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	<title>Wilhelm von Meister - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:46:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Meister&amp;diff=1163620&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Regierungspräsident */ WL</title>
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		<updated>2025-04-07T06:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regierungspräsident: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm von Meister.jpg|mini|Wilhelm von Meister, etwa 1895]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Meister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1896 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Meister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Februar]] [[1863]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[14. Februar]] [[1935]] in [[Genf]]) war ein deutscher Politiker und Diplomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Wilhelm von Meister wurde als ältester Sohn von [[Carl Friedrich Wilhelm Meister]], einem der Begründer der [[Hoechst|Farbwerke Hoechst]], und dessen Frau &amp;#039;&amp;#039;Marie geb. Becker&amp;#039;&amp;#039; geboren. Von Meister diente nach dem Besuch des [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt)|Städtischen Gymnasiums]] 1882/83 als [[Einjährig-Freiwilliger]] und studierte dann Jura in [[Universität Bonn|Bonn]], wo er sich dem [[Corps Palatia Bonn|Corps Palatia]] anschloss,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 470.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und wurde 1886 in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] zum Doktor der [[Rechtswissenschaft]]en promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landrat ==&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Staatsexamen war er 1891 als Regierungsassessor beim Landratsamt Hanau. Im Juni 1892 wurde er zum kommissarischen und im Februar 1893 zum regulären [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des neu gebildeten [[Landkreis Höchst|Landkreises Höchst]] ernannt. Bereits im Dezember 1894 wurde er zum kommissarischen Landrat des [[Obertaunuskreis]]es ernannt und wechselte nach [[Bad Homburg vor der Höhe|Homburg vor der Höhe]]. Im Juli 1895 wurde er endgültig in dieser Position bestätigt und verblieb bis 1903 in diesem Amt. 1898/99 unternahm er eine siebenmonatige Weltreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
1894 bis 1895 war er für den Kreis Höchst und 1896 bis 1902 für den Obertaunuskreis Mitglied im [[Nassauischer Kommunallandtag|Nassauischen Kommunallandtag]]. Im Kommunallandtag war er zwischen 1894 und 1898 Mitglied des Finanz-, Rechnungsprüfungs- und Wegebauausschusses. 1901 wurde er stellvertretendes Mitglied des Landesausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war von Meister Mitglied der [[Nationalliberale Partei|NLP]] gewesen und hatten deren rechtem Flügel angehört. Später schloss er sich der [[Freikonservative Partei|Freikonservativen Reichspartei]] an. Für die [[Reichstagswahl 1912]] wurde er vom [[Bund der Landwirte]] und der [[Konservative Vereinigung|Konservativen Vereinigung]] als Reichstagskandidat im Wahlkreis Nassau II nominiert. Jedoch gelang es ihm nicht, als gemeinsamer Kandidat des bürgerlichen Lagers anzutreten. Sowohl [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] als auch NLP stellten eigene Kandidaten. Ohne die Unterstützung dieser Parteien sah von Meister keine Erfolgschance und verzichtete auf die Kandidatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierungspräsident ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden als Landrat arbeitete er 1902 bis 1905 im preußischen Innenministerium in [[Berlin]]. Dort wurde er im April 1903 zum Geheimen Regierungsrat und [[Vortragender Rat|Vortragendem Rat]] befördert. Am 26. Juli 1905 wurde von Meister zum [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] im [[Regierungsbezirk Wiesbaden]] ernannt. 1915 erhielt er den Rang eines Wirklichen Geheimen Oberregierungsrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an der Spitze des Regierungsbezirks Wiesbaden endete am 1. Juni 1919 mit der Amtsniederlegung von Meisters. Anlass war die Aufforderung des französischen Administrateurs, sich den Anordnungen der Separatisten zu unterstellen, die am selben Tag eine [[Rheinische Republik]] ausgerufen hatten. Dieser Aufforderung nachzukommen war von Meister nicht bereit und entzog sich ihr durch Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni wurde er formal beurlaubt und am 1. August 1919 pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufsichtsrat und Diplomat ==&lt;br /&gt;
Den Ruhestand verlebte von Meister bis 1930 in Bad Homburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/7927/ Villa Meister, Bad Homburg, Kaiser-Friedrich-Promenade 105] (zuletzt abgerufen am 26. Juni 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1919 bis 1926 war er [[Aufsichtsrat]]smitglied der Farbwerke [[Hoechst]] (das sein Vater gegründet hatte), 1926 bis 1935 der [[I.G. Farben]] AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1933 war von Meister für den [[Völkerbund]] in Genf tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilhelm von Meister war in erster Ehe verheiratet mit Adele geb. Jordan de Rouville (1872–1897). 1900 heiratete er seine zweite Frau Leila geb. Gardner Trapman (1871–1957). Von Meister war evangelischen Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 9. November 1896 wurde er von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II]] zusammen mit seinem jüngeren Bruder [[Herbert von Meister|Herbert]] in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde der [[Meisterturm]] in [[Hofheim am Taunus]] benannt. Er war seit 1902 [[Liste der Ehrenbürger von Kronberg im Taunus|Ehrenbürger von Kronberg]]. In Bad Homburg vor der Höhe erinnert die Wilhelm-Meister-Straße an seinen Vater und ihn.&lt;br /&gt;
Die Wilhelm-von-Meister Stiftung für soziale Zwecke besteht noch heute&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-homburg.de/vv/stadtrecht/41.9-1_Richtlinien_Sondervermoegem_Wilhelm_von_Meister-Stiftung.pdf Wilhelm von Meister Stiftung] (PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB; zuletzt abgerufen am 26. Juni 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 172.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 258.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: Barbara Burkardt, Manfred Pult: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden 1868–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; 71 = &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 17). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, S. 230–232.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meister, Wilhelm, von.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}}, S. 1223.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.familie-luyken.de/03Chronik/1935/1935chronikblatt.htm#326 Nachruf in den Chronikblättern der Familie Luyken]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116871172|titel=Meister, Karl Wilhelm von| datum=2020-02-27}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|483|Meister, Wilhelm (von; 1863–1935)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Landräte des Obertaunuskreises|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Höchst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116871172|VIAF=17984713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meister, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Obertaunuskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freikonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Höchst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meister, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meister, Karl Wilhelm von (vollständiger Name); Meister, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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