<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_von_Mundy</id>
	<title>Wilhelm von Mundy - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_von_Mundy"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Mundy&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T20:46:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Mundy&amp;diff=1992357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Mundy&amp;diff=1992357&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-02-02T19:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Mundy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mundi&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Munthe&amp;#039;&amp;#039;, ab 1789 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Mundy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Vilém Mundy&amp;#039;&amp;#039; (* [[1742]] wahrscheinlich in [[Monschau|Montjoie]]; † [[22. Mai]] [[1805]] in [[Brünn]]) war ein österreichischer Textilunternehmer und Pionier der Brünner [[Textilindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Munthe stammte aus der [[Tuchmacher]]stadt Montjoie im [[Herzogtum Jülich]]. Nachdem [[Johann Leopold Köffiller]] 1768 die in einem schlechten Ruf stehende ärarische Tuchfabrik in [[Brünn]] gepachtet hatte, war er trotz Vorschussunterstützungen damit wenig erfolgreich. Um die Qualität der [[Tuch]]e zu verbessern, warb der Direktor Johann Bartholomäus Seitter deutsche Tuchmacher nach Brünn. Zu den aus Montjoie angeworbenen Spezialisten gehörte neben Wilhelm Munthe auch &lt;br /&gt;
[[Johann Heinrich Offermann]]. Es ist nicht bekannt, ob Munthe 1771 bereits als Werkmeister oder noch als Geselle nach Brünn kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Freiherr von Mundy (1789) – Gerd Hruška.png|thumb|Wappen der Freiherren von Mundy, verliehen 1789 an Wilhelm von Mundy]]&lt;br /&gt;
Bereits vier Jahre später schied Mundy aus der Köffillerschen Feintuchfabrik aus, um mit Unterstützung seiner Mutter in Brünn eine eigene Tuchfabrik zu eröffnen, die binnen kurzer Zeit florierte. Für die Erweiterung seines Unternehmens suchte Mundy 1780 vergeblich bei Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] um einen Vorschuss von 30000 Gulden. Im Jahre 1786 war das Unternehmen auf 60 [[Webstuhl|Webstühle]] angewachsen. Mundy pachtete im selben Jahre die Gebäude des aufgelösten [[Kloster Porta Coeli|Klosters Porta Coeli]] und errichtete darin eine Tuch[[manufaktur]] mit 200 Beschäftigten. Mundy wurde am 20. April 1789 zu Wien durch Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben. Auch die Herrscherinitialen &amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;(osephus) &amp;#039;&amp;#039;II.&amp;#039;&amp;#039; im dabei verliehenen Freiherrenwappen Mundys weisen darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 liefen in den beiden Werken  Mundys in Brünn und [[Předklášteří]] 120 Webstühle. Wilhelm Freiherr von Mundy erwarb 1799 die Herrschaft Porta Coeli mit der Stadt [[Tišnov]] und zahlreichen Dörfern erblich. Im Jahre 1802 kaufte er noch die Herrschaft [[Burg Veveří|Eichhorn]]-[[Říčany u Brna|Ritschans]] hinzu und pachtete die Herrschaft [[Račice (Račice-Pístovice)|Ratschitz]]. Auf Initiative Herzog [[Albert Kasimir von Sachsen-Teschen]] gründete Mundy im schlesischen [[Cieszyn|Teschen]] noch eine dritte Tuchfabrik, die nach seinem Tode wieder stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm von Mundy war in erster Ehe mit Josepha Freiin von Forgách verheiratet. Seine zweite Ehefrau war Johanna Mikowini von Malowany. Er hatte einen Sohn eine Tochter. Als Mundy 1805 verstarb, hinterließ er seinem Sohn [[Johann Mundy|Johann von Mundy]] ein Vermögen von anderthalb Millionen Gulden. In seinen drei Fabriken waren zu dieser Zeit 2000 Menschen beschäftigt.&lt;br /&gt;
Wilhelm von Mundy ist der Großvater von [[Jaromír Mundy|Jaromír von Mundy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|590|590|Mundy, Wilhelm Freiherr von|Herman Freudenberger|137913613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137913613|VIAF=86080363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mundy, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brünn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Monschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1742]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1805]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mundy, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mundy, Wilhelm Freiherr von; Munthe, Wilhelm; Mundi, Wilhelm; Mundy, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 1742&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Monschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1805&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
	</entry>
</feed>