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	<title>Wilhelm von Meinel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:31:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Meinel&amp;diff=1173564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-17T08:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm von Meinel.JPG|hochkant|mini|Wilhelm von Meinel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Karl Meinel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1909 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Meinel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[24. November]] [[1865]] in [[Ansbach]]; † [[23. März]] [[1927]] in [[München]]) war ein deutscher Jurist und Politiker. Vom 15. November 1922 bis zum 8. Februar 1927 war er Bayerischer Staatsminister für Handel, Industrie und Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meinel wurde in eine alte Beamtenfamilie geboren. Sein Vater, Karl Ritter von Meinel, war Regierungsdirektor und Vizepräsident im [[Regierung von Mittelfranken|Regierungsbezirk Ansbach]].&lt;br /&gt;
Sein Großvater, Karl Gottlieb Meinel, stand in Diensten von [[Eugène de Beauharnais|Eugen]], Herzog von Leuchtenberg, Fürst zu Eichstätt, und war zuletzt Bezirksamtmann in [[Erlangen]].&amp;lt;ref&amp;gt; KGM gehörte zu den Stiftern des Corps Palatia München.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Urgroßvater, Georg Friedrich Schmidt, war über 35 Jahre Fürstlich-Wallersteinischer Herrschaftsrichter in [[Harburg (Schwaben)]] und einer der drei Räte, die für den minderjährigen [[Ludwig (Oettingen-Wallerstein)]] die Regierung führten. Meinels einzige Schwester Julie war die Ehefrau von Oberst Eduard Zorn (1852–1903), dem Kommandeur des [[Bayerisches Kadettenkorps|Bayerischen Kadettenkorps]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Othmar Hackl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914).&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1989, ISBN 3-406-10490-8, S. 610.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Gymnasium Carolinum (Ansbach)]] leistete Meinel seinen Militärdienst in der 3. Kompanie des [[Königlich Bayerisches 5. Infanterie-Regiment „Großherzog Ernst Ludwig von Hessen“|5. Infanterie-Regiment „Großherzog von Hessen“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ab. Als Student der [[Rechtswissenschaft]] wurde er im Wintersemester 1883/84 im [[Corps Onoldia]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 42/635.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1884 [[Reception (Corps)|recipiert]] und wenig später zum [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]] gewählt, gewann er höchstes Ansehen. Als Onoldia präsidierendes Vorortcorps war, leitete Meinel 1885 den [[KSCV|Kösener Congress]]. Als [[Inaktiver]] ging er für zwei Semester nach [[Humboldt-Universität|Berlin]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität|München]]. Zum 7. Semester wieder in Erlangen, bestand er 1887 das juristische Universitäts-Schlussexamen mit Auszeichnung. Als [[Reserveoffizier]] des Amberger Infanterie-Regiments frönte er bei den [[Ulanen]] seiner reiterlichen Passion. 1890 bestand er das Staatsexamen mit &amp;#039;&amp;#039;sehr gut&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung und Politik in Bayern ===&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1891 wurde er [[Assessor]] am Bezirksamt Ansbach, im Oktober 1895 bei der Kreisregierung in Ansbach. Am 1. Dezember 1895 ging er in das bayerische Staatsministerium des Königlichen Hauses und des Äußeren unter den Grafen [[Friedrich Krafft von Crailsheim|Crailsheim]], [[Clemens von Podewils-Dürniz|Podewils]] und [[Georg von Hertling|Hertling]]. Hier stieg er in den folgenden 15 Jahren zum [[Ministerialdirektor]] auf und leitete die Abteilung für Handel, Industrie und Gewerbe. Für sein Wirken hatte ihn König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] 1909 mit dem [[Ritterkreuz]] des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]] beliehen. Damit verbunden war die [[Nobilitierung|Erhebung]] in den persönlichen [[Adel]]sstand und er durfte sich nach Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] „Ritter von Meinel“ nennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern für das Jahr 1914.&amp;#039;&amp;#039; München 1914, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Meinel 1916 als stellvertretender Bevollmächtigter Bayerns im Bundesrat bestellt. Die [[TH München]] verlieh ihm am 29. November 1918 die Würde eines [[Ehrendoktor|Dr. Ing. E. h.]] Ein Jahr nach Kriegsende, am 1. September 1919, wurde er zum Wirklichen Staatsrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
In der Revolutionszeit wollten viele bayerische Beamte den [[Arbeiter- und Soldatenräte]]n die Mitarbeit verweigern. Mit Graf Crailsheims Rückendeckung lehnte Meinel das entschieden ab, um das Chaos nicht zu vergrößern und in einer Katastrophe enden zu lassen. In einem Brief bat er [[Kurt Eisner]] aber um Entlassung, wenn er in seinen Zuständigkeiten beschnitten oder ausgeschaltet würde. Eisner versprach alles, setzte aber im Dezember 1918 [[Lujo Brentano]] als Volkskommissar für Handel, Gewerbe und Industrie ein; er sollte die Sozialisierung der Betriebe vorbereiten. Zugleich sprach Eisner auf der ersten Sitzung des Arbeiterrats im Deutschen Theater von der „Unbrauchbarkeit der Beamtenschaft“. Dem widersprach Meinel in einem Brief vom Krankenlager:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|…Der Staatsmann soll der Künstler sein, der Beamte der Handwerker, der dessen Gedanken in die Tat umsetzt. Der erstere soll die guten und genialen Gedanken haben, der letztere die genaue Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse, des Materials, um dessen Bearbeitung es sich handelt. Wird aus dem Werke dann nichts, dann muß der Staatsmann entweder die Handwerker entlassen und sich brauchbarere suchen oder er muß sich eingestehen, dass seine Gedanken unausführbar oder doch mit dem vorhandenen Material nicht ausführbar sind. Nicht würdig aber will es mir erscheinen, um die weitere Mitwirkung der Handwerker zu ersuchen, sie aber in der Öffentlichkeit von vornherein für das Missglücken der bisherigen und damit auch der geplanten künftigen Werke verantwortlich zu machen.|Meinel an Elsner, 9. Dezember 1918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München, Bayern und Berlin fand dieser Brief enorme Resonanz.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Eine Münchner Zeitung schrieb dazu: „Wenn Meinel in seinem ganzen Leben nichts Hervorragendes geleiset hätte, um dieses Briefes willen allein sollte jeder von uns den Hut tief vor ihm ziehen. Man stelle sich vor: Im Chaos der ersten Revolutionswochen, ständig umspielt von aufgepflanzten Bajonetten, mitten im Hause der Räte und auf Schritt und Tritt bewacht und belauert, findet der Staatsrat der Krone Bayerns, von Meinel, den Mut, „seinem“ Minister einen Anklagebrief zu schreiben, der in Eisners selbstherrlicher Gedankenwelt wie eine Bombe gewirkt haben muß.“&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Eingabe an das Außenministerium in Berlin stellten sich Industrie, Handel und Gewerbe Bayerns vor Meinel. Eisner gab nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Eisners Veto nahm Meinel als 1. Vertreter des [[Reichswirtschaftsministerium]]s an den Vorbereitungen der Verhandlungen in [[Friedensvertrag von Versailles|Versailles]] und (1920/21) an den Konferenzen in [[Konferenz von Spa|Spa]], Brüssel, London und Genua teil. Berufungen in hohe Reichsämter und in die [[Weimarer Nationalversammlung]] (1919) lehnte „der treue Eckart Bayerns“ ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteilos, aber der [[Bayerische Mittelpartei|Bayerischen Mittelpartei]] nahestehend, leitete Meinel nach dem Rücktritt von [[Eduard Hamm]] ab 24. Juli 1922 kommissarisch die Geschäfte des Staatsministeriums. Nach der Wahl von [[Eugen von Knilling|Eugen Ritter von Knilling]] zum Bayerischen [[Ministerpräsident]]en am 8. November 1922 berief ihn dieser am 15. November 1922 an die Spitze des verwaisten Ministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 1927 zwang ihn schwere Krankheit zum Rücktritt. Keine sechs Wochen später starb er. Bei seiner Beerdigung auf dem neuen Friedhof im Norden Münchens zeigte sich, dass Meinel keine Feinde hatte. Er hinterließ seine Frau Emmy geb. Sellner, die er 1911 geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versailles.&amp;#039;&amp;#039; [[Süddeutsche Monatshefte]], München 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Först: &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. e.h. Wilhelm von Meinel Onoldiae. Ein corpsstudentisches Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; Wende und Schau (Verlag der Deutschen Corpszeitung, Frankfurt am Main), 1930, Nachdruck 2007, S. 115–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116863420}}&lt;br /&gt;
* [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Artikel_45006#1 Staatsrat in Bayern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
 |VORGÄNGER=Rufin Reichert &lt;br /&gt;
 |NACHFOLGER=[[Hans von Ditfurth]]&lt;br /&gt;
 |AMT=[[Vororte des KSCV#Liste der Vororte mit den Vorsitzenden der Congresse|Vorsitzender des oKC]]&lt;br /&gt;
 |ZEIT=1885&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116863420|VIAF=774961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meinel, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerischer Staatsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bevollmächtigter zum Bundesrat (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meinel, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meinel, Wilhelm Karl von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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