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	<title>Wilhelm von Haasy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw am 16. März 2026 um 12:59 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm von Haasy.jpg|mini|Wilhelm von Haasy]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haasy Wanderpreis 2.JPG|mini|Wanderpreis der Veteranenvereinigung des Reserve-Infanterie-Regiments 5 (mit Abbildung des Regimentsdenkmals in [[Neustadt an der Weinstraße]]), gestiftet durch Wilhelm von Haasy, 1940]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Haasy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1867]] in [[Passau]]; † [[3. Mai]] [[1946]] ebenda) war ein deutscher [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte der bayerischen Adels- und Beamtenfamilie von Haasy und war der Sohn des Passauer Landgerichtsdirektors [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] Franz von Haasy (1827–1910) und dessen Ehefrau Wilhelmine, geborene Oehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haasy trat am 22. Juli 1885 aus dem [[Bayerisches Kadettenkorps|Kadettenkorps]] kommend als Portepeefähnrich in das [[Königlich Bayerisches 13. Infanterie-Regiment „Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn“|13. Infanterie-Regiment „Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] München wurde er am 7. April 1887 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Ab 15. Juni 1891 diente Haasy als Regimentsadjutant, wurde als solcher am 22. Februar 1895 [[Oberleutnant|Premierleutnant]] und schließlich am 26. März 1901 unter Stellung [[à la suite]] des Regiments zum [[Adjutant]]en des [[Landesfestung Ingolstadt|Festungsgouvernement Ingolstadt]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich war Haasy am 13. Dezember 1899 durch [[Prinzregent]] [[Luitpold von Bayern]] zum [[Offiziant|Hofjunker]] ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] wurde Haasy am 9. März 1903 [[Kompaniechef]] im [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiment]]. Hier versah er die kommenden Jahre seinen Dienst, wurde am 23. Oktober 1910 [[Major]] und rückte Ende Januar 1911 in den Regimentsstab auf. Haasy war dann vom 27. März 1913 bis 18. März 1914 Bataillonskommandeur im [[Königlich Bayerisches 22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“|22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“]] und wurde anschließend Kommandeur des III. Bataillons des [[Königlich Bayerisches 17. Infanterie-Regiment „Orff“|17. Infanterie-Regiment „Orff“]] in [[Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Mobilmachung]] bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Haasy mit seinem Bataillon erstmals in der [[Schlacht in Lothringen]] ins Gefecht. Dann folgten die Kämpfe bei [[Nancy]]-[[Épinal]], bevor er mit dem Bataillon nach Nordfrankreich verlegte und hier am rechten Heeresflügel in der Schlacht an der [[Somme]] kämpfte. Ende Oktober nahm er an der [[Erste Flandernschlacht|Schlacht um Ypern]] teil. Bei den Kämpfen südlich von [[Mont-Saint-Éloi|St. Eloi]] wurde Haasy durch einen Durchschuss des rechten Unterschenkels verwundet. Nach kurzzeitigen Lazarettaufenthalt kehrte er am 13. Dezember 1914 bereits wieder zu seiner Truppe zurück, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits im [[Stellungskrieg]] befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 1915 wurde Haasy zum Kommandeur des Reserve-Infanterie-Regiments 5 ernannt. Nach dem Kämpfen in der [[Herbstschlacht bei La Bassée und Arras]] erfolgte am 23. November 1915 seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]]. Erst im Sommer 1916 verließ das Regiment seine Stellungen und kam in der [[Schlacht an der Somme]] bei [[Longueval]] und am Foureaux-Wald zum Einsatz. Dabei gelang es seinen Truppen den Foureaux-Wald, der eine Schlüsselstellung der deutschen Verteidigung bildete, 17 Tage lang zu verteidigen. Nach Abschluss der Kämpfe stand das Regiment wieder im Stellungskrieg in [[Flandern]]. Im Juni 1917 war Haasy dann an den schweren Kämpfen um [[Schlacht von Messines|Messines]] beteiligt. Er behauptete hier die ihm zugewiesenen Stellungen gegen die angreifenden Engländer, musste jedoch auf Befehl der Führung den Rückzug antreten. Im Herbst 1917 wurde das Regiment dann in der [[Dritte Flandernschlacht|Dritten Flandernschlacht]] auf dem linken Flügel der [[7. Königlich Bayerische Infanterie-Brigade|7. Infanterie-Brigade]] eingesetzt. Nachdem englische Verbände im Bereich der [[23. Reserve-Division (1. Königlich Sächsische)|23. Reserve-Division]] deutsche Stellungen erobert hatten, gelang es Haasy im Gegenstoß einen erfolgreichen Angriff auf die Höhen nördlich von Broodseinde zu führen. Auch gelang es unter seiner Führung während der Kämpfe um [[Passendale (Zonnebeke)|Passchendaele]] die Rückgewinnung des Flandernriegels zu ermöglichen. Für diese Leistungen wurde Haasy durch seinen [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] [[Otto von Stetten]] zur Verleihung des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s vorgeschlagen. Haasy wurde daraufhin am 4. Oktober 1917 mit dem [[Ritterkreuz]] der höchsten [[Königreich Bayern|bayerischen]] Kriegsauszeichnung beliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1918 bewährte sich Haasy mit seinem Regiment erneut während der [[Kemmelberg|Schlacht um den Kemmel]]. Er wurde am 28. Mai 1918 zum [[Oberst]] befördert und am 6. Juni 1918 durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] mit der höchsten preußischen Tapferkeitsauszeichnung, dem Orden [[Pour le Mérite]] beliehen. Im Kriegsverlauf hatte man seine Leistungen bereits mit der Verleihung beider Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie mit dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der schweren Verluste während der Abwehrschlacht südlich von [[Arras]] bis nördlich Albert im August 1918, wurde sein Regiment bis 16. September 1918 aufgelöst und die Reste auf die [[4. Königlich Bayerische Division|4. Division]] verteilt. Haasy wurde daraufhin am 5. Oktober 1918 zum Kommandeur des [[Königlich Bayerisches 18. Infanterie-Regiment „Prinz Ludwig Ferdinand“|18. Infanterie-Regiments „Prinz Ludwig Ferdinand“]] ernannt, nachdem sein Bruder und bisherige Regimentskommandeur Oberstleutnant [[Franz von Haasy]] (1868–1936) wegen eines Unfalles dienstunfähig geworden war. In den letzten Kriegswochen nahm er mit dem Regiment bei der [[Armeeabteilung C]] an den Kämpfen in der [[Woëvre]]-Ebene teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] führte Haasy sein Regiment in die Heimat zurück, wo es ab 11. Dezember 1918 in [[Ochsenfurt]] [[Demobilisierung|demobilisiert]] wurde. Mit noch nicht demobilisierten Teilen des Regiments war Haasy am 8. und 9. April 1919 zur Unterdrückung der Unruhen in Würzburg beauftragt. Im Anschluss daran war er auch an der [[Münchner Räterepublik|Befreiung Münchens]] beteiligt. Haasy wurde dann am 23. Mai 1919 in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und war hier als Infanterieführer bei der Reichswehr-Brigade 23 in Würzburg tätig. Im Zuge der weiteren Verkleinerung der Streitkräfte und der damit verbundenen Auflösung der Brigade wurde Haasy am 30. September 1920 unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als [[Generalmajor]] aus dem Militärdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung war Haasy lange Jahre [[Hofkavalier]] der Prinzessinnen [[Hildegard Maria von Bayern|Hildegard]] und Helmtrud von Bayern. Haasy erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalleutnant verliehen. Er verstarb am 3. Mai 1946 in seiner Heimatstadt und wurde im Familiengrab auf dem Hochfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Veteranen „seines“ Reserve-Infanterie-Regiments 5 blieb er in stetiger Verbindung. Noch 1940 stiftete er einen [[Wanderpreis]] für den Regimentsverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack-Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 19–20.&lt;br /&gt;
* Rudolf von Kramer, Otto Freiherr von Waldenfels: &amp;#039;&amp;#039;VIRTUTI PRO PATRIA. Der königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden Kriegstaten und Ehrenbuch 1914-1918.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des königlich bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens, München 1966, S. 308.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kripp: &amp;#039;&amp;#039;Die Landauer Regimenter 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Landau (Pfalz), Kaußler Verlag, ohne Jahr (ca. 1930), S. 66, 181–191.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A-L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 424–425.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei%3ABayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914-1918.djvu&amp;amp;page=24 Wilhelm von Haasys in &amp;#039;&amp;#039;Bayerns Goldenes Ehrenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bayerisches Kriegsarchiv. Verlag Joseph Hyronimus. München 1928.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haasy, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Offizierskreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haasy, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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