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	<title>Wilhelm von Debschitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-01T14:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm von Debschitz.jpg|mini|hochkant|Wilhelm von Debschitz im Halbprofil in Lüneburg, um 1948]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Siegfried Kurt von Debschitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1871]] in [[Görlitz]]; † [[10. März]] [[1948]] in [[Lüneburg]], [[Niedersachsen]]) war [[Malerei|Maler]], [[Innenarchitektur|Innenarchitekt]], [[Kunsthandwerk]]er, [[Kunstpädagogik|Kunstpädagoge]] und Direktor seiner eigenen [[Kunstgewerbeschule]] in [[München]], der nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;[[Debschitz-Schule]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Debschitz, Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; (DBE),  Klaus G. Saur, 2011, S. 213 ([https://www.degruyterbrill.com/database/dbe/entry/dbe.16-1106/html degruyterbrill.com] – eingeschränkter Zugriff).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Debschitz-Wappen.png|mini|hochkant|von Debschitz Familienwappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Debschitz entstammte dem alten [[Oberlausitz]]er Adelsgeschlecht [[Debschitz (Adelsgeschlecht)|Debschitz]] und war das dritte Kind des königlich-preußischen Generalleutnants [[Kolmar von Debschitz]] und der Pauline von dem Borne (1830–1912, Haus Berneuchen, [[Landkreis Landsberg (Warthe)|Kr. Landsberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete das erste Mal am 16. August 1898 in Görlitz die Fotografin [[Wanda von Debschitz-Kunowski|Wanda von Kunowski]] (1870–1935), die Tochter des königlich-preußischen Majors August von Kunowski und der Helene von Bethe. Wanda war eine seinerzeit bekannte [[Porträtfotografie|Porträt-Fotografin]]. Diese Ehe, in der die Kinder Wanda (1899–1986), Wolf-Dietrich (1901–1972) und Irene (1903–1990) geboren wurden, wurde im Juli 1921 (1924) wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Mal heiratete Debschitz am 19. September 1924 in Lüneburg (Niedersachsen) Hedwig Naumann (* 11. Oktober 1880 in Lüneburg; † 14. Januar 1947 ebenda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Debschitz wurde im preußischen [[Kadettenkorps]] erzogen, brach die Offiziersausbildung jedoch ab, um [[Malerei|Kunstmaler]] zu werden. Zu diesem Zweck machte er als [[Autodidakt]] die obligatorischen Studienreisen durch Tirol und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890/1891 ging er nach München, ließ sich von [[Heinrich Knirr]] im Zeichnen unterrichten und nahm Anregungen der deutschen Romantiker [[Moritz von Schwind]] (1804–1871) und [[Ludwig Richter]] (1803–1884) auf. In München machte er 1895 auch die Bekanntschaft mit seiner zukünftigen ersten Ehefrau Wanda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wandte er sich unter dem Einfluss der modernen Engländer [[William Morris|Morris]] und [[Walter Crane|Crane]] den [[Illustration|illustrativen]] Arbeiten und [[Kunstgewerbe|kunstgewerblichen]] Entwürfen zu. Eines seiner bedeutenderen Werke dieser Art war die Dekoration eines Pavillons mit Darstellungen aus dem [[Dornröschen]]-Märchen in [[Sgraffito]]-Design (Wandmalerei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WilhelmvonDebschitz.JPG|mini|hochkant|Wilhelm von Debschitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 beteiligte er sich an der Ausstellung des [[Bayerischer Kunstgewerbe-Verein|Bayerischen Kunstgewerbe-Vereins]] und 1901 an der ersten &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung für Kunst im Handwerk&amp;#039;&amp;#039; in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 war Debschitz Lehrer an der Münchner Niederlassung der &amp;#039;&amp;#039;Scherbeck-Webschule&amp;#039;&amp;#039;. Dann wurde ihm das Direktorat der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk&amp;#039;&amp;#039; angeboten, was er jedoch ablehnte und dafür 1902 mit dem Schweizer [[Hermann Obrist]], einem Lehrer an dieser Schule, das &amp;#039;&amp;#039;Lehr- und Versuchsatelier für angewandte und freie Kunst&amp;#039;&amp;#039; aufbaute, die später nur nach ihm allein benannte &amp;#039;&amp;#039;Debschitz-Schule&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einigen künstlerischen Arbeiten war Debschitz maßgeblich mit der Leitung der Schule befasst, die er – wohl auch wegen finanzieller Schwierigkeiten – 1914 an ein [[Konsortium]] von Künstlern unter [[Fritz Schmoll genannt Eisenwerth|Fritz Schmoll von Eisenwerth]] (1883–1963), dem jüngeren Bruder von [[Karl Schmoll von Eisenwerth (Maler)|Karl Schmoll von Eisenwerth]] (1879–1948), verkaufte. 1910/11 und 1913 hatte Debschitz bereits jeweils vorübergehend aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Schule an Schmoll übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1902 bis 1914 waren Debschitz und seine Schule Mitglied im einflussreichen Bayerischen Kunstgewerbe-Verein. 1906 erhielt er eine Goldmedaille. 1909 war er Mitglied des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf seiner Kunstschule nahm Debschitz 1914 den Posten des Direktors der städtischen &amp;#039;&amp;#039;[[Kunstgewerbeschule Hannover|Handwerker- und Kunstgewerbeschule Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; an, den er nach langer schwerer Krankheit 1921 aufgeben musste. In dieser Zeit (1916) war Debschitz Mitbegründer der [[Kestner-Gesellschaft]] in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner eigenen fortschrittlichen Ausbildungsvorstellungen blieb er dennoch sehr konservativ und hatte er noch während seiner hannoverschen Tätigkeit große Vorurteile gegen die Ausbildung der Frau in einem Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren veröffentlichte Debschitz mehrere [[Essay]]s als [[Periodika]], wozu auch „&amp;#039;&amp;#039;Dekorative Kunst&amp;#039;&amp;#039;“ gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1922 bis 1929 lebte er in [[Bernau im Schwarzwald]] und arbeitete hauptsächlich an [[Textildesign]]. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Lüneburg, der Heimatstadt seiner zweiten Ehefrau Hedwig, ab 1945 im [[Kloster Lüne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
In folgenden Publikationen wurden seine Zeichnungen veröffentlicht (unvollständig):&lt;br /&gt;
* Ausstellungskatalog: &amp;#039;&amp;#039;Paul Klee, „Das Frühwerk“&amp;#039;&amp;#039;, München Dezember 1979–März 1980.&lt;br /&gt;
* Heinrich Moser, [[Ulrich Kollbrunner]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Jugendland&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung „Der erste Schritt“. Ein Buch für die junge Welt und ihre Freunde, Gebrüder Künzli Verlag, Zürich, München, Paris, Turin, Barcelona 1907.&lt;br /&gt;
* Willy Oskar Dressler: &amp;#039;&amp;#039;Kunstjahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Handbuch der deutschen Kunstpflege (einschließlich Deutsch-Österreichs und der deutschen Schweiz) und Rangliste deutscher bildender Künstler, Kunstgelehrter und Kunstschriftsteller. Jubiläums-Ausgabe zum Regierungsjubiläum Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II., Verlag von Dresslers Kunstjahrbuch, Rostock 1913.&lt;br /&gt;
* Brüder Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kindermärchen&amp;#039;&amp;#039;, Stroefer Verlag, Nürnberg um 1910.&lt;br /&gt;
* Roland In-der-Aue und Theodor Stroefer: &amp;#039;&amp;#039;Märchen und Sagen Schatz. Eine Sammlung der schönsten Märchen, Sagen, Legenden etc.&amp;#039;&amp;#039;, Stroefer Verlag, Nürnberg ohne Jahresangabe.&lt;br /&gt;
* Kathryn Bloom Hiesinger (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Meister des Münchner Jugendstils&amp;#039;&amp;#039;, Katalog zur Ausstellung im Philadelphia Museum of Art, München 1988, ISBN 3-7913-0887-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Monatshefte für Freie und angewandte Kunst. Angewandte Kunst, der „Dekorativen Kunst“. Band 10, VII. Jg., 1903–1904, Bruckmann Verlag, München 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Seefeld am Polsensee in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; 10 Ansichten auf 4 Seiten mit einem Artikel von Wilhelm von Debschitz, Original-Holzstich aus 1898.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Ewald Bender]] |Lemma=Debschitz, Wilhelm von |Band=8 |Seite=510}}&lt;br /&gt;
* Emil Nolde: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kunst in unserer Zeit. Gedanken anlässlich der Emil Nolde-Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Darin: Wilhelm von Debschitz: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gespräch&amp;#039;&amp;#039;, Kestner-Gesellschaft, Hannover 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pelikan.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen der Pelikan-Werke G. Wagner Hannover &amp;amp; Wien, Nr. 9/1920, mit 2 Beiträgen von Wilhelm von Debschitz, Hannover 1920.&lt;br /&gt;
* Willy Oskar Dressler: &amp;#039;&amp;#039;Dressler Kunsthandbuch. Das Buch der lebenden deutschen Künstler, Altertumsforscher, Kunstgelehrten und Kunstschriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; 1921.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=1 |Seite=528 |SeiteBis=529 |Lemma=Debschitz, Wilhelm von |Autor=}}&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]], Adelige Häuser A (Uradel). 1996&amp;#039;&amp;#039;. Band XXIV, Band 111 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1996. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|25|83||Debschitz, Wilhelm von|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Zeitschrift PAN: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulen des Jugendstils.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6/1988.&lt;br /&gt;
* Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sammler Journal.&amp;#039;&amp;#039; Heft 8/1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-107694 Wilhelm von Debschitz], Eintrag in der Zentralen Nachlassdatenbank des deutschen [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]], abgerufen am 13. Oktober 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11604246X|VIAF=3211598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debschitz, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthandwerker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Debschitz (Adelsgeschlecht)|Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Debschitz, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Debschitz, Wilhelm Siegfried Kurt von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler, Designer und Kunstlehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüneburg]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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