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	<title>Wilhelm von Moerbeke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:51:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-20T05:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aristotle, De anima, Vaticanus Palatinus latinus 1033.jpg|mini|Der Anfang von Aristoteles’ Schrift &amp;#039;&amp;#039;De anima&amp;#039;&amp;#039; in der lateinischen Übersetzung Wilhelms von Moerbeke. Handschrift Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Vaticanus Palatinus lat. 1033, fol. 113r (Anfang des 14. Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Proklos, Expositio in Parmenidem Platonis, übersetzt von Wilhelm von Moerbeke mit Marginalien des Nicolaus Cusanus in Codex Cusanus Hospitalis S. Nicolai, fol. 125r.jpg|mini|Eine Seite einer spätmittelalterlichen Abschrift des Kommentars des [[Proklos]] zu [[Platon]]s [[Platonischer Dialog|Dialog]] &amp;#039;&amp;#039;[[Parmenides (Platon)|Parmenides]]&amp;#039;&amp;#039; in der lateinischen Übersetzung Wilhelms von Moerbeke mit eigenhändigen Randbemerkungen des [[Nikolaus von Kues]], Mitte des 15. Jahrhunderts, [[Bernkastel-Kues]], Bibliothek des Sankt-Nikolaus-Hospitals, Codex 186, fol. 125r]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Moerbeke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Belgisches Niederländisch|flämisch]] &amp;#039;&amp;#039;Willem van Moerbeke&amp;#039;&amp;#039;, [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Guilelmus de Morbeka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Guilelmus de Murbeka&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Guilielmus Brabanticus&amp;#039;&amp;#039;; * zwischen [[1215]] und [[1235]] in [[Geraardsbergen#Moerbeke|Moerbeke/Geraardsbergen]], [[Herzogtum Brabant|Brabant]]; † [[1286]] in [[Korinth]]) war ein [[Flandern|flämischer]] Geistlicher und Übersetzer antiker Schriften aus dem [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] ins [[Latein]]ische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm wurde zwischen 1215 und 1235 in Moerbeke in [[Flandern]] geboren. Nachdem er in den [[Dominikaner]]orden eingetreten war, studierte er an einer Universität, möglicherweise in [[Paris]]. Dies würde zumindest erklären, wie er in Kontakt mit Pariser [[Kopist]]en kam. Er widmete seine Studien der [[Philosophie der Antike|griechischen Philosophie]] und Naturwissenschaften. Im Frühjahr 1260 reiste er nach Nikaia. Es ist jedoch nicht bekannt, ob es sich hierbei um das [[Bithynien|bithynische]] [[Nikaia (Bithynien)|Nikaia]] oder das [[Peloponnes|peloponnesische]] [[Tegea|Nikaia]] handelte. Im Herbst 1260 hielt er sich hingegen in [[Theben (Böotien)|Theben]] auf. Wahrscheinlich blieb er bis 1266 in [[Griechenland]], übersetzte altgriechische Texte und war als [[Missionar]] tätig, und reiste danach nach [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fabio Acerbi, Gudrun Vuillemin-Diem: &amp;#039;&amp;#039;Un nouveau manuscrit de la “collection philosophique” utilisé par Guillaume de Moerbeke : le Par. gr. 2575&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Przegląd Tomistyczny&amp;#039;&amp;#039;, Band 21, 2015, S. 219–288 ([https://hal.archives-ouvertes.fr/hal-03596991/document Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. November 1267 befand er sich schließlich am päpstlichen Hof in [[Viterbo]], wo er die Übersetzung von [[Themistios]] [[Paraphrase (Sprache)|Paraphrasen]] abschloss. Am 12. September 1268 beendete er die Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;[[De interpretatione]]&amp;#039;&amp;#039; und am 17. Dezember [[Johannes Philoponos]] &amp;#039;&amp;#039;De intellectu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bmcr.brynmawr.edu/2020/2020.06.32/ Riccardo Sacceti: &amp;#039;&amp;#039;La transmission du savoir grec en Occident: Guillaume de Moerbeke, le Laur. Plut. 87.25 (Themistius, in de an.) et la bibliotheque de Boniface VIII&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er [[Pönitentiar]] und persönlicher [[Kaplan]] von [[Papst]] [[Clemens IV.]] Diese Ämter übte er auch unter den folgenden Päpsten bis 1278 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 begleitete er [[Gregor X.]] als Berater zum [[Zweites Konzil von Lyon|Zweiten Konzil von Lyon]]. Man strebte die Wiedervereinigung der [[Römisch-katholische Kirche|Katholischen Kirche]] mit der [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Orthodoxen Kirche]] an. An [[Peter und Paul]], am 29. Juni 1274, unterzeichnete man einen Vertrag und Moerbeke und seine Glaubensbrüder wiederholten dreimal das Glaubensbekenntnis ergänzt durch den [[Filioque]]-Zusatz in griechischer Sprache. Am 9. April 1278 wurde er zum [[Erzbischof]] von Korinth, einem Außenposten der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]] in der [[Argolis]] im [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Griechenland, geweiht und Papst [[Nikolaus III. (Papst)|Nikolaus III.]] verlieh ihm ein [[Pallium]]. Er reiste wohl 1280 nach Korinth. Er begann mit dem Bau einer Kirche, die 1282 fertiggestellt wurde. Man hat vermutet, dass es sich hierbei um die Kirche [[Kimisis tis Theotokou von Merbaka]] handeln könnte. Der benachbarte Ort soll in der Folge nach Moerbeke [[Agia Triada (Nafplio)|Merbaka]] genannt worden sein. 1283 begab er sich nochmals in päpstlicher Mission nach [[Perugia]]. 1286 starb er in Korinth. Sein Nachfolger Erzbischof Robert wurde am 22. Oktober 1286 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm war Gesprächs- und Korrespondenzpartner vieler Gelehrter seiner Zeit, unter anderem seines Ordensbruders, des Philosophen [[Thomas von Aquin]], des Naturforschers [[Witelo]] und des Astronomen [[Heinrich von Mecheln]]. Letzterer widmete ihm seine Abhandlung über das [[Astrolabium]], wie auch Witelo ihm seine Schrift über die Optik widmete. Wilhelm war ein außergewöhnlich produktiver Übersetzer von philosophischen, medizinischen und astronomischen Texten. Die Qualität seiner Übersetzungen gilt als gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
Wilhelm übersetzte im Auftrag Thomas’ von Aquin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthard Strohmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Avicenna.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1999, ISBN 3-406-41946-1, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Schriften des [[Aristoteles]] vollständig aus dem Griechischen oder revidierte bereits bestehende Übersetzungen. Damit machte er sie den lateinischsprachigen Gelehrten West- und Mitteleuropas zugänglich, was der darauffolgenden dortigen Aristoteles-Rezeption zugutekam. Zudem übertrug er auch Kommentare (etwa von [[Ammonios Hermeiou]], [[Alexander von Aphrodisias]] und [[Johannes Philoponos]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Bergdolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Scholastische Medizin und Naturwissenschaft an der päpstlichen Kurie im ausgehenden 13. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 7, 1989, S. 155–168; hier: S. 157 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Aristoteles ins Lateinische. Grund für Wilhelms Übersetzertätigkeit waren die zweifelhafte Qualität und die Lückenhaftigkeit der seinerzeit verfügbaren Texte des Aristoteles. In Mittel- und Westeuropa beherrschten nur wenige Personen Altgriechisch, zudem beruhten die meisten lateinischen Übersetzungen auf arabischen Ausgaben, die zuweilen über das Syrische vermittelt wurden und daher weniger originalgetreu waren. Dies änderte sich grundlegend mit den Übersetzungen Wilhelms, der auf griechische Originaltexte zurückgreifen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medizinische Texte, die er übersetzte, sind [[Galenos|Galen]]s &amp;#039;&amp;#039;De alimentiis&amp;#039;&amp;#039; und das [[Corpus Hippocraticum|Hippokratische]] Werk &amp;#039;&amp;#039;De prognosticationibus aegritudinum secundum motum lunae&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bergdolt (1989), S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mathematische Abhandlungen des [[Archimedes]], des [[Heron von Alexandria]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Institutio theologica&amp;#039;&amp;#039; des [[Proklos]] übertrug er in die lateinische Sprache. Letztere entwickelten sich zu einer der wichtigsten Quellen bei der Wiederbelebung [[Neuplatonismus|neuplatonischer]] Gedanken im Spätmittelalter. Später bemängelte ein [[Renaissance-Humanismus|Humanist]], Wilhelms Übersetzungen seien nicht „elegant“, rühmte jedoch ihre Zuverlässigkeit. Manche der griechischen Quellen Wilhelms gingen später verloren; ohne seine Arbeit wären diese Schriften heute nicht mehr zugänglich. In der älteren Forschung wurde ein Anstoß der Übersetzungsarbeit durch Thomas von Aquin unterstellt, was aber nicht belegbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* Aristoteles: &amp;#039;&amp;#039;Opera&amp;#039;&amp;#039; (in Wilhelms lateinischer Übersetzung). Enthält: &amp;#039;&amp;#039;De caelo et mundo, De generatione et corruptione, Meteorologica, De sensu et sensato, De memoria et reminiscentia, De somno et vigilia, De longitudine et brevitate vitae&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1497 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-31400 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Helmut Boese (Bibliothekar, 1916)|Helmut Boese]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Procli diadochi tria opuscula (De providentia, libertate, malo) Latine Guilelmo de Moerbeka vertente&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1960&lt;br /&gt;
* [[Hendrik Joan Drossaart Lulofs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;De generatione animalium. Translatio Guillelmi de Moerbeka&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Aristoteles Latinus]]&amp;#039;&amp;#039; 17, 2, 5). Desclée de Brouwer, Brügge 1966&lt;br /&gt;
* Helmut Boese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proclus: Elementatio theologica translata a Guillelmo de Morbecca&amp;#039;&amp;#039;. University Press, Louvain 1987, ISBN 90-6186-244-2&lt;br /&gt;
* Carlos Steel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proclus: Commentaire sur le Parménide de Platon. Traduction de Guillaume de Moerbeke.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. University Press, Leuven 1982–1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lateinische Übersetzungen im Hochmittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Marc-Aeilko Aris]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Moerbeke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, LexMA Verlag, München 1998, ISBN 3-89659-909-7, Sp. 175 f.&lt;br /&gt;
* Pieter Beullens: &amp;#039;&amp;#039;The friar and the philosopher: William of Moerbeke and the rise of Aristotle&amp;#039;s science in medieval Europe&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Studies in medieval history and culture&amp;#039;&amp;#039;). Routledge, Abingdon; New York 2022. – Rezension von Christian Høgel, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2023/2023.12.04/ 2023.12.04]&lt;br /&gt;
* Helmut Boese: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Moerbeke als Übersetzer der Stoicheiosis theologike des Proclus.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1985.&lt;br /&gt;
* Jozef Brams, Willy Vanhamel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guillaume de Moerbeke. Recueil d&amp;#039;études à l&amp;#039;occasion du 700e anniversaire de sa mort (1286)&amp;#039;&amp;#039;. Leuven 1989&lt;br /&gt;
* Heinz H. Lauer: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Moerbeke.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1497.&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|215|215|Mörbeke, Wilhelm von|[[Carl von Prantl]]|ADB:Wilhelm von Mörbeke (1. Artikel)}}&lt;br /&gt;
* Guy Sanders: &amp;#039;&amp;#039;William of Moerbeke&amp;#039;s Church at Merbaka: The Use of Ancient Spolia to Make Personal and Political Statements&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Hesperia (Zeitschrift)|Hesperia]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 84, Teil 3, Juli 2015, S. 583–626.([https://www.researchgate.net/publication/286013207_William_of_Moerbeke&amp;#039;s_Church_at_Merbaka_The_Use_of_Ancient_Spolia_to_Make_Personal_and_Political_Statements Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Lambert Schneider (Archäologe)|Lambert Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst Reiseführer Peloponnes: Mykenische Paläste, antike Heiligtümer und venezianische Kastelle in Griechenlands Süden&amp;#039;&amp;#039;, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7701-4599-7, S. 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?tags=118633007 Literatur] im Opac der Regesta Imperii&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118633007|LCCN=n/82/154575|VIAF=2471391}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilhelm #Moerbeke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerbruder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Altgriechischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1286]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wilhelm von Moerbeke&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Willem von Moerbeke; Willem van Moerbeke&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=flämischer Ordenspriester und Übersetzer antiker Schriften&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1215&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geraardsbergen#Moerbeke|Moerbeke/Geraardsbergen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1286&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Korint]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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