in [[Racibórz|Ratibor]] in [[Oberschlesien]] gegründet, um die [[Oberschlesische Eisenbahn]] ([[Breslau]] – [[Oppeln]] – [[Koźle|Cosel]] – [[Gleiwitz]]) mit der österreichischen [[Kaiser Ferdinands-Nordbahn]] zu verbinden. Der Name bezog sich auf den Prinzen [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm von Preußen]], den späteren Deutschen Kaiser Wilhelm I., der das „Protectorat“ über die neue Gesellschaft übernommen hatte. Die Bahnstrecke verband erstmals das österreichische Bahnnetz mit dem preußischen, das schon über das belgische Netz Verbindung mit dem französischen hatte, außerdem – ein kleines Stück weit über österreichisches Gebiet – zu der russisch-polnischen Strecke nach [[Warschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammstrecke ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín}}&lt;br /&gt;
Bereits am 1. Januar 1846 konnte die erste, 32 km lange Teilstrecke von [[Koźle|Cosel]] bis [[Racibórz|Ratibor]] dem rechten Ufer der [[Oder]] folgend in Betrieb genommen werden. Nachdem sie den Fluss überquert hatte, führte sie ab 1. Mai 1847 weiter bis zum Grenzort Annaberg (poln.: [[Chałupki (Krzyżanowice)|Chałupki]]). Von dort wurde am 1. September 1848 der Anschluss an das österreichische Eisenbahnnetz in Oderberg ([[Bohumín]]) hergestellt. Bis dorthin führte die Wilhelmsbahn den Betrieb auch auf dem österreichischen Streckenabschnitt durch. Ihre eigene Strecke war nun 54&amp;amp;nbsp;km lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kreisstadt Cosel an der 1876 eröffneten Strecke vom alten Bahnhof Cosel nach [[Deutsch Rasselwitz]] einen eigenen Bahnhof erhalten hatte, erhielt der damalige Bahnhof Cosel den Namen Kandrzin. 1934 wurde dieser wichtige Bahnknotenpunkt in [[Kędzierzyn|Heydebreck]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute trägt die [[Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Bohumín|Strecke Kędzierzyn-Koźle–Chałupki]] im Netz der [[Polnische Staatsbahn|Polnischen Staatsbahn]] PKP die Strecken-Nr. 151.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschlesien-Karte 1905.png|mini|hochkant=1.7|Karte von Oberschlesien 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Betrieb der Stammbahn in den ersten Jahren außerordentlich erfolgreich verlief, hatte die Wilhelmsbahn mit ihren später erbauten Nebenbahnen weniger Erfolg.&lt;br /&gt;
Von Ratibor aus führte eine 38&amp;amp;nbsp;km lange Strecke in westlicher Richtung nach Leobschütz, die am 1. Januar 1855 für den Personenverkehr und am 1. Oktober 1856 auch für den Güterverkehr eröffnet worden war. Etwa zehn Kilometer nördlich von Ratibor zweigte in [[Nędza|Nensa]], das später Buchenau hieß, eine 70&amp;amp;nbsp;km lange Strecke über [[Rybnik]] – [[Orzesche]] – [[Mikołów|Nikolai]] nach [[Ligota (Katowice)|Idaweiche]] in den südlichen Teil des oberschlesischen Industriegebietes ab, die abschnittweise zwischen dem 1. Januar 1855 und dem 20. Dezember 1858 den Betrieb aufnahm. Außerdem übernahm die Wilhelmsbahn die Betriebsführung der Strecke [[Kattowitz]] – Idaweiche – [[Emanuelssegen]], die von der Oberschlesischen Eisenbahn-Gesellschaft erbaut worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. August 1865 kam noch die zunächst nur dem Güterverkehr dienende, 11&amp;amp;nbsp;km lange Strecke Friedrichsgrube – [[Łaziska Górne|Lazisk]] – Neu Glückaufgrube hinzu. Bis Lazisk verkehrten ab 15. Oktober 1884 auch Personenzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß einem Vertrag von 1857 übernahm der Preußische Staat Verwaltung und Betrieb der Wilhelmsbahn auf deren Rechnung. Dafür richtete er eine Königliche Direktion in Ratibor ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1869 bot die Wilhelmsbahn-Gesellschaft ihr Unternehmen der [[Oberschlesische Eisenbahn|Oberschlesischen Eisenbahngesellschaft]] zum Kauf an. Zu Beginn des folgenden Jahres erfolgte die Übernahme der Verwaltung, die auch hier seit 1857 der Staat im Auftrag der Gesellschaft übernommen hatte. Erst zum 1. Juli 1886 ging die Oberschlesische Eisenbahn-Gesellschaft samt der Wilhelmsbahn in das Eigentum des Preußischen Staates über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arthur von Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie der deutschen Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Wilhelm Baensch Verlagshandlung, Berlin 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1886]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf-Dresden</name></author>
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