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	<title>Wilhelm von Scherff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:38:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-11T10:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Karl Friedrich Gustav Johann von Scherff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1834]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[16. April]] [[1911]] in [[Venedig]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] und Militärschriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Wilhelm war der Sohn von Friedrich von Scherff († 1869) und dessen Ehefrau Karoline, geborene von Arnoldi (1794–1868). Sein Vater war niederländischer Staatsrat und Gesandter am [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Scherff besuchte Gymnasien in seiner Heimatstadt und Wiesbaden. Ab 16. Oktober 1849 war er [[Kadett]] in Berlin und wurde dann am 27. April 1852 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] dem [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen. Zwischen Oktober 1856 und Juni 1859 kommandierte man Scherff zur weiteren Ausbildung an die [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeine Kriegsschule]] und war von 1860 bis 1866 [[Adjutant]] der preußischen Besatzungsbrigade. Den [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] erlebte Scherff 1866 als [[Generalstabsoffizier]] beim Detachement unter [[Generalmajor]] [[Gustav Friedrich von Beyer|von Beyer]]. In dieser Stellung nahm er während des [[Mainfeldzug]]es an den Kämpfen bei [[Schlacht bei Kissingen|Hammelburg]], [[Gefecht bei Werbach|Werbach]], [[Gefecht bei Helmstadt|Helmstadt]] sowie der Beschießung von [[Würzburg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er im Juli 1869 zum Generalstab der [[19. Division (Deutsches Kaiserreich)|19. Division]] versetzt und im Oktober 1869 zum [[Major]] befördert. Als solcher beteiligte er sich 1870/71 im [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]] an den Schlachten bei [[Schlacht bei Mars-la-Tour|Mars-la-Tour]], [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]], [[Schlacht bei Beaune-la-Rolande|Beaune-la-Rolande]] und [[Schlacht von Orléans|Orléans]] sowie der [[Belagerung von Metz]]. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] war Scherff vom 1. Oktober 1873 bis zum 11. Januar 1875 als Lehrer für Taktik an der Kriegsakademie tätig. Anschließend erfolgte als [[Oberstleutnant]] und Abteilungschef eine Verwendung im Großen Generalstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherff war dann bis 1879 Mitglied der Grenzregulierungskommission in [[Bulgarien]], wurde nach seiner Rückkehr Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „von Horn“ (3. Rheinisches) Nr. 29|Infanterie-Regiments Nr. 29]], 1882 Chef des Generalstabs des [[XI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XI. Armee-Korps]], erhielt am 13. Februar 1883 den Rang eines Brigadekommandeurs und wurde schließlich am 6. Dezember 1883 zum [[Generalmajor]] befördert. Als solcher war Scherff dann vom 4. September 1884 bis 11. Juni 1888 Kommandeur der [[41. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|41. Infanterie-Brigade]] und wurde anschließend unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Generalleutnant]] zum Kommandeur der [[30. Division (Deutsches Kaiserreich)|33. Division]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zum 1. April 1890 tauschte die 33. Division mit der 30. die Bezeichnung und wurde fortan als 30. Division fortgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Straßburg]] ernannt. Diesen Posten bekleidete er ein knappes Jahr und wurde am 17. Juni 1889 Kommandeur der [[18. Division (Deutsches Kaiserreich)|18. Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl von seinen Vorgesetzten zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] empfohlen, trat Scherff in den Ruhestand und wurde unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als General der Infanterie am 14. Februar 1891 mit [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherff verstarb 1911 auf einer Italienreise in Venedig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Scherff hatte sich am 19. Dezember 1882 in [[Metz]] mit Elsa Ernestine Johanna [[Holleben (Adelsgeschlecht)|von Holleben]] (* 1862)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcelli Janecki]] (Red. zug.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des Deutschen Adels]].&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, Hrsg. [[Deutsche Adelsgenossenschaft]], Vaterländische Verlagsanstalt-W. T. Bruer, Berlin 1898, [https://dlib.rsl.ru/viewer/01004441804#?page=107 S. 98.]&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gymnastik und Fechtkunst in der Armee.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Betrieb der Gymnastik.&amp;#039;&amp;#039; 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Taktik der Zündnadelinfanterie.&amp;#039;&amp;#039; 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht bei Beaune la Rolande.&amp;#039;&amp;#039; 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur neuern Infanterietaktik.&amp;#039;&amp;#039; 1873–74. vier Hefte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei- oder dreigliederig?&amp;#039;&amp;#039; 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Infanterie auf dem Exerzierplatz.&amp;#039;&amp;#039; 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von der Truppenverwendung als Vorschule für die Kunst der Truppenführung.&amp;#039;&amp;#039; 1876–79. zwei Bände.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Kriegsführung.&amp;#039;&amp;#039; 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige taktische Grundsätze als Anhalt für die Ausbildung der Infanterie.&amp;#039;&amp;#039; 1879&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|986919780}}, S. 466–469, Nr. 3015.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;General der Infanterie von Scherff.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 56, E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin vom 2. Mai 1911, S. 1287–1291.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117219703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117219703|VIAF=56743658|LCCN=no/2011/112374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherff, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Preußische Kriegsakademie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherff, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scherff, Wilhelm Karl Friedrich Gustav Johann von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie, Militärschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Venedig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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