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	<title>Wilhelm von Schadow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schibo: /* Leben */ erg.</title>
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		<updated>2026-02-21T21:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Bendemann - Bildnis Wilhelm von Schadow.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Schadow&amp;#039;&amp;#039;, 1860 gemalt von seinem Schüler und Schwager [[Eduard Bendemann]] ([[Königliches Museum der Schönen Künste (Antwerpen)|Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen]]). Schadows Unterschrift: [[Datei:Signatur Friedrich Wilhelm von Schadow.PNG|rahmenlos|class=notpageimage skin-invert-image|zentriert]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flur im Schadowhaus by Rudolf Wiegmann 1836.jpg|mini|Vestibül im Wohnhaus Schadows in Düsseldorf, im Hintergrund Schadow mit einem Besucher, Aquarell von [[Rudolf Wiegmann]], 1836]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Wilhelm von Schadow in seinem Atelier, &amp;quot;Auferstehung der Maria&amp;quot; malend, Henry Ritter in Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, 1845.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Schadow in seinem Atelier&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Henry Ritter]], 1845]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Wilhelm von Schadow, Gemälde von Julius Roeting, Öl auf Leinwand, 1852.jpg|mini|Wilhelm von Schadow, 1852 gemalt von [[Julius Roeting]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm von Schadow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1788]] in [[Berlin]]; † [[19. März]] [[1862]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]]. Als Nachfolger des [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]]s [[Peter von Cornelius]] im Amt des Direktors der [[Kunstakademie Düsseldorf]] begründete er die [[Düsseldorfer Malerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Philipp Fohr - Friedrich Wilhelm von Schadow 1818.jpg|mini|links|140px|Wilhelm Schadow, 1818 gezeichnet von [[Karl Philipp Fohr]]]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Schadow war der Sohn des Bildhauers [[Johann Gottfried Schadow]] und dessen Ehefrau Marianne (1758–1815), Tochter des jüdischen Wiener Juwelenhändlers Samuel Devidels (1731–1790). Seinen ersten künstlerischen Unterricht erhielt Schadow durch seinen Vater. Mit 20 Jahren ließ er sich an der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie der Künste]] ausbilden und wurde dort Schüler von [[Friedrich Georg Weitsch]] und [[Karl Wilhelm Wach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1806 nahm Schadow an einer großen Akademie-Ausstellung mit einem Porträt der Sängerin [[Juliane Pappritz|Julie Zelter]] teil. Schadow stellte die Frau [[Carl Friedrich Zelter]]s (geborene Pappritz) als heilige Cäcilie im Stil [[John Flaxman]]s dar. Zwischen 1806 und 1807 diente Schadow in der preußischen Armee als „freiwillig Einjähriger“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 beendete Schadow erfolgreich sein Studium an der Akademie und ging zusammen mit seinem Bruder, dem Bildhauer [[Rudolf Schadow]], nach [[Italien]]. Dort hatte er Kontakt zu dem dänischen Bildhauer [[Bertel Thorvaldsen]]. Über diesen kam Schadow bald in Kontakt mit dem Künstlerkreis um [[Caroline von Humboldt]]. Er war von den [[Nazarener (Kunst)|Nazarenern]] [[Peter von Cornelius]], [[Friedrich Overbeck]], [[Johann Nepomuk Höfel]], [[Philipp Veit]] und Karl Wilhelm Wach sehr beeindruckt und schloss sich dieser Gruppe – inzwischen als [[Lukasbund]] bekannt – 1813 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einfluss Friedrich Overbecks konvertierte Schadow 1814 vom evangelischen zum katholischen Glauben. Während seines Romaufenthaltes malte er meist religiöse Monumentalbilder im akademisch-klassizistischen Stil. Zwischen 1816 und 1818 war Schadow zusammen mit Cornelius, Overbeck und Veit an der Ausschmückung der &amp;#039;&amp;#039;Villa Bartholdy&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Im Sommer 1819 kehrte Schadow auf Bitten von [[Karl Friedrich Schinkel]] wieder nach Berlin zurück; begleitet wurde er dabei von Karl Wilhelm Wach. Schadow avancierte zum Dozenten der Berliner Kunstakademie und lehrte dort bis 1826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 heiratete Schadow Charlotte von Groschke, eine Tochter des Hofarztes [[Johann Gottlieb von Groschke]] (1760–1828). Mit ihr hatte er eine Tochter, [[Sophie Hasenclever|Sophie]] (1823–1892), die spätere Ehefrau von [[Richard Hasenclever]] (1812–1876), und einen Sohn, [[Johann Gottfried Rudolf von Schadow-Godenhaus|Johann Gottfried Rudolf]], den späteren preußischen Generalleutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1822 und 1825 leitete Schadow in Berlin ein großes Atelier, das – vom König gefördert – viele Schüler anzog. 1825 wurde er bei der Gründung des [[Verein der Kunstfreunde im preußischen Staat|Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staat]] Mitglied des Künstlerausschusses. Ende 1825 gab er seinen Arbeitsplatz auf und schloss sein Atelier, da ihn der preußische Kultusminister [[Karl vom Stein zum Altenstein]] zum Direktor der [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]] ernannt hatte. Anfang 1826 trat er seinen Dienst dort als Nachfolger von [[Peter von Cornelius]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Wilhelm von Schadow entwickelte sich die Düsseldorfer Kunstakademie zu einer Drehscheibe für neue künstlerische Ideen und Inspirationen. Hierzu gehörte die Lehrform, die enge Beziehung von Meistern und Schülern sowie die thematisch und im künstlerischen Stil ausgedrückte Einheit von Poesie und Natur. Zum Erfolg der Akademie trug bei, dass von Schadows beste Schüler ihm, der 1826 aus Berlin kam, an den Rhein folgten: [[Theodor Hildebrandt]], [[Eduard Bendemann]], [[Julius Hübner (Maler, 1806)|Julius Hübner]], [[Carl Friedrich Lessing]], [[Christian Köhler (Maler)|Christian Köhler]], [[Heinrich Mücke]] und [[Karl Ferdinand Sohn]]. Es entstand nach kurzer Zeit die [[Düsseldorfer Malerschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte Schadow mit einem seiner ersten Düsseldorfer Bilder, die Darstellung der „[[Mignon (Figur)|Mignon]]“ nach „[[Wilhelm Meister]]“ von [[Johann Wolfgang von Goethe]], für die ihm die junge Schauspielerin [[Constanze Dahn|Constance Le Gaye]] Modell gesessen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Naumburger Domherren [[Immanuel Christian Leberecht von Ampach]] entstand 1827 bereits wieder in Deutschland das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Christus unter den Pharisäern&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Christus, das Gesetz erklärend&amp;#039;&amp;#039; genannt für den Christus-Zyklus im [[Naumburger Dom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Eigenschaft als Direktor der Akademie war Schadow maßgeblich an der Verbesserung des Kunststudiums sowie der dazugehörigen praktischen Ausbildung beteiligt. In seinen 1828 gedruckten &amp;#039;&amp;#039;„Gedanken über eine folgerichtige Ausbildung des Malers“&amp;#039;&amp;#039; legte er die vielerorts beachteten Prinzipien seiner Kunstauffassung und [[Didaktik]] öffentlich dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ausstellung-weltklasse-in-duesseldorf-das-glueck-der-stillen-brueter-11571798.html Patrick Bahners: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung „Weltklasse“ in Düsseldorf – Das Glück der stillen Brüter&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 20. Dezember 2011, abgerufen am 20. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 1829 wirkte er an der Gründung des [[Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen|Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen]] mit. Zwischen 1830 und 1831 und später noch einmal von 1839 bis 1840 hielt sich Schadow in [[Rom]] auf. Von diesen Reisen brachte er viele Skizzen und Ideen mit, die im Atelier die Grundlage seines weiteren künstlerischen Schaffens bildeten. Im Anschluss an seine Italienreise von 1830/31 führte Schadow eine Akademiereform durch, die für die Schüler einen dreistufigen Ausbildungsgang aus Elementarklasse, Vorbereitungsklasse und Klasse der ausübenden Eleven vorsah, wobei die letzte Stufe die entscheidende Neuerung darstellte, weil darin nach dem Erlernen der Grundlagen die gestalterischen Fähigkeiten sowie das selbständige Arbeiten gefördert wurde. Die besten Absolventen konnten anschließend noch die sogenannte [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklasse]] besuchen. Hierbei erhielten sie eigene Ateliers im [[Düsseldorfer Schloss|Akademiegebäude]], so dass sie der Kunstakademie noch als Vorbilder für den Nachwuchs verbunden blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 wurde Schadow von der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil. h.c.&amp;#039;&amp;#039; geehrt. Mit Adelsbrief vom 4. Januar 1843 wurde er als „von Schadow-Godenhaus“ in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben. Der Zusatz „Godenhaus“ stammte vom Rittergut Godenhaus bei [[Sinzig]], das er 1841 erworben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Schadow (1788–1862). Ein Malerleben.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ekkehard Mai]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blick auf die Sammlung. Düsseldorfer Malerschule in der Dr.-Axe-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg 2013, ISBN 978-3-86568-919-1, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Ernennungsurkunde hieß der Titel offiziell „Ritter Schadow von Godenhaus“. Bei der Nobilitierung wurde ihm ein Wappen verliehen, „in blauem Schild, in welchem ein [[Regenbogen#Kulturelle Bedeutungen|Regenbogen]] von natürlicher Farbe und unter demselben eine [[Friedenstaube|fliegende silberne Taube, im rothen Schnabel einen grünen Oelzweig]] erscheint“, mit Helmzier und Wahlspruch „[[Gloria in excelsis Deo, BWV 191#Geschichte und Text|Gloria in excelsis Deo pax hominibus]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Irene Markowitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Armer Künstler – Malerfürst.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Stadtmuseum Düsseldorf, Düsseldorf 1980, S. 31 (Katalog Nr. 131, Abbildung S. 109)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1848 und 1852 entstand Schadows letztes großes Werk: ein Triptychon mit der allegorischen Darstellung von „Himmel, Fegfeuer und Hölle“. Inspiriert wurde er durch die Lektüre von [[Dante Alighieri|Dantes]] „[[Göttliche Komödie|Göttlicher Komödie]]“. Durch ein schweres Augenleiden musste er immer wieder pausieren, und erst nach einer Operation konnten diese drei Bilder für einen Saal des Landgerichts Düsseldorf im [[Hondheimsches Palais|Hondheimschen Palais]] fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schadow nach 25 Jahren sein Dienstjubiläum an der Kunstakademie hatte, feierten ihn die Künstler des [[Malkasten (Künstlerverein)|Malkastens]] am 30. November 1851 mit einem Schadowfest. Bei dieser Gelegenheit wurde der Flinger Steinweg in [[Schadowstraße (Düsseldorf)|Schadowstraße]] umgetauft. Aus diesem Anlass wurde ihm auch ein Künstleralbum verehrt. 70 ehemalige Schadow Schüler von A wie [[Andreas Achenbach]] bis Z wie [[Julius Zielke]] hatten hierfür eine Zeichnung oder Skizze zur Verfügung gestellt. [[Adolf Schroedter]] war mit zwei Bildern vertreten, so gab es 71 Blätter, die im Album vereint sind und die die Düsseldorfer Szene der damaligen Zeit widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 erlitt Schadow kurz vor seinem 69. Geburtstag einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Zwei Jahre später legte er alle seine Ämter nieder und zog sich ins Privatleben zurück. Im Alter von 73 Jahren starb Schadow am 19. März 1862 in der Hofgartenstraße 8, im Haus seiner Tochter Sophie und ihres Gatten Richard Hasenclever, und wurde auf dem [[Golzheimer Friedhof]] beerdigt, so wie auch schon zuvor die nur wenige Monate lebende Tochter Anna Maria (* 10. März 1828; † 27. Juli 1828).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren benannte man in Düsseldorf die [[Schadowstraße (Düsseldorf)|Schadowstraße]] nach ihm. In dieser früher Flinger Steinweg genannten Magistrale ließ er von dem Architekten [[Rudolf Wiegmann]], einem befreundeten Kollegen aus der Akademie, bis 1838 als seinen herrschaftlichen Wohnsitz ein dreigeschossiges Palais im [[Rundbogenstil]] errichten (Steinweg 212 4/20, seit 1856 Schadowstraße das Eckhaus 54 und Nachbarhaus 56).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/5613646?query=Adressbuch%20Düsseldorf „Schadow, D. W. von, Director der hiesigen Kunstakademie, Steinweg 212 4/20]“. In: &amp;#039;&amp;#039;Wohnungsanzeiger und Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, 1850, 1855, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8383119?query=Schadow%20Haus „Schadow-Godenhausen, Friede. Wilhelm von, Dr., Director der Kunst-Akademie, Schadowstr. 56“ (der Umbau des Hauses Nr. 56 wurde nicht ausgeführt)]; in: &amp;#039;&amp;#039;Adreß-Buch der Bürgermeisterei Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, 1856, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Schadowplatz]] mit dem [[Schadow-Denkmal Düsseldorf|Schadow-Denkmal]] und die [[Schadow-Arkaden]] tragen seinen Namen. Seit Ende der 1890er Jahre prangt sein Name links über dem Hauptportal des [[Kunstakademie Düsseldorf (Gebäude)|Gebäudes der Kunstakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Bilder) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Wilhelm Schadow 002.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Josephs Traumdeutung im Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;, 1816/17]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schadow, Friedrich Wilhelm von - Mignon - 1828.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mignon&amp;#039;&amp;#039;, 1828]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm von Schadow - Double Portrait of Princes Friedrich Wilhelm of Prussia and Wilhelm zu Solms-Braunfels in a Cuirassi... - Google Art Project.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Doppelbildnis der Prinzen Friedrich von Preußen und Wilhelm zu Solms-Braunfels in Kürassieruniformen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1830, [[Museum Kunstpalast]]]]&lt;br /&gt;
Schadows Malstil war an den alten Meistern des [[Quattrocento]] sowie der altdeutschen und altniederländischen Malerei orientiert. Seine Werke heben sich durch Naturtreue und einen ausgeprägten Kolorismus von der eher formalen und linearen Malweise der übrigen Nazarener ab. Zur Kennzeichnung seines Malstils wird nicht selten der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Feinmalerei&amp;#039;&amp;#039; benutzt. Dieser Stil zeichnete sich aus durch eine korrekte, strenge Zeichnung, emaillehafte Oberflächen mittels feinem, glattem Farbauftrag, einen klaren und einfachen Bildaufbau, eine geometrisierende Abstrahierung der Einzelform sowie die exakte Wiedergabe realistischer Details bei einer insgesamt idealisierten Auffassung des Dargestellten. Häufig wurden von ihm monumental aufgefasste Einzelgestalten gemalt. In dieser Weise konnte er sich schon bald als gesuchter Porträtmaler einen Namen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1810: Porträts der &amp;#039;&amp;#039;Königin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Luise]]&amp;#039;&amp;#039; (posthum) und ihres Gatten &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1816–1818: Ausmalung der [[Palazzo Zuccari|&amp;#039;&amp;#039;Casa Bartholdy&amp;#039;&amp;#039;]] zusammen mit Cornelius, [[Friedrich Overbeck|Overbeck]] und Veit: &amp;#039;&amp;#039;Joseph im Gefängnis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Überbringung des blutigen Rocks an Jacob&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]])&lt;br /&gt;
* 1818: drei Porträts von &amp;#039;&amp;#039;Caroline, Gabriele und Adelheid von Humboldt&amp;#039;&amp;#039; (1931 verbrannt bzw. 1945 zerstört)&lt;br /&gt;
* um 1818: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis mit [[Ridolfo Schadow]] und [[Bertel Thorvaldsen]]&amp;#039;&amp;#039;, (Berlin, Nationalgalerie)&lt;br /&gt;
* 1824: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039; (Garnisonkirche, Potsdam)&lt;br /&gt;
* 1824: Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Christus der Auferstandene zwischen den Evangelisten Johannes und Matthäus&amp;#039;&amp;#039; ([[Zisterzienserabtei Pforta]])&lt;br /&gt;
* 1827: &amp;#039;&amp;#039;Christus unter den Pharisäern&amp;#039;&amp;#039; ([[Naumburger Dom]])&lt;br /&gt;
* 1828: &amp;#039;&amp;#039;Caritas&amp;#039;&amp;#039; ([[Museum Kunstpalast]], Düsseldorf; Vorstudie ([[Kunstsammlung der Universität Göttingen]]))&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/regional/koeln/koeln-regional/zeichnung-von-friedrich-wilhelm-von-schadow-15745530.bild.html Gefunden: Zeichnung von Friedrich Wilhelm von Schadow.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1829: &amp;#039;&amp;#039;Porträt des [[Felix Schadow]]&amp;#039;&amp;#039; (1819–1861), des Halbbruders des Künstlers (Fürstliche Sammlungen [[Liechtenstein]])&lt;br /&gt;
* 1830: &amp;#039;&amp;#039;[[Doppelbildnis der Prinzen Friedrich von Preußen und Wilhelm zu Solms-Braunfels in Kürassieruniformen]]&amp;#039;&amp;#039; (Museum Kunstpalast, Düsseldorf)&lt;br /&gt;
* 1835: &amp;#039;&amp;#039;Christus auf dem Weg nach Emmaus&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]])&lt;br /&gt;
* 1838–1842: &amp;#039;&amp;#039;Die klugen und die törichten Jungfrauen&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt, [[Städelsches Kunstinstitut]])&lt;br /&gt;
* 1840/42: &amp;#039;&amp;#039;Pietas und Vanitas&amp;#039;&amp;#039; (Bonn, [[LVR-LandesMuseum]])&lt;br /&gt;
* 1848–1852: dreiteiliges Wandgemälde &amp;#039;&amp;#039;Himmel, Fegefeuer und Hölle&amp;#039;&amp;#039; nach Dantes &amp;#039;&amp;#039;Göttlicher Komödie&amp;#039;&amp;#039; für das [[Landgericht Düsseldorf]] (Museum Kunstpalast, Düsseldorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Düsseldorf, Friedhof, Grabmal von W. von Schadow.jpg|mini|Grabmal von W. von Schadow auf dem [[Golzheimer Friedhof]], Aufnahme von 1911]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Gedanken über eine folgerichtige Ausbildung des Malers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kunstblatt&amp;#039;&amp;#039; 1 (1828), S. 264–273.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der moderne Vasari. Erinnerungen aus dem Künstlerleben.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1854 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-34419 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß des Christentums auf die bildende Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1843.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Immermann|Carl Leberecht Immermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Schadow und die Akademie zu Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1827 &amp;lt;!-- Bibliographisch nicht nachweisbar! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ADB|30|515|520|Schadow-Godenhaus, Wilhelm von|[[Lionel von Donop]]|ADB:Schadow-Godenhaus, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
* Julius Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Schadow und seine Schule&amp;#039;&amp;#039;. Festrede, gesprochen bei Enthüllung des Schadow-Denkmals zu Düsseldorf (1869). Cohen, Bonn 1869 ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-64782 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1911, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1225339 S.&amp;amp;nbsp;764]&lt;br /&gt;
* Barbara Camilla Tucholski: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862). Künstlerische Konzeption und poetische Malerei&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Universität Bonn 1984&lt;br /&gt;
* Ingrid Bodsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Schadow und sein Kreis. Materialien und Dokumente zur Düsseldorfer Malerschule&amp;#039;&amp;#039;, Stadtmuseum, Bonn 1992, ISBN 3-931878-00-7.&lt;br /&gt;
* [[Cordula Grewe|Cordula A. Grewe]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schadow (1788–1862). Monographie und Catalogue Raisonné.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Freiburg 1998.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|498|499|Schadow-Godenhaus Friedrich Wilhelm von|[[Helmut Börsch-Supan]]|118748181}}&lt;br /&gt;
* Katharina Bott: &amp;#039;&amp;#039;Das Schadow-Album der Düsseldorfer Akademieschüler von 1851&amp;#039;&amp;#039;, CoCon-Verlag, Hanau 2009, ISBN 978-3-937774-59-6.&lt;br /&gt;
* Cordula Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schadow. Vom romantischen Rebellen zum Düsseldorfer Malerfürsten&amp;#039;&amp;#039;. In: Johannes Myssok (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstakademie Düsseldorf 1773–2023. Kunstgeschichte einer Institution.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-422-80165-3, S. 49–67.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/s/schadow_f_w.shtml|autor=Vera Losse|artikel=Friedrich Wilhelm von Schadow|band=8|spalten=1502-1505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedrich Wilhelm von Schadow|Wilhelm von Schadow|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118748181}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Schadow,+Friedrich+Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.pinakothek.de/neue-pinakothek/sammlung/rundgang/rundgang_inc.php?raum=saal%204&amp;amp;inc=kuenstler&amp;amp;which=3179|wayback=20070930225924|text=Friedrich Wilhelm von Schadow (1788 - 1862)}}&lt;br /&gt;
* http://www.sternburg-stiftung.de/gemaelde/popup_143.html – Bilder (Auswahl)&lt;br /&gt;
* http://www.schadow-gesellschaft.org/&lt;br /&gt;
* http://www.schadow-gesellschaft-berlin.de/&lt;br /&gt;
* {{Europeana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118748181|LCCN=n96002038|VIAF=42633460}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schadow, Friedrich Wilhelm Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm von Schadow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Schadow|Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Gottfried Schadow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schadow, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schadow, Friedrich Wilhelm von; Schadow, Friedrich Wilhelm; Schadow-Godenhaus, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1862&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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