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	<title>Wilhelm von Engerth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_von_Engerth&amp;diff=521066&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herbert Ortner: /* Schriften */ Erg.</title>
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		<updated>2025-10-09T16:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm von Engerth Litho.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Engerth, Lithografie von [[Franz Eybl]] (1858)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Engerth Litho.jpg|mini|hochkant|Wilhelm von Engerth, Lithographie von [[Josef Anton Bauer]] (1879)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Engerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1862 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ritter von Engerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ab 1875 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Freiherr von Engerth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[26. Mai]] [[1814]] in [[Pszczyna|Pleß]], [[Oberschlesien]], [[Königreich Preußen]]; † [[4. September]] [[1884]] in [[Leesdorf (Gemeinde Baden)|Leesdorf]], Gemeinde [[Baden bei Wien]], [[Niederösterreich]]) war ein deutsch-[[österreich]]ischer [[Architekt]], [[Maschinenbauingenieur]] und [[Hochschullehrer]]. Bekannt wurde er als der Entwickler der ersten praxistauglichen Gebirgs[[lokomotive]]. Für seine Verdienste wurde er 1875 in den [[Freiherr]]nstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Engerth war der Sohn eines Hofmalers des Herzogs von [[Anhalt-Cöthen|Anhalt-Köthen]] und besuchte im galizischen [[Lwiw|Lemberg]] die Schule. Anschließend studierte Engerth ab 1834 in Wien erst das [[Hochbau|Baufach]], dann das [[Maschinenbau]]fach und ging darauf als Architekt nach [[Galizien]], wo er bald mit zahlreichen Aufträgen betraut wurde. Er kehrte nach Wien zurück, um sich dem Maschinenbau zu widmen, wurde Assistent der Mechanik am [[Technische Universität Wien#Geschichte|Polytechnischen Institut in Wien]], dann supplierender [[Professor]] der [[Darstellende Geometrie|darstellenden Geometrie]] und 1844 Professor der [[Mechanik]] und [[Maschinenlehre]] am [[Technische Universität Graz#Geschichte|Joanneum]] in [[Graz]]. Hier soll er u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Johann von Österreich|Erzherzog Johann]] sehr geschätzt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wwz&amp;amp;datum=18730226&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Staatseisenbahn-Gesellschaft%22&amp;amp;ref=anno-search |titel=ANNO, Wiener Weltausstellungs-Zeitung / Int. Ausstellungs-Zeitung, 1873-02-26, S. 1 |abruf=2023-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Handelsminister [[Karl Ludwig von Bruck (Politiker)|Baron Bruck]] zum Preisrichter des [[Semmeringbahn|Semmerings-Wettbewerbs]] ernannt, konstruierte Engerth anschließend für den Betrieb auf der [[Semmeringbahn]] aus den Vorzügen der angetretenen Lokomotiven einen neuen Typus Gebirgslokomotive, weltweit die erste [[Stütztenderlokomotive]]. Diese entsprach den Anforderungen so vollkommen, dass in der Folge die sogenannte [[Engerth-Lokomotive]] vielfach Anwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Engerth wurde 1850 zum technischen Rat bei der Generaldirektion für Eisenbahnen ernannt, übernahm später im österreichischen [[Handelsministerium (Österreich)|Handelsministerium]] das [[Referat (Organisation)|Referat]] für Maschinenwesen, trat 1855 bei der [[Österreichisch-ungarische Staatseisenbahngesellschaft|Staatseisenbahn-Gesellschaft]] (StEG) als Zentraldirektor ein und wurde später deren Generaldirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 war er Mitglied der Zoll-[[Enquete]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kommission, 1860 verließ er den [[Staatsdienst]]. Er arbeitete an der Reorganisation der technischen Studien in Österreich und war auch ein Förderer der [[Wiener Donauregulierung]]. Er erfand das [[Schwimmtor]], durch das der [[Donaukanal]] gegen das Eindringen von Eismassen geschützt wurde. Bei der Wiener [[Weltausstellung 1873]] fungierte er als Chef des gesamten Ingenieurwesens und leitete als Chefingenieur den Bau der Ausstellungshallen. Er setzte sich weiters für die Durchtunnelung des [[Arlberg]]s ein. 1874 wurde er in das [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]] des österreichischen [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrats]] berufen und 1875 in den Freiherrnstand erhoben. Er starb am 4. September 1884 in Leesdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder war der Maler [[Eduard von Engerth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 wurde in Wien die im 2. und 20. Bezirk gelegene &amp;#039;&amp;#039;Engerthstraße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lokomotive der Staats-Eisenbahn über den Semmering. Resultate der Erprobung der Kettenkuppelung an der Preis-Lokomotive Bavaria, Erörterung der Konstruktionen des Wilhelm Engerth. Bildliche Darstellungen der einfachen Maschinen in isometrischer Projection, entworfen von Wilhelm Engerth.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konkurs-Lokomotive und Beschreibung mehrerer projektirten Gebirgs-Lokomotive, mit einem Atlas von 13 Kupfertafeln und einem lithographischen Längenprofile der Semmeringbahn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des [[Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein|Österreichischen Ingenieur-Vereins]].&amp;#039;&amp;#039; 1853/1854. (als Sonderdruck mit dem Umschlagtitel: &amp;#039;&amp;#039;Semmering Locomotive.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Personen- und Lastwagen, Tender-Ausrüstung, Werkstätten-Einrichtung und Werkzeuge. Zeichnungen aus der K. K. Österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schwimmthor zur Absperrung des Wiener Donaucanales.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1884. [https://viewer.onb.ac.at/131FB5F8/ Digitalisat bei der Österreichischen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1854: königlich belgischer [[Leopoldsorden (Belgien)|Leopoldsorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|27|12|1854|1|Amtlicher Teil}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Engerth, Wilhelm Ritter von|24|403|403|}}&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=n. |Titel=Wilhelm Freiherr v. Engerth † |Jahr=1884 |Heft=37 |Seiten=382 |zlb=392}}&lt;br /&gt;
* Eduard Freiherr von Engerth: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Freiherr von Engerth. Ein Gedenkblatt zu seinem 100. Geburtstag (26. Mai 1814).&amp;#039;&amp;#039; Wien 1914.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|252||Engerth Wilhelm Frh. von|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|530|530|Engerth, Wilhelm Freiherr von|Fritz Steiner|127584145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm von Engerth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Maschinenbau in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127584145|VIAF=65033636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engerth, Wilhelm Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baden, Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engerth, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engerth, Wilhelm; Engerth, Wilhelm Ritter von; Engerth, Wilhelm Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Architekt, Maschinenbau-Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pszczyna|Pleß]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leesdorf (Gemeinde Baden)|Leesdorf]], Baden, Niederösterreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herbert Ortner</name></author>
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