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	<title>Wilhelm Zirkelbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:49:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Zirkelbach&amp;diff=2529067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Links auf mainpost.de, Kategorien umsortiert</title>
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		<updated>2025-09-07T16:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Links auf mainpost.de, Kategorien umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Zirkelbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1911]] in [[Bad Kissingen]]; † [[6. Januar]] [[1997]] ebenda) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher und Politiker. Er sorgte 1960 für einen Skandal, der bundesweite Beachtung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zirkelbach war ein streitbarer und engagierter Geistlicher und Politiker. Im Jahr 1935 erhielt er seine [[Priesterweihe]]. Von 1936 bis 1938 war er [[Kaplan]] in seiner Heimatstadt Bad Kissingen. In dieser [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde er &amp;#039;&amp;#039;„wegen Vereinsarbeit“&amp;#039;&amp;#039; von der Polizei verhört, Bücher und Schriften bei ihm beschlagnahmt sowie seine Post und sein Telefon überwacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich von Hehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Priester unter Hitlers Terror&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Band 37, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1984, ISBN 3-7867-1152-6 ([http://books.google.de/books?id=1VjZAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Zirkelbach,+Wilhelm%22&amp;amp;dq=%22Zirkelbach,+Wilhelm%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pJgfT9fULc3z-gaa2YjEBA&amp;amp;ved=0CDoQ6AEwAg Auszug]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1950 war er [[Pfarrer]] der Stephanskirche in [[Sonneberg]] ([[Thüringen]]). Am 19. September 1945 rief Zirkelbach mit anderen bekannten Bürgern zur Gründung einer Orts- und Kreisgruppe der [[Christlich Demokratische Union|CDU]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Thomas Baus: &amp;#039;&amp;#039;Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands in der sowjetisch besetzten Zone 1945 bis 1948&amp;#039;&amp;#039;, Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Band 36, Verlag Droste, 2001, ISBN 3770018842 bzw. 9783770018840, Seite 165 ([https://books.google.de/books?id=Hk2JAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Wilhelm+Zirkelbach%22 Auszug])&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Februar 1949 ging Sonneberg aus der [[Diözese Würzburg]] in das neu gegründete [[Bischöfliches Amt Erfurt-Meiningen|Bischöfliche Kommissariat in Meiningen]] über, deren [[Prokurator#Kirchenrecht|Prokurator]] Zirkelbach wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Würzburger Diözesangeschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bände 62–63, Würzburger Diözesangeschichtsverein, Würzburg 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner [[Firmung|Firmlinge]] und [[Ministrant|Messdiener]] in Sonneberg war der spätere Bad Kissinger Stadtpfarrer und Dekan [[Georg Hirschbrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1950 bis 1960 war er Stadtpfarrer der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;[[St. Kilian (Haßfurt)|St. Kilian]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Haßfurt]] und [[Dekan (Kirche)|Dekan]] des [[Landkapitel]]s. Dort versuchte er, die [[Kolpingwerk|Kolping]]-Veranstaltungen in der [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Faschingszeit]] mit humoristischen Einlagen lebendiger zu machen, und gründete 1951 einen Faschingsverein, der sich bald &amp;#039;&amp;#039;„Elf Weise Hasen“&amp;#039;&amp;#039; nannte und noch heute besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.11-weise-hasen.de/index2.html |wayback=20130102102320 |text=Die Elf Weisen Hasen, Homepage |archiv-bot=2019-05-23 19:46:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ostern 1960 feierte Zirkelbach das 25-jährige Jubiläum seiner Priesterweihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war er als Haßfurter Pfarrer und Dekan zugleich [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-[[Kreistag]]sabgeordneter des [[Landkreis Haßberge|Landkreises Haßberge]]. Als Nummer 28 der CSU-Liste war er an zweiter Stelle in den Kreistag gewählt worden. Doch „just zu [[Pfingsten]] hatte er sein geistliches Ansehen in den Niederungen der Parteipolitik verlieren müssen“, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; am 15. Juni 1960 formulierte. Am Ende des Skandals forderte der [[Erzbistum Bamberg|Bamberger Erzbischof]] [[Josef Schneider (Bischof)|Josef Schneider]] „dem übereifrigen Seelsorger“ intern sogar eine [[Rechtfertigung (Theologie)|Rechtfertigung]] ab. Zirkelbach hatte in [[Personalunion]] als katholischer Politiker und Priester alle [[Prozession]]en abgesagt – ausgenommen [[Fronleichnam]] und die [[Bitttage|Bittgänge]] zugunsten der Land- und Feldwirtschaft – und zeitweise sogar das Läuten der [[Kirchenglocke]]n unterlassen. Mit diesem Prozessionsverbot wollte der CSU-Abgeordnete gegen jene fünf katholischen [[Stadtrat|Stadträte]] von [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Wählergruppe|Wählergemeinschaft]] demonstrieren, die den zum [[Protestantismus]] übergetretenen [[Konversion (Religion)|Konvertiten]] und SPD-Kandidaten Alfons Schwanzar zum Vizebürgermeister der zu 70 Prozent katholischen Stadt gewählt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Der gebürtige [[Schlesien|Schlesier]] &amp;#039;&amp;#039;Alfons Schwanzar&amp;#039;&amp;#039;, der eine Protestantin geheiratet, selbst zum Protestantismus konvertiert war und seine beiden Kinder hatte evangelisch taufen lassen, war 1958 in den Stadtrat nachgerückt, hatte von 1960 bis 1972 den Vorsitz des SPD-Ortsvereins übernahm, gehörte von 1960 bis 1990 dem Kreistag an, war von 1960 bis 1972 Zweiter und von 1972 bis 1978 Erster Bürgermeister der Stadt Haßfurt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zirkelbach begründete sein Verbot und seinen Protest als „seelsorgerische Verantwortung für unsere Kirche“ und schrieb den fünf Stadträten, sie hätten mit ihrer Wahl „auch ihrem Pfarrer und katholischen Seelsorger dieser Gemeinde – von ihnen noch zum Jubiläum geehrt – … einen großen Schmerz bereitet“. Am folgenden Sonntag kritisierte er in drei [[Heilige Messe|Messen]] und sogar im Kindergottesdienst von der Kanzel aus die Wahl Schwanzars: „Wer Konvertiten wählt, braucht keine Prozessionen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065987.html &amp;#039;&amp;#039;Schwanzars Fehltritt&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juni 1960 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2019-03-27 | url=http://www.spd-hassfurt.de/cms/website.php?id=/de/index/news/112011-100-jahre-spd-hassfurt-willy-brandt-medaille.htm |text=Haßfurter Sozialdemokraten gibt es seit 100 Jahren }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl als Ergebnis dieses Skandals wurde Zirkelbach versetzt und war von 1961 bis 1982 Stadtpfarrer und Dekan in der [[Herz-Jesu-Stadtpfarrkirche (Bad Kissingen)|Herz-Jesu-Pfarrei]] in [[Bad Kissingen]], eine der größten Pfarreien der Diözese Würzburg. In diesem Amt legte er am 5. Juni 1967 den Grundstein für den Neubau der katholischen [[St. Burkard (Oerlenbach)|Pfarrkirche St. Burkard]] in [[Oerlenbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Geiger: [https://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/kirchenweihe-erfolgte-vor-40-jahren-art-4743187 &amp;#039;&amp;#039;Kirchenweihe erfolgte vor 40 Jahren&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Main-Post]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1980 war er auch [[Pfarrverweser]] in [[Arnshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkelbach wurde seit den 1980er Jahren mit &amp;#039;&amp;#039;[[Monsignore]]&amp;#039;&amp;#039; angesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Saam: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Pfarrei Stangenroth von 1792-1984&amp;#039;&amp;#039;, Burkardroth 2010 ([http://www.burkardroth.de/m_1416 PDF-Datei])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.st-stefan-sonneberg.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=46&amp;amp;Itemid=56 Porträtfoto Zirkelbachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1180282493|VIAF=7502155286600087180007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zirkelbach, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Haßberge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sonneberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zirkelbach, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Geistlicher und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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